KI-MasterClass - HEDY-Practitioner Ausbildung

... Alle wichtigen Inhalte ...

Einleitung in die HEDY-Practitioner Ausbildung – Aufzeichnung 15.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

Torsten eröffnet die Ausbildung mit einer Einordnung des Formats, das sich über vier Tage erstreckt (zwei Tage für Practitioner, zwei weitere für Master-Teilnehmer). Er beschreibt den wachsenden Bedarf an Realtime-Assistenz in Live-Formaten wie Workshops, Coachings oder Bewerbungsgesprächen. Besonders im Unternehmenskontext wird das Aufzeichnen von Meetings zunehmend zum Standard, was neue Herausforderungen in puncto Transparenz, Ethik und Datenschutz mit sich bringt.

Im Zentrum dieser Ausbildung steht HEDY – eine Applikation zur Echtzeit-Begleitung von Gesprächen. Die Teilnehmenden werden nicht nur technisch in das Tool eingeführt, sondern auch auf eine strukturelle Veränderung im Kommunikationsverhalten vorbereitet, in der KI als „triadischer Partner“ zwischen Gesprächspartnern agiert.

Julian Pscheid, Gründer von HEDY, schildert seine Motivation zur Entwicklung der Plattform: Das ungelöste Problem des Realtime-Coachings veranlasste ihn, ein eigenes Tool zu bauen. Heute wird HEDY weltweit eingesetzt. Die Teilnehmenden dieser Ausbildung – viele davon Superuser – erhalten Einblick in das Tool sowie seine Prinzipien und Weiterentwicklungen.

Die Ausbildung gliedert sich in drei Stufen: Practitioner, Master und Trainer. Sie beginnt mit der Vermittlung praktischer Grundlagen – von Funktionen, Meeting-Kontexten und Anwendungsszenarien bis hin zu Datenschutzaspekten (u.a. mit DSGVO-Experte Carsten). Das Ziel des Practitioner-Levels ist, HEDY sicher, produktiv und rollenbasiert im Alltag anwenden zu können. Best Practices werden interaktiv eingeübt und reflektiert.

Der Master-Kurs richtet sich an fortgeschrittene Anwender und behandelt komplexere Integrationen mit Tools wie N8N, Webhooks und Zapier, sowie den Einsatz in automatisierten Workflows, Custom GPTs und Systemprompts. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden tiefere Einblicke in Branchen-Use-Cases und Methodik.

Die Trainer-Ausbildung im Januar 2025 zielt darauf ab, zertifizierte HEDY-Trainer auszubilden, die diese Kompetenzen eigenständig weitergeben können – entweder im eigenen Kontext oder mit Unterstützung des Koerting Institutes. Dabei werden auch didaktische und methodische Grundlagen vermittelt, inklusive Zertifikatsvergabeprozessen.

Julian betont, dass es nicht allein um HEDY gehe, sondern um das Erlernen von Prinzipien der KI-Nutzung im Gesprächskontext – übertragbar auf andere Tools und Arbeitsbereiche. Die Module der Ausbildung beinhalten u.a. Mindset, technische Grundlagen, Meeting-Vorlagen, Gesprächsphasen, Reflektion, Integration in den Arbeitsalltag und eine Abschlusszertifizierung. Ziel ist es, HEDY als festen Bestandteil der Arbeitsweise zu verankern.

Fragen aus dem Teilnehmerkreis betreffen u.a. die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen (iOS, Android, Mac, Windows) sowie technische Hinweise zu Updates und Cloud-Synchronisation. Julian stellt die Windows-Version zur Verfügung, weist aber auf mögliche Fehler hin. Der Austausch unter den Teilnehmenden wird offen und praxisnah geführt.

Modul 1 – Einführung & Mindset – Aufzeichnung 15.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

In diesem Modul vermitteln Torsten und Julian die Grundidee und Haltung für den effektiven Einsatz von HEDY – nicht als reines Mitschreib-Tool, sondern als aktiver, intelligenter Gesprächspartner. Zentrale Unterscheidung ist der Wechsel von asynchroner Nachbearbeitung zu synchroner Echtzeit-Interaktion, in der HEDY als „triadischer Partner“ oder Co-Pilot agiert – gleichberechtigt eingebunden in Gespräche und Meetings.

Dabei kann HEDY sowohl individuell (nur für eine Partei) als auch gemeinschaftlich (für alle Beteiligten) wirken – ob in Workshops, Bewerbungsgesprächen, Kundenterminen oder Coaching-Situationen. Die KI unterstützt situativ: Sie erkennt Muster, gibt Impulse, schlägt Rückfragen vor, hilft bei Konfliktlösung, Entscheidungsfindung und agiert als strukturierender Gesprächspartner in Echtzeit.

Julian erläutert den Unterschied zu Tools wie ChatGPT oder Zoom-KI: HEDY personalisiert sein Feedback auf Basis der Rolle, Zielsetzung und des Kontexts des Nutzers. Das bedeutet: HEDY hört allen zu, gibt aber individuell zugeschnittenes Feedback – z. B. an den Coach, Projektleiter oder Berater. Zudem verfügt HEDY über ein Gedächtnis über mehrere Termine hinweg, was konsistente Begleitung über Zeit ermöglicht.

Zentrales Mindset:

  • Experimentieren statt perfektionieren: Erst durch Anwendung und Erfahrung entwickelt sich Kompetenz im Umgang mit HEDY.
  • Human first, AI second: Die KI unterstützt, aber der Mensch führt. Die Verantwortung bleibt beim Anwender.
  • Kleine Hebel nutzen: Ein bis zwei gezielte Interventionen der KI reichen oft aus, um Meetings zu optimieren.
  • Kontext ist entscheidend: Je mehr HEDY über Ziel, Rolle, Gesprächshistorie und Rahmen weiß, desto präziser und relevanter werden die Impulse.

Ein praktisches Beispiel zeigt, wie Torsten HEDY erfolgreich als „triadischen Partner“ in ein Führungskräftemeeting integrierte: Durch gezielte Vorbereitung, Sammlung von Kontextinformationen und transparente Einbindung der KI in den Ablauf wurde HEDY als gleichberechtigter Gesprächsteilnehmer etabliert.

Abschließend betonen beide Trainer, dass der transformative Wert von KI nicht in der Dokumentation, sondern in der Echtzeitreflexion und Einflussnahme während des Gesprächs liegt. Nur so kann KI tatsächlich Wirkung entfalten.

Modul 2 – Technische & funktionale Grundlagen – Aufzeichnung 15.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

In diesem Modul stellt Julian die zentrale Benutzeroberfläche, Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten von HEDY detailliert vor. Ziel ist es, den Teilnehmenden ein sicheres Verständnis über den Aufbau und die Nutzung der App zu vermitteln – plattformübergreifend auf MacOS, Windows, iOS, Android und im Web.

Die App gliedert sich in drei Hauptbereiche:

  1. Navigation (links): Zugriff auf alle Funktionen wie Sitzungen, Themen, Einstellungen.
  2. Chatbereich (zentral): Echtzeitkommunikation mit HEDY während und nach Meetings. Nutzer können aktiv Fragen stellen oder auf automatische Vorschläge reagieren.
  3. Sitzungsübersicht: Hier werden alle Meetings inklusive Transkript, Aufgaben, Highlights und Zusammenfassungen gespeichert.

Besondere Funktionen im Detail:

  • Topics (Themen): Sitzungsübergreifende Organisation nach Kunden, Projekten oder Anwendungsfällen. HEDY ermöglicht es, aus mehreren Meetings innerhalb eines Topics Erkenntnisse zu verknüpfen, Muster zu erkennen und Agendapunkte automatisch zu generieren.
  • Live-Chat & automatische Vorschläge: Während einer aktiven Sitzung generiert HEDY auf Basis des Gesprächs automatisch kontextbezogene Empfehlungen (z. B. nächste Frage, Impuls, Entscheidungshilfe). Für Pro-User aktiv in den ersten 60 Minuten pro Session (für Free-User 30 Minuten). Diese Funktion kann angepasst oder deaktiviert werden.
  • Quick Prompts: Vordefinierte Schnellbefehle für häufige Fragen. Benutzer können eigene Prompts erstellen, um Zeit zu sparen.
  • Highlights: Wichtige Aussagen oder Momente im Gespräch können manuell markiert und später inklusive Kontext analysiert werden.

Zentrale Rolle spielt der Kontext, den Nutzer vor Beginn einer Sitzung definieren können. Dieser beantwortet:

  • Wer bin ich (Rolle)?
  • Was ist mein Ziel in diesem Meeting?
  • Was sollte HEDY über die Situation wissen?

Pro-User können mehrere Kontexte verwalten, etwa für verschiedene Rollen oder Kunden. Auch Topic-Kontexte können hinterlegt werden, die automatisch für alle Sitzungen innerhalb eines Themas gelten.

HEDY bietet vordefinierte Sitzungstypen (Session Types), u. a. für:

  • Geschäftstreffen
  • Coaching & Mentoring
  • Recruiting (sowohl Bewerber- als auch Interviewerperspektive)
  • Arztgespräche
  • Vorlesungen & Schulungen
  • Journalismus
  • Podcasts/Webinare
  • Brainstorming
  • Persönliche Gespräche

Je nach Typ passt sich HEDY in seiner Analyse und Unterstützung an – etwa mit passenden Fragen, Zusammenfassungen oder Gesprächsstrukturierungen. Eigene Sitzungstypen sind derzeit nicht frei definierbar, aber in Entwicklung.

In der anschließenden Fragerunde wurden viele praxisbezogene Aspekte diskutiert, darunter:

  • Multi-Device-Nutzung & Synchronisation
  • Sitzungsorganisation innerhalb großer Projekte
  • Technische Limitierungen (z. B. Speaker-Erkennung, Audioquellen bei iOS)
  • Wunsch nach zukünftigen Features wie Smart Glasses, Push-Benachrichtigungen oder In-Ear-Souffleur.
  • Anbindung an Teams, mehrsprachige Sitzungen, strukturierte Kontextübergabe (z. B. per Markdown)

Julian erläutert transparent aktuelle Einschränkungen (z. B. nur eine aktive Aufzeichnung pro Account, keine Mehrfach-Zuordnung von Topics, automatische Vorschläge aktuell nur für eine Stunde) und gibt Ausblick auf kommende Entwicklungen, u. a. Teamfunktionen, RAG-Integration, eigene Session Types und verbesserte Multilingualität.

Modul 3 – HEDY in der Gesprächspraxis – Aufzeichnung 15.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

In diesem Modul wurde die praktische Anwendung von HEDY im Live-Kontext erprobt. Ziel war es, eine konkrete Sitzung mit Kontextdaten anzulegen, um die Wirkung der KI während eines echten Gesprächs optimal zu erleben.

Torsten leitete durch den Prozess der Kontexterstellung:

  • Schrittweise Erarbeitung eines Kontexts für eine aktuelle Trainingssitzung inkl. Positionierung, Ziel, Curriculum und Auftrag an die KI.
  • Nutzung vorbereiteter Prompts zur Formulierung von Positionierungen (z. B. über LinkedIn-Profile oder Lebensläufe) und individueller Unterstützungsbedarfe.
  • Zentrale Struktur des Sitzungskontexts:
    1. Wer bin ich (Positionierung)
    2. Worum geht es in diesem Meeting (z. B. HEDY Practitioner Training)
    3. Wobei soll HEDY unterstützen (Auftrag)

Julian Pscheid ergänzte mit hilfreichen Hinweisen:

  • Der Sitzungskontext wirkt unmittelbar auf alle automatischen Vorschläge und Antworten während des Gesprächs.
  • Eine nachträgliche Anpassung ist jederzeit möglich, hat jedoch nur Einfluss auf künftige Interaktionen innerhalb der Sitzung (frühere Kontexte werden überschrieben).
  • Themenkontext und Sitzungskontext wirken gleichwertig – je nach Bedarf kann man sie zielgerichtet kombinieren.
  • Sitzungstypen beeinflussen maßgeblich die Reaktion und Vorschläge der KI (z. B. Coaching, Unterricht, Beratungsgespräch). Sie stellen die oberste Ebene der KI-Steuerung dar.

Ein praktisches Training veranschaulichte die drei Phasen eines HEDY-Meetings:

  1. Vorbereitung: Kontextdaten definieren (Ziel, Rolle, Rahmen), Meeting-Typ wählen, Quick Prompts einstellen.
  2. Durchführung: Automatische Vorschläge nutzen oder aktiv über Chat interagieren. Die Quick Prompts passen sich dem gewählten Sitzungstyp an – z. B. Reflektionsfragen im Coaching oder Handlungsempfehlungen im Business-Kontext.
  3. Nachbereitung: HEDY erstellt automatische Zusammenfassungen, Aufgabenlisten und (sofern aktiviert) detaillierte Protokolle. Exportoptionen folgen im weiteren Verlauf der Ausbildung.

Weitere Inhalte:

  • Eigene Quick Prompts lassen sich individuell definieren und per Klick aktivieren.
  • Emotionale Dynamiken im Gespräch können durch gezielte KI-Impulse aufgefangen werden (z. B. Spannungen erkennen und deeskalieren).
  • Die Synchronisation über mehrere Geräte erfordert aktive Cloud-Sync-Einstellungen und aktuelle App-Versionen.
  • HEDY arbeitet mit multilingualen, offenen LLMs wie Qwen 3 und nutzt Gemini für Übersetzungen und Transkriptaufbereitung.
  • Fragen rund um Rechnungsstellung, Lifetime-Deals und Systemprompts wurden transparent beantwortet.
  • Die Sitzung schloss mit einem Ausblick auf Modul 5: DSGVO-Konformität, Use-Case-Reflektion, Exportoptionen, Integration in den Arbeitsalltag.

Einführung & Reflexion (Tag 02) – Aufzeichnung 16.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

Torsten eröffnet den zweiten Trainingsabend mit einem Rückblick auf die bisherigen Module und einer präzisen Einordnung des Programms. Der Fokus liegt heute auf der praktischen Umsetzung, insbesondere der 1:1-Gesprächsführung mit HEDY, die in Breakout-Räumen geübt werden soll.

Zuvor erfolgt eine strukturierte Reflexion des Vortags, in dem folgende Inhalte vermittelt wurden:

  • Einführung in die HEDY-Practitioner-Ausbildung und das zugrunde liegende Mindset
  • Abgrenzung von HEDY zu Tools wie ChatGPT
  • Bedeutung und Anwendung von Kontextverwaltung für präzise Live-Interaktionen
  • Funktionsweise von Live-Feedback, Gesprächsnotizen, Sprachsteuerung
  • Erstellung und Durchführung einer eigenen Sitzung
  • Erste Anwendung in der Gesprächspraxis: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung mit HEDY als triadischem Partner

Der heutige Abend umfasst:

  • Breakout-Sessions zur aktiven 1:1-Anwendung
  • Reflexion im Plenum zu Notizen, Nachbereitung und Einsatz der KI
  • Exportfunktionen: Strukturierte Notizen und Aufgabenlisten
  • Vorstellung der automatischen Zusammenfassungen
  • Input von Carsten Wittmann zum Thema Datenschutz und DSGVO, mit Fokus auf rechtliche Rahmenbedingungen bei KI-Nutzung in Beratung, Workshops oder Bewerbungsgesprächen. Dabei fließen aktuelle Entwicklungen aus dem EU AI Act mit ein.

Im Anschluss geht es um die Integration in den Arbeitsalltag:
Konkrete Use Cases werden diskutiert (z. B. Bewerbungsvorbereitung, Führungskräftetrainings, Pitchen). Praktiker wie Alexander Schwarz und andere Teilnehmende liefern Erfahrungswerte aus realen Kontexten.

Julian Pscheid wird zudem zeigen, wie wiederkehrende HEDY-Settings als Routinen etabliert werden können – mit dem Ziel, HEDY als festen Bestandteil der eigenen Arbeitsweise zu verankern und klassische Notiztools langfristig abzulösen. Es folgt auch ein Ausblick auf den Vergleich mit Tools wie Whisper und deren Rolle im KI-gestützten Arbeitsprozess.

In einem interaktiven Teil werden alle Teilnehmenden gebeten, folgende Fragen zu reflektieren:

  1. Was war ein Gamechanger am gestrigen Tag?
  2. Welche offenen Fragen bestehen noch?

Die Antworten im Chat zeigen deutliche Muster:

  • Die Bedeutung des feingetunten Kontexts wurde als zentraler Hebel für präzise Chat-Antworten erkannt.
  • Sitzungskontext, Themenkontext und Sitzungstyp als kombinierbare Steuerungselemente wurden als Gamechanger erlebt.
  • Die Möglichkeit, bestehende Transkripte oder YouTube-Inhalte einzulesen wird als wertvolle Erweiterung gesehen.
  • Auch die individuell konfigurierbaren Quick Prompts und die Rolle HEDYs als triadischer Partner wurden mehrfach hervorgehoben.
  • Fragen betreffen u.a. die genaue Nutzung von Kontext während einer Sitzung, Synchronisierung über Geräte und die Hierarchie der verschiedenen Kontexte.

Julian geht auf einige dieser Punkte im weiteren Verlauf ein und kündigt zusätzliche Vertiefung in den folgenden Modulen sowie in der Master-Stufe an. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass nach dem erfolgreichen Abschluss die Practitioner-Zertifikate verteilt werden – mit Einladung zur Master-Ausbildung.

Q&A Runde – Aufzeichnung 16.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

In dieser interaktiven Session beantworten Torsten und Julian eine Vielzahl konkreter Anwenderfragen zur Arbeit mit HEDY. Ziel ist es, technische Funktionen, Kontexte, Rollenverteilungen und Praxisprobleme zu klären, bevor die Breakout-Übungen starten.

Zentrale Themen und Antworten:

  • Spracherkennung & Geräteunterschiede:
    Unterschiede in der Transkriptqualität hängen von Gerät, Betriebssystem und gewähltem Modell ab. Empfehlung: auf Apple-Geräten das große Spracherkennungsmodell aktivieren, da es Deutsch am besten erkennt. Auf Android und Windows kann es zu Schwankungen kommen.
  • Kontexttypen & Zusammenspiel:
    • Sitzungskontext: definiert die Rolle, Ziel und Funktion innerhalb eines Meetings (z. B. Coach, Führungskraft).
    • Themenkontext: verknüpft Sitzungen inhaltlich über Kunden oder Projekte hinweg.
    • Sitzungstyp: bestimmt die Art des Gesprächs (z. B. Coaching, Bewerbung, Unterricht) und steuert das Antwortverhalten von HEDY.
    • Sitzungskontext und Themenkontext sind gleichrangig – je nach Zielsetzung kombinierbar.
  • Fehlinterpretationen & Korrekturen:
    Fehlerhafte Zuordnungen (z. B. Rollenverwechslung oder falsche Begriffe) können über zwei Wege korrigiert werden:
  1. Benutzerdefiniertes Vokabular für Fachbegriffe und Eigennamen
  2. Anpassung des Kontexts und anschließendes Neugenerieren der Auswertung.
  • Wiederkehrende Meetings & Transkripte:
    • Bestehende Transkripte können als neue Sitzungen importiert werden.
    • Über Themenstruktur können Sitzungsverläufe automatisch zusammengeführt und in der Chat-Funktion reaktiv genutzt werden.
  • Technische Rahmenbedingungen:
    • Probleme mit Windows-App (z. B. Google Login, Firewall-Zugriffe) wurden besprochen.
    • Telefonaufzeichnungen auf iOS sind nur mit Workarounds möglich (z. B. Zweitgerät oder externer Recorder wie „Plot“).
    • HEDY kann (noch) keine System-Audio auf Mobilgeräten verarbeiten.
  • Corporate-Kontext & Datenschutz:
    • Aktuell Einzel-Lizenzmodell, Corporate-Lösungen in Planung.
    • Cloud-Sync ist optional; Audioverarbeitung erfolgt stets lokal, Analyse aber über die Cloud.
    • Speicherung kann lokal oder serverbasiert erfolgen, abhängig vom Sync-Status.
  • Custom Output & Branding:
    • Aktuell kein eigenes Branding (z. B. Firmenlogo) möglich, aber in Diskussion.
    • Zukünftig sollen eigene Sitzungstypen definierbar sein, inkl. formatierter Ausgaben (z. B. Tabellen).
  • Sprachwahl & Multilingualität:
    • Kontext kann auf Deutsch oder Englisch eingegeben werden – das AI-Modell verarbeitet beides zuverlässig.

Abschließend wurden noch technische Fragen zum Cloud-Sync, Speicherbedarf und zur Audioarchivierung beantwortet. HEDY ermöglicht MP3-Speicherung über aktivierbare Einstellungen. Für den Export gibt es ebenfalls Optionen – im Curriculum für später eingeplant.

Ausblick:
Die Gruppe wird in Breakout-Sessions geschickt, um vorbereitete Kontexte in simulierten Gesprächen live anzuwenden. Dabei werden zwei Varianten getestet:

  • Individuelle KI-Unterstützung (Coach und Klient mit jeweils eigener HEDY)
  • Triadische Unterstützung (beide Gesprächspartner nutzen eine gemeinsame HEDY)

Reflexion der Aufgabe in den Breakout Rooms – Aufzeichnung 16.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

Nach der praktischen Breakout-Session zur simulierten Gesprächsführung mit HEDY folgt eine angeleitete Reflexion. Die Teilnehmer teilen Erkenntnisse, Herausforderungen und offene Fragen aus der Anwendung.

Zentrale Erkenntnisse der Teilnehmer:

  • „Kontext ist King“: Je detaillierter und präziser der Kontext formuliert ist, desto wirkungsvoller wird die Unterstützung durch HEDY.
  • Gegenseitige KI-Unterstützung funktioniert besser, wenn beide Gesprächspartner eigene Kontexte definieren – besonders bei der Nutzung im triadischen Setting.
  • Selbst mit kurzer Vorbereitungszeit kann HEDY spürbare Mehrwerte liefern, insbesondere bei strukturierten Meetings.
  • Die Nutzung von bestehendem Material (z. B. Transkripten oder ChatGPT-Inhalten) zur Kontexterstellung wird als hilfreicher Hack wahrgenommen.

Herausforderungen und Rückmeldungen:

  • Unklarheit darüber, an wen Empfehlungen von HEDY im triadischen Setting adressiert sind – Coach oder Coachee. Die Zuordnung sei schwer nachvollziehbar.
  • Das Feature für benutzerdefiniertes Vokabular erzeugt teils unpassende Begriffe oder Halluzinationen, insbesondere wenn es mit Fachwörtern befüllt wird. Empfehlung: lieber mit explizitem Kontext statt Vokabularfeld arbeiten.
  • Frage zur Chatverlauf-Speicherung: Julian bestätigt, dass der komplette Chat gespeichert wird und beim Neugenerieren von Zusammenfassungen in den Kontext einfließt. Einzelne Nutzer berichten jedoch von fehlendem Zugriff – Supportanfrage empfohlen.

Vertiefung durch Julian:

  • Für triadisches Coaching empfiehlt er, im Kontext explizit beide Parteien samt Rollen, Namen und Zielen zu definieren.
  • HEDY ist derzeit primär auf die Unterstützung eines Users ausgerichtet. Ein dedizierter „triadischer Sitzungstyp“ ist aber bereits auf der Roadmap.
  • Auf Wunsch könne ein solcher Sitzungstyp entwickelt werden, wenn mindestens zehn aktive Nutzer dieses Format anwenden.
  • Derzeitige Lösung: Kontexte präzise manuell formulieren; Sitzungstyp entsprechend wählen (z. B. Coaching, Business).

Weitere technische Hinweise und Hacks:

  • Antwortlänge in der Chatfunktion ist momentan nicht individuell einstellbar, Feedback zur Kürzung wird aufgenommen.
  • Bug bei wiederholtem Reload der Topics-Übersicht bei laufender Sitzung ist bekannt und wird behoben.
  • Sitzungen können zusammengeführt werden: Zwei beliebige Sessions lassen sich in der Oberfläche zusammenlegen, inklusive gemeinsamer Transkripterstellung und Nachbearbeitung.
  • Auch Teilausschnitte können manuell extrahiert, gespeichert oder gelöscht werden.

Abschließend folgt eine kurze Pause, bevor das Thema Datenschutz & DSGVO mit Carsten Wittmann behandelt wird.

DSGVO & Datenschutz rund um HEDY mit Carsten Wittmann – Aufzeichnung 16.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

Carsten Wittmann liefert einen tiefgehenden Überblick zur datenschutzkonformen Nutzung von HEDY auf Basis der DSGVO und unter Berücksichtigung des EU AI Acts. Die Inhalte wurden praxisnah und systematisch aufbereitet und durch eine Checkliste, Textbausteine und Mustervorlagen ergänzt, die den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.

Schwerpunkte der Session:

  1. Compliance-Checkliste und Grundprinzipien:
  • HEDY wurde gemeinsam mit Carsten und Julian so gestaltet, dass es DSGVO- und EU-AI-Act-konform eingesetzt werden kann.
  • Nutzer müssen jedoch selbst Maßnahmen ergreifen, u. a.:
    • Definition eines legitimen Verarbeitungszwecks
    • Bestimmung der Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO
    • ggf. Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung (v. a. bei sensiblen Daten oder Audioaufzeichnung)
    • Prüfung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
    • Regelung der Löschfristen und Dokumentationspflichten
    • regelmäßige Überprüfung (z. B. jährlich) der Datenschutzprozesse und Aktualisierungen bei Gesetzesänderungen
  1. Technische Konfiguration & Datenschutz-Optionen in HEDY:
  • Standardkonfiguration ist datensparsam (Privacy by Design):
    keine Audioaufzeichnung, keine Cloudsync, lokale Transkription, keine KI-Trainingsdaten.
  • Erweiterte Funktionen (z. B. Zusammenfassung, KI-Feedback, Sharing, API-Nutzung) erhöhen das Datenschutzrisiko und erfordern bewusste Freigaben.
  • Besonders kritisch ist die Speicherung von Sitzungs-Audio, da hier identifizierbare Stimmen als besonders schützenswerte Daten gelten.
  • Empfehlungen für sensible Kontexte:
    • kein Cloudsync
    • keine E-Mail-Zusammenfassungen
    • keine Nutzung externer KI-Services
  • Für streng regulierte Berufsgruppen (Ärzte, Anwälte etc.) gelten besondere Anforderungen (vgl. §203 StGB).
  1. Einwilligung und rechtssicherer Einsatz:
  • Vor jeder Sitzung ist aktiv die Zustimmung aller Teilnehmer einzuholen.
    • Stillschweigende Zustimmung oder Hinweise in E-Mails sind nicht rechtssicher.
    • Empfehlung: Standardtext auswendig lernen und immer vor Sitzungsstart mündlich fragen.
    • Bei Weigerung: kein Einsatz von HEDY, keine Diskussion, stattdessen analoge Dokumentation.
  • Textbausteine für:
    • Kalendereinladungen
    • Signaturen
    • Coachingverträge
    • Datenschutzerklärungen
    • Entbindung von der Schweigepflicht (für Berufsgeheimnisträger)
  1. Live-Q&A und Spezialfälle:
  • Diskussion rechtlicher Graubereiche wie:
    • konkludente Zustimmung durch Zoom-Button (nicht ausreichend)
    • stillschweigende Zustimmung bei späterem Beitritt (kritisch)
    • Nutzung von HEDY durch Berufsgeheimnisträger (nur mit Entbindung zulässig)
    • lokale KI-Verarbeitung (rechtlich dennoch problematisch bei Speicherung)
  • Empfehlung: immer explizite Zustimmung – bei jeder Sitzung, unabhängig von Vorabklärungen.

Fazit:
HEDY kann datenschutzkonform genutzt werden, erfordert aber klare Prozesse, regelmäßige Überprüfung und transparente Kommunikation mit allen Gesprächspartnern. Die Verantwortung liegt stets beim Anwender.

Modul 4 & 5 – Notizen, Reflexion & Nachbereitung; Integration in den eigenen Arbeitskontext – Aufzeichnung 16.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zusammenfassung:

Torsten leitet die letzten Module mit einer Reflexion über Fingerfertigkeit im Umgang mit HEDY ein. Der souveräne Einsatz der App sei keine intuitive Fähigkeit, sondern entsteht durch wiederholte Anwendung. Kontext, Themenzuordnung, Sitzungstyp und Durchführung greifen ineinander und müssen vorbereitet, eingeübt und sinnvoll kombiniert werden.

Vier Phasen eines effektiven HEDY-Einsatzes:

  1. Vorbereitung:
    Klare Definition des Kontextprofils (Rolle, Ziel, Setting). Themenstruktur und Sitzungstyp beeinflussen die Qualität maßgeblich.
  2. Durchführung:
    Wahl zwischen dynamischer oder selektiver Interaktion.
    Aktive Nutzung durch gezielte Rückfragen an HEDY.
    Empfehlung: bewusst und punktuell nach Impulsen fragen – nicht übersteuern lassen.
  3. Nachbereitung:
    Validierung und Korrektur der Zusammenfassung.
    Sicherstellen, dass Meeting-Ergebnisse korrekt dem Thema zugeordnet werden, um Inkonsistenzen bei Export und Automatisierung zu vermeiden.
    Reflexionsfragen helfen, die KI-Auswertung zu prüfen:

    • Was war das tatsächliche Ergebnis?
    • Was war der zentrale Punkt der Sitzung?
    • Welche Impulse waren besonders wertvoll?
    • Was mache ich beim nächsten Mal anders?
  4. Weiterverarbeitung:
    Inhalte aus HEDY sollten selektiv in bestehende Systeme wie CRM, Task-Management oder Wissensdatenbanken überführt werden. Nur so entstehen echte Assets.

Wichtige Hinweise:

  • Schlechte Vorbereitung oder unsaubere Kontextwahl führen zu irrelevanten Ergebnissen – analog zu „Shit in, Shit out“ bei ChatGPT.
  • KI sollte als Sparringspartner eingesetzt werden, nicht als alleinige Entscheidungsinstanz.
  • Ein mehrstufiger Prozess aus Human Intelligence → KI → Human Review erzeugt die besten Resultate.

Praxisbeispiel – Workshop mit 15 Führungskräften:

  • Setup: unauffällige Technik, Zustimmung und Akzeptanz aktiv eingeholt.
  • KI wurde als triadischer Partner akzeptiert und in Echtzeit eingebunden.
  • Echtzeitreflexionen durch HEDY in mehreren Intervallen durchgeführt.
  • Fazit: Nur HEDY war in der Lage, das gesamte Meeting inkl. Impulsen live zu begleiten.

Use Cases aus der Community:

Teilnehmende teilen vielfältige Anwendungsszenarien – u. a.:

  • Coaching- und Mentoring-Gespräche
  • Bewerbungs- und Qualifizierungsgespräche
  • Kundentermine, Vertrieb, Akquise, Pitchings
  • Stakeholder-Meetings, Workshops, Vorträge
  • Arztgespräche, Fachinterviews, SOP-Erstellung
  • YouTube-Transkription und Inhaltsanalyse

Besonders hervorgehoben wurde der Use Case von Alexander, der HEDY in einem simulierten Bewerbungsgespräch eingesetzt hat. Trotz frühem Systemstand überzeugte die Rückmeldung zur Gesprächsqualität. Die Kontextvorbereitung war minimal, aber effektiv.

Technische Hinweise von Julian:

  • Für fortlaufende Gespräche mit gleichen Personen:
    → Pro Person ein eigenes Thema anlegen, nicht Sitzungen verknüpfen.
  • Themenstruktur sichert, dass HEDY vergangene Inhalte richtig zuordnet.
  • Gruppengespräche können derzeit nicht mehreren Themen gleichzeitig zugewiesen werden.

Abschließend folgt ein Ausblick auf das Master-Programm. Die Teilnehmer erhalten ihr Practitioner-Zertifikat und werden zur vertiefenden Ausbildung eingeladen.