Living Cases

Living Case Kick-off Vorbereitung – Aufzeichnung – 26.03.2026

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Zusammenfassung des Calls – Living Case Kick-off Vorbereitung

In diesem Trainingscall wird der Rahmen für die kommende Living-Case-Phase gesetzt, in der die Teilnehmenden über einen Zeitraum von 12 Wochen eng mit realen Unternehmen zusammenarbeiten. Ziel ist es, aus theoretischem Wissen echte Kompetenz zu entwickeln, indem reale Herausforderungen analysiert und bearbeitet werden.

Struktur & Ablauf des Living Case

Die Teilnehmenden arbeiten mit zwei ausgewählten Praxispartnern zusammen und durchlaufen insgesamt sechs strukturierte Touchpoints. Der offizielle Kick-off findet am Dienstag von 12:00 bis 13:30 Uhr statt. Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung werden die Teilnehmenden in separate Breakout-Räume aufgeteilt, in denen sie jeweils 60–75 Minuten intensiv mit ihrem Partner arbeiten.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die eigenverantwortliche Dokumentation der Gespräche. Da die Breakout-Sessions nicht zentral aufgezeichnet werden können, liegt es in der Verantwortung der Teams, geeignete Tools (z. B. Transkriptions- oder Recording-Software) zu nutzen, um Inhalte festzuhalten.

Arbeitsweise & Erwartungshaltung

Die Teilnehmenden übernehmen eine aktive Rolle im Gespräch: Sie strukturieren die Sessions, stellen gezielte Fragen und führen den Discovery-Prozess. Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für Problemstellungen, Innovationspotenziale und mögliche Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Zur Vorbereitung sollen sich die Teams vorab abstimmen:

  • Klare Rollenverteilung
  • Struktur der Gesprächsführung
  • Definition der Kernfragen
  • Professionelles Auftreten gegenüber dem Kunden

Zusätzlich wird empfohlen, bewusst als Team aufzutreten (z. B. durch Namen, visuelle Identität), um Professionalität und Zusammenhalt zu signalisieren.

Die Living-Case-Partner

  1. AMS Osram

Ein international führendes Technologieunternehmen mit starkem Fokus auf Licht- und Sensortechnologie, u. a. in der Automobil- und Gesundheitsindustrie.

Zentrale Herausforderung:
Aufbau eines KI-gestützten Wissensmanagementsystems, das:

  • Wissen ausscheidender Mitarbeitender sichert
  • Prozesse und bestehendes Know-how zugänglich macht
  • bestehende Datenstrukturen (z. B. SharePoint) intelligent nutzt

Besonders hervorzuheben ist die bereits vorhandene technologische Infrastruktur (inkl. KI-Plattform), deren Potenzial aktuell noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Daraus ergibt sich die Chance, sowohl operative Effizienz als auch strategische Transformation voranzutreiben.

  1. Wasserverband Treene

Ein regionaler Wasserversorger mit rund 40 Mitarbeitenden und hoher infrastruktureller Verantwortung (Frischwasser und Abwasser für zehntausende Kunden).

Besonderheit:
Trotz stabiler Marktposition (nahezu monopolartige Struktur) besteht ein starker innerer Antrieb zur Weiterentwicklung und zum Einsatz von KI.

Potenzielle Anwendungsfelder:

  • Leckage-Erkennung und Effizienzsteigerung im Leitungssystem
  • Optimierung energieintensiver Pumpensysteme
  • Effizienzsteigerung bei Zählerauslesung und Routenplanung
  • Digitalisierung von Kundenprozessen

Die direkte Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung ermöglicht besonders schnelle Entscheidungswege und hohe Umsetzungsnähe.

Zielbild der Zusammenarbeit

Beide Cases bieten unterschiedliche, aber hochrelevante Perspektiven:

  • Osram: komplexe Organisation, hohe Skalierung, vorhandene Infrastruktur
  • Treene: kleinere Struktur, hohe Agilität, direkter Impact

In beiden Fällen geht es darum, durch gezielte Fragestellungen und strukturiertes Vorgehen echte Innovationspotenziale zu identifizieren und greifbar zu machen.

Nächste Schritte

  • Bildung der Teams inkl. Identität (Name, ggf. visuelle Darstellung)
  • Abstimmung vor dem Kick-off-Termin
  • Vorbereitung der Discovery-Fragen
  • Teilnahme am Kick-off sowie anschließende Reflexion und Weiterarbeit

Der Anspruch: Nicht nur zuhören, sondern aktiv gestalten – und aus Wissen echte Umsetzungskraft entwickeln.

Kurz-Zusammenfassung

Zwei reale Unternehmen (Osram & Wasserverband Treene) bilden den Rahmen für eine 12-wöchige Living-Case-Phase mit sechs Touchpoints. Ziel ist es, durch strukturierte Discovery, gezielte Fragestellungen und KI-Fokus echte Innovationspotenziale zu identifizieren. Osram bietet Skalierung & Infrastruktur, Treene Agilität & direkten Impact. Vorbereitung, Professionalität und aktive Gesprächsführung sind entscheidend.

Living Case Reflexionscall – Aufzeichnung vom 31.03.2026

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Living Case Reflexionscall

Der Call fokussierte sich auf die strukturierte Reflexion des ersten Living-Case-Kundengesprächs sowie die gezielte Vorbereitung der nächsten Schritte im Beratungsprozess. Ziel war es, die Qualität der bisherigen Erkenntnisse zu bewerten, methodische Lücken zu identifizieren und eine klare Arbeitsrichtung für die nächste Iteration festzulegen.

  1. Zielsetzung der Session

Die Teilnehmenden erhielten Zeit zur eigenständigen Weiterarbeit in Breakout-Sessions. Vorab wurden zentrale Leitfragen geklärt:

  • Was wurde im Kundengespräch tatsächlich ergründet?
  • Welche Informationen fehlen noch?
  • Wie kann die nächste Interaktion gezielt vorbereitet werden?
  1. Kernmethodik: Struktur schlägt Intuition

Im Fokus stand die konsequente Anwendung bereits erlernter Modelle:

  • Discovery (Situationsverständnis)
  • Innovationsrahmen (zentraler Fokus)
  • Reifegradmodell
  • Geschäftsmodell

Kritische Erkenntnis: Viele Teams haben sich im Gespräch treiben lassen und den Innovationsrahmen nicht konsequent abgefragt, obwohl dieser den zentralen Anker bildet.

  1. Reflexionsauftrag an die Teams

Die Teams sollen systematisch prüfen:

  • Habe ich alle relevanten Dimensionen aktiv abgefragt?
  • Habe ich indirekte Informationen korrekt interpretiert (z. B. Reifegrad)?
  • Habe ich ausreichend Substanz für die weitere Strategiearbeit?

Wenn nicht: → Gezielte Fragen für den nächsten Q&A-Call vorbereiten (9. April)

  1. Einsatz von KI als Sparringspartner

Ein zentrales Element war die Nutzung von KI zur Qualitätsprüfung:

Vorgehen:

  1. Transkript des Kundengesprächs einfügen
  2. Zielmodell (z. B. Innovationsrahmen) ergänzen
  3. KI fragen:
    • Fehlen Informationen?
    • Welche Fragen müssen noch gestellt werden?
    • Erst danach: Modell ausfüllen lassen

Wichtige Erkenntnis: KI füllt sonst Lücken automatisch → bewusste Prüfschleife zwingend notwendig

  1. Prinzipien für starke KI-Ergebnisse

Vier Erfolgsfaktoren:

  • Klarer Prompt (Auftrag)
  • Kontext (Worum geht es?)
  • Richtiges Tool/Modell
  • Assets (Daten, Strukturen, Beispiele)

Zusätzlich entscheidend:

  • Eigene Arbeitsweise (Dialekt)
  • Persönliche Präferenzen bei Ergebnissen
  • Test verschiedener KI-Systeme
  1. Zentrale Learnings aus dem Call
  • Gute Vorbereitung ersetzt nicht strukturiertes Fragen im Gespräch
  • Kundenpräsentationen dürfen den eigenen Gesprächsrahmen nicht dominieren
  • Der Berater setzt den Rahmen – nicht der Kunde
  • WhatsApp als Live-Teamkommunikation im Call: Best Practice
  • Fokus halten statt vorschnell in Use Cases springen
  1. Kritische Lücke: KPIs & Erfolgsmessung

Ein häufiger blinder Fleck:

  • Erfolg wurde nicht konkret messbar gemacht

Handlungsempfehlung:

  • Immer nach konkreten Kennzahlen fragen
  • Wenn Kunde unscharf ist → gemeinsam schärfen
  • Beispiel:
    • Kostenreduktion?
    • Effizienzsteigerung?
    • Nutzungsraten?
    • ROI?
  1. Erwartetes Endergebnis des Projekts

Drei zentrale Deliverables:

  1. Konzept (strategische Ausarbeitung)
  2. Präsentation (Management-tauglich)
  3. Prototyp(en) (zunehmend Pflicht durch KI-Möglichkeiten)

Wichtig: Noch nicht in Lösungen springen – zuerst saubere strategische Grundlage schaffen

  1. Nächste Schritte
  • Lückenanalyse auf Basis des Gesprächs durchführen
  • Innovationsrahmen vervollständigen (höchste Priorität)
  • Fehlende Fragen vorbereiten
  • Ergebnisse ggf. vorab mit dem Kunden teilen (Validierung)
  • Breakout-Sessions zur Abstimmung nutzen
  1. Mindset & Arbeitsweise
  • Lernen steht im Vordergrund
  • Fehler sind Teil des Prozesses
  • Qualität entsteht durch Iteration
  • KI ist ein Verstärker – aber nur bei klarer Führung

Zusammenfassung

Der Call fokussierte die strukturierte Reflexion des ersten Kundengesprächs im Living Case. Zentrale Learnings: konsequente Anwendung des Innovationsrahmens, Identifikation von Informationslücken und gezielte Vorbereitung des nächsten Q&A-Calls. KI dient als Prüf- und Sparringspartner zur Lückenanalyse. Erfolg erfordert klare Fragen, messbare KPIs und diszipliniertes Halten des Gesprächsrahmens statt vorschnellem Fokus auf Use Cases.

Living Case Q&A Reflexionscall – Aufzeichnung vom 09.04.2026

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Frage 1:

 

 

Living Case Q&A Reflexionscall – Aufzeichnung vom 21.04.2026

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Frage 1:

„Wie war es für dich, Martin, was ist entstanden? Wie ist deine Reflektion auf den heutigen Mittagscall?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Vorbereitung war strukturiert:
    • 10 strategische Klärungsfragen
    • 5 Verständnisfragen zur Ausgangssituation
    • Zusammenführung zweier Deep Research Analysen
  • Einstieg in den Call mit gutem Gefühl, trotz kleiner technischer Startprobleme
  • Zentrale Erkenntnis:
    • Strategische Tiefe ist wichtig für Berater, aber für den Kunden teilweise zu langatmig
    • Kunde möchte schneller in die Umsetzung kommen
  • Herausforderung:
    • Unternehmensrealität (fehlende Rollen wie CTO, organisatorische Restriktionen) limitiert strategische Arbeit
  • Positiv:
    • Fragen zum Wissensmanagementsystem haben mehr Engagement ausgelöst
    • Hier wäre mehr Tiefe möglich gewesen

Frage 2:

„Wie ist es euch ergangen, Rebecca?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Deutliche Verbesserung durch Setting (Kunde wieder im Büro statt Urlaubsumgebung)
  • Strategie-Begriff bewusst vermieden → bessere Gesprächsdynamik
  • Fokus auf praxisnahe Einblicke in den Alltag des Kunden
  • Mehr relevante Informationen durch gezieltes „Ausleuchten“ verschiedener Bereiche
  • Erkenntnis:
    • Neue Informationen verändern die Bewertung bestehender Use Cases
  • Gespräch hätte problemlos verlängert werden können
  • Insgesamt hohe Zufriedenheit mit dem Call

Frage 3:

„Was war noch darüber hinaus bemerkenswert, Rebecca – aus deiner Moderationsperspektive?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Intensive Vorbereitung (3 Seiten Fragen, mehrere Stunden Arbeit)
  • Strukturierte, ruhige Gesprächsführung ohne Unterbrechungen
  • Dadurch entstanden:
    • Redefluss
    • Rapport / Vertrauensaufbau
  • Wichtige Erkenntnis:
    • Klare Rollenverteilung im Team verbessert die Gesprächsqualität massiv
  • Flexibilität in der Moderation entscheidend:
    • Fragen nachschärfen
    • Tiefergehende Anschlussfragen stellen

Frage 4:

(Implizit) „Was hat diese Moderation ermöglicht?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Kunde konnte sich „fallen lassen“
  • Sichtbares Nachdenken (Kopf gesenkt, reflektierend) als Zeichen von Vertrauen
  • Schnellere und tiefere Einsichten in echte Probleme
  • Wichtig:
    • Raum für Denkprozesse lassen
    • Nicht zu schnell zur nächsten Frage springen

Frage 5:

„Was würdest du allen zurufen, Rebecca?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Gute Moderation schafft Vertrauen und Tiefe
  • Fragen sind oft nur Einstieg → echte Erkenntnis entsteht im Nachfassen
  • Störungen im Gesprächsfluss reduzieren Qualität massiv
  • Moderation ist ein dynamischer Prozess, kein starres Abarbeiten

Frage 6:

„Was glaubst du, Martin, was war mein ‚Augen-auf-Moment‘?“

Zusammenfassung der Antwort (durch Auflösung):

  • Kritikpunkt:
    • Der Wert der erarbeiteten Deep Research Ergebnisse wurde nicht ausreichend vermittelt
  • Problem:
    • Ergebnisse wurden zu nüchtern/pragmatisch präsentiert
    • Begeisterung und Relevanz kamen nicht beim Kunden an
  • Konsequenz:
    • Kunde erkennt den eigentlichen Wert („Next Level“) nicht
  • Erwartung:
    • Mehr Energie, Storytelling und Kontextualisierung bei der Präsentation

Frage 7:

„Was hättest du noch zu ergänzen, Martin?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Bewusste Vorbereitung auf persönlicher Ebene:
    • Stehen statt sitzen
    • Professionelle Kleidung
    • Strukturierte Unterlagen (markiert, sortiert)
  • Erkenntnis:
    • Eigenes Energielevel und Auftreten beeinflussen Performance stark
  • Persönliche Herausforderung:
    • Geduld beim Zuhören
    • Antworten nicht vorschnell „abhaken“

Frage 8:

(Implizit aus Diskussion) „Wie sollte man KI-Ergebnisse beim Kunden präsentieren?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Fehler:
    • „Das hat die KI gemacht“ → entwertet die eigene Leistung
  • Richtig:
    • Prozess und eigene Leistung hervorheben:
      • Prompt-Design
      • Analyse
      • Kombination mehrerer KI-Systeme
      • Kuratierung und Interpretation
  • Kernaussage:
    • Nicht das Tool ist die Leistung, sondern die Fähigkeit, es wirksam einzusetzen

Frage 9:

„Sollten wir solche Ergebnisse einfach nachschicken?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Klare Empfehlung: Nein
  • Begründung:
    • Unkommentierte Dokumente verlieren Wirkung
    • Kunde erkennt Wert nicht selbstständig
  • Besser:
    • Präsentation im Call oder Video
    • Aktive Führung durch Inhalte
  • Vergleich:
    • Wie bei Angeboten → nie einfach versenden, immer präsentieren

Frage 10:

„Wie offen ist der Kunde für neue Lösungsansätze?“

Zusammenfassung der Antwort:

  • Beobachtung:
    • Kunde ist stark auf bestehende Lösung fixiert („besser machen, was schon da ist“)
  • Risiko:
    • Begrenzte Innovationsfähigkeit
  • Empfehlung:
    • Bewusst „Out-of-the-box“-Denken einbringen
    • Neue Lösungsräume öffnen (z. B. komplett neue Ansätze für Wissensmanagement)
  • Wichtig:
    • Nicht nur Anforderungen erfüllen, sondern Denkweise erweitern

Zentrale Meta-Erkenntnisse aus dem gesamten Call

  • Moderation schlägt Inhalt: Gute Gesprächsführung erzeugt tiefere Erkenntnisse als perfekte Fragen
  • Energie entscheidet über Wirkung: Fachlich gute Ergebnisse müssen emotional „verkauft“ werden
  • KI-Kompetenz ist Differenzierungsfaktor: Nicht die KI, sondern die Bedienung ist der Wert
  • Kunden brauchen Führung: Ergebnisse müssen eingeordnet und „übersetzt“ werden
  • Innovation erfordert Perspektivwechsel: Bestehende Denkmuster aktiv hinterfragen