TÜV Prüfung - Alle Infos

Info-Call zur TÜV Rheinland Prüfung & Zertifizierung – 02.12.2025

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

DOWNLOADS

Der Call eröffnet mit einer kurzen Orientierung der Teilnehmenden zur TÜV-Prüfung für die Qualifikation „KI-Strategieberater“. Es wird erfragt, wer sich sicher für die Prüfung anmelden wird, wer noch unsicher ist und wer aktuell nicht teilnehmen möchte. Ziel ist, Karin Pieber – verantwortlich für Organisation und Koordination der Zertifizierung – vorab einen Überblick über mögliche Teilnehmerzahlen zu geben.

Anschließend wird Karin auf die Bühne geholt, die seit der ersten Kohorte die komplette Abstimmung zwischen TÜV Rheinland, den Prüfern und dem Koerting Institute organisiert. Sie begleitet parallel über 40 Teilnehmer in einem anderen Zertifizierungsprogramm und führt dadurch sicher durch den Prüfungsprozess.

Überblick über Vorteile der TÜV-Zertifizierung

Karin stellt die Qualifikation vor: ein international anerkanntes TÜV-Zertifikat, das fachliche KI-Kompetenz sichtbar bestätigt, Vertrauen schafft und die Marktposition von Beratern stärkt. Es wird als Signal genutzt, das Qualität, Unabhängigkeit und transparente Prüfprozesse dokumentiert. Die Zertifizierung ermöglicht eine klare Differenzierung, stärkt Reputation und kann höhere Honorare rechtfertigen. Jeder erhält eine individuelle ID und ein TÜV-Siegel, das digital verifizierbar ist.

Aufbau des Prüfungsprozesses

Der Prüfungsprozess besteht aus drei Teilen:

  1. Schriftliche Hausarbeit (3 Wochen Zeit)
    Teilnehmer entwickeln eine methodisch fundierte KI-Strategie für einen vorgegebenen Anwendungsfall. Erwartet werden Analyse der Ausgangslage, ein Innovationsrahmen, strategische/taktische/operative Vorgehensweise, Use-Case-Priorisierung, Stakeholder-Einbindung, Datenschutz, Ethik, rechtliche Aspekte sowie ein Umsetzungsplan. Umfang: ca. 15–20 Seiten, inkl. Visualisierungen, korrekter Zitierweise. Die Bewertung erfolgt anhand klarer Kriterien (Struktur, Kontextverständnis, Planung, Anwendbarkeit, Integration von KI-Tools, Nachhaltigkeit). Bestanden bei 18/30 Punkten.
  2. Multiple-Choice-Prüfung (30 Fragen, 60 Minuten)
    Online über das System AlphaView. Fragen haben vier Antwortoptionen, 1–3 Antworten sind korrekt. Die Themen decken alle Inhalte der Ausbildung ab: Reifegradmodelle, Innovationsrahmen, strategische/taktische/operative Ansätze, Datenschutz, Ethik, EU AI Act, Tools, Frameworks, Customer Journey, Aufwand-Nutzen-Analysen. Teilnehmer müssen sich ausweisen, Arbeitsumgebung ausleuchten und dürfen keine Hilfsmittel nutzen (nur Papier, Stift, Wasser). Technischer Test ist im Vorfeld möglich.
  3. Mündliche Präsentation (15 Minuten plus 10 Minuten Fachgespräch)
    Online, in Anwesenheit eines TÜV-Prüfers und eines Vertreters des Koerting Institutes. Inhalt ist die Präsentation der Hausarbeit mit Fokus auf Struktur, Nutzenargumentation, methodische Herleitung, operative Umsetzung und Argumentationssicherheit. Auch hier gelten klare Bewertungskriterien. Direkt nach der Präsentation gibt es keine Ergebnisrückmeldung; Gesamtergebnis folgt mit Ausstellung des Zertifikats.

Ablaufplan und Termine

  • Anmeldung beim Körting Institut: sofort bis 12. Dezember, inkl. Bezahlung der Prüfungsgebühren.
  • Danach erhalten Teilnehmende einen Registrierungslink für die TÜV-Plattform (10 Tage geöffnet).
  • 16. Januar: Übermittlung der Hausarbeit durch den TÜV.
  • Drei Wochen Bearbeitungszeit, mit optionalem Q&A-Call am 22. Januar.
  • Korrektur der Hausarbeiten durch den TÜV.
  • 9. März: Multiple-Choice-Prüfung.
  • Direkt danach wird „bestanden / nicht bestanden“ kommuniziert.
  • Ab 14. März: Eintragung in Doodle-Liste für die mündliche Prüfung.
  • Mündliche Prüfungen: 21. und 24. März.
  • Zertifikate (deutsch + englisch) ca. 1–2 Wochen später; digitale TÜV-Signets etwas später.

Regelungen zu Wiederholungen

  • Jeder Prüfungsteil kann einmal wiederholt werden (Gebühr: 400 Euro).
  • Wiederholung innerhalb eines Jahres.
  • Nicht-Erscheinen ohne Attest gilt als nicht bestanden.
  • Fristversäumnisse (z. B. verspätete Abgabe der Hausarbeit) gelten ebenfalls als nicht bestanden.

Zertifikat, Signet und öffentliche Sichtbarkeit

  • Das Signet kann auf Website, Social Media, E-Mail-Signatur und Lebenslauf eingesetzt werden.
  • Die persönliche Zertifikats-ID ist in der TÜV-Datenbank „Certipedia“ weltweit abrufbar.
  • Dort sind Titel, Kompetenzen, Name, Land und Zahl der zertifizierten Personen öffentlich einsehbar.

Rezertifizierung

  • Alle drei Jahre möglich (Gebühr: 180 Euro).
  • Nachzuweisen sind mind. 16 Unterrichtseinheiten relevanter Weiterbildung sowie selbst durchgeführte Workshops im Umfang von 20 Stunden.
  • Einreichen erfolgt per Dokumentenprüfung.

Kosten

  • Erstzertifizierung: 1.200 Euro.
  • Wiederholungsprüfung je Teil: 400 Euro.
  • Rezertifizierung: 180 Euro.

Beantwortung von Fragen aus dem Chat

  • Herkunft der Aussage „Top 10“ wird beim TÜV geklärt; basiert auf TÜV-Angaben.
  • Mündliche Prüfung wird von TÜV-Prüfer plus Vertreter des Instituts durchgeführt; Auswahl erfolgt noch.
  • Alle Prüfungsteile sind online.
  • Hilfsmittel: MC-Prüfung strikt keine, Präsentation frei.
  • Fragen im MC-Test sind laut Erfahrung gut lösbar bei fundiertem Verständnis.
  • Empfehlung: Eigene Übungs-MC-Tests erstellen, z. B. mit GPT oder Werkzeugen wie Notable.
  • Kompendium-Kapitel mit Prüfungsrelevanz werden bereitgestellt.
  • Workshops für Rezertifizierung werden formlos dokumentiert; ein Nachweisbogen existiert vom TÜV.
  • Zertifikat ist international anerkannt; Relevanz variiert länderspezifisch, TÜV ist global bekannt.
  • Für Mac-User existieren spezielle technische Hinweise im TÜV-Video.
  • Zeitzonen bei mündlicher Prüfung sind flexibel planbar.
  • Präsentationen können KI-gestützt erstellt werden; Human-in-the-Loop ist jedoch entscheidend für die mündliche Verteidigung.
  • Hausarbeit entspricht einem praxisorientierten Angebotskonzept (ähnlich einem RFP). KI-Unterstützung ist ausdrücklich gewünscht, aber die inhaltliche Begründung erfolgt im Gespräch.

Der Call endet mit finalen Hinweisen zur Anmeldung, Terminklarheit und der Zusicherung, dass alle Teilnehmenden mit guter Vorbereitung erfolgreich bestehen können.