TAKTISCHE EBENE ... September 2025

Aus KI-Anwendungsfällen einen Mini Business Case ableiten – 11.12.2025

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Zusammenfassung der Inhalte

In diesem Call wurde intensiv vermittelt, wie ein KI-Anwendungsfall systematisch erfasst, analysiert und in einem Mini Business Case aufbereitet wird, um ihn entscheidungsreif zu machen – insbesondere wenn höhere Investitionen, interne Komplexitäten oder fehlende Entscheidungsgrundlagen vorliegen. Dabei wurde das begleitende Template Schritt für Schritt erläutert und mit praktischen Beispielen angereichert.

Kerninhalte:

  • Struktur eines Anwendungsfalls: Aktuelle Situation, Bedürfnisse, Reibungsverluste/Herausforderungen.
  • Ableitung aus der Analyse: Der Anwendungsfall muss aus konkreten Beobachtungen und Daten hervorgehen.
  • Rollenklärung: Strategieberater sind Begleiter, nicht Ausfüller – idealerweise übernehmen „Paten“ aus dem Unternehmen die Verantwortung.
  • Mini Business Case: Dient zur Entscheidungsfindung bei höheren Investitionssummen. Enthält:
    • Beschreibung des Use Cases
    • Datenbedarf & -qualität
    • Einsatz und Wirkung von KI
    • Nutzen und potenzielle Vorteile (intern wie extern)
    • Kostenstruktur und ROI
    • Machbarkeit & kritische Erfolgsfaktoren
    • Projektpartner intern & extern
    • Start-/Zieldatum, Umsetzungsplan
  • Tipps zur Anwendung in der Praxis:
    • Idealerweise begleitet der Strategieberater intern Verantwortliche bei der Ausarbeitung.
    • Die eigene Rolle kann auch vergütet als „Projektexperte“ erfolgen (Beispiel: Heiko Ziegeler).
    • Wer technische Kompetenz hat, kann auch tiefer einsteigen und selbst Angebote erstellen.
    • System verkauft sich selbst: Die Notwendigkeit eines Mini Business Case ergibt sich aus der Organisation (z. B. Investitionsgrenzen).
    • Wichtig ist die Unterscheidung zwischen evolutionären und revolutionären Anwendungsfällen.
    • Feinjustierung durch Fragen: „Was kostet das?“, „Wer entscheidet das?“, „Welche Informationen fehlen?“
    • Kritische Aspekte wie fehlende Technologien (z. B. Stahl beim WTC) dürfen benannt werden.
    • Ziel ist ein Entscheidungstermin mit Substanz, auf dessen Basis Projekte gestartet werden können.
  • Strategischer Abschluss: Der Mini Business Case dient als Brücke von der taktischen zur operativen Umsetzung. Klare Abgrenzung zwischen „Wissen“ und „Handeln“ – der Case macht den Unterschied.

Einführung & Nutzung der KI-Triggerkarten – 09.12.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls:

In diesem interaktiven Training im Rahmen der KI-Strategieberater-Ausbildung gewährten Thomas und Axel tiefe Einblicke in ihre praktische Arbeit mit den KI-Triggerkarten. Die Session war bewusst im Dialogformat gehalten und lebte von echten Use Cases, persönlichen Learnings und konkreten Umsetzungsbeispielen.

Zentrale Themen:

  • Einführung und Positionierung: Vorstellung der beruflichen Hintergründe von Thomas (AI Trainer, Workshop-Erfahrung) und Axel (technischer Hintergrund, Web-Entwicklung, KI-Projekte).
  • Methodische Tiefe: Erklärung und Anwendung der AI Trigger Karten in verschiedenen Workshop-Formaten – sowohl in der Akquise als auch in der Umsetzung von Projekten.
  • Praxisbeispiele:
    • Opportunity Mapping im Schnelldurchlauf (2h Workshop): Anwendungsfälle identifizieren, Impacts bewerten, strategisch priorisieren – selbst mit skeptischen Teilnehmern erfolgreich.
    • Custom Sprint bei Westnetz: Kombination aus Schulung, Design Sprint und Anwendungsfall-Canvas; Fokus auf Realisierung durch Prototyping.
    • Workshop mit 17 Teilnehmern (in Gruppen): Drei-Phasen-Modell – Brainstorming, „Ich will… damit“-Formulierung, Triggerkarten-Einsatz; kreative Variation des klassischen Formats.
  • Einsatzmöglichkeiten der Triggerkarten:
    • Niederschwelliger Zugang – auch für technikferne Zielgruppen geeignet.
    • Wirksam in Change-Prozessen, besonders um Ängste oder Ablehnung (z. B. in IT-Abteilungen) zu überwinden.
    • Unterstützen Moderation, Kreativität und Partizipation gleichermaßen.
  • Kundentypen & Argumentation:
    • Viele Kunden suchen nach Orientierung – Triggerkarten schaffen strukturierte Lösungsräume.
    • Kunden kaufen keine Technik, sondern Klarheit und Ergebnisse.
    • Empfehlung: Schutzgebühr bei Teaser-Workshops einsetzen und Karten nur im Paket mit Beratung anbieten.
  • Vertrieb & Positionierung:
    • Timeboxing, strukturierter Einstieg (inkl. Code of Honor) und Vertrauen in den Prozess („Trust the process“) sind essenziell.
    • Wertbasierte Preisgestaltung statt Tagessätze – inkl. Prototyping als Differenzierungsmerkmal.
    • Bedeutung von Follow-up-Angeboten, Erfolgsbeteiligung und echter Umsetzung.
  • Erweiterte Perspektiven:
    • Erfahrungsberichte von Teilnehmenden (z. B. Ute, Christoph, Siegfried, Angela) brachten zusätzliche Praxisimpulse.
    • AI Design Sprint als lebendiger Baukasten: Prinzipien wie Divergenz/Konvergenz, klare Ergebniserwartung, Sprint-Charakter entscheidend – Format darf flexibel angepasst werden.

Fazit: Diese Session zeigt eindrucksvoll, wie KI-Triggerkarten sowohl als Werkzeug zur Anwendungsfall-Identifikation als auch als Türöffner in komplexe Organisationen genutzt werden können. Sie bieten Orientierung, fördern Partizipation und sind vielseitig einsetzbar – von der Akquise bis zur Umsetzung.

Anwendungsfälle richtig priorisieren – 27.11.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls

Der Trainingscall führt die Gruppe in die nächste Stufe der Arbeit mit identifizierten Anwendungsfällen. Der Trainer setzt zunächst den Kontext: Bisher wurden Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Perspektiven – aus Prozessen, Produkten, Dienstleistungen sowie aus SWOT-Analysen – entwickelt und priorisiert. Diese initiale Priorisierung erfolgte durch Aufwand-Nutzen-Einordnung und erste Reflexionen. Die Gruppe hat diese Workshops bereits sicher moderiert und facilitiert.

Nun erfolgt die Weiterentwicklung dieser Anwendungsfälle, besonders relevant, sobald Teams abteilungs- oder bereichsübergreifend arbeiten. Der Trainer betont, dass in solchen Situationen „Anwendungsfälle“ leicht zu „Kindern einzelner Teams“ werden – jeder verteidigt seine eigenen Ideen, während bereichsübergreifende Zusammenarbeit aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen oder latenter Konflikte herausfordernd wird. Deshalb müsse man aus „Einzel-Kindern“ gemeinsame Kinder aller machen.

Der nächste Schritt ist ein strukturierter gemeinsamer Optimierungsprozess, dargestellt über ein Miro-Board und entsprechende Templates. Ausgangspunkt ist der bereits erstellte Anwendungsfall-Canvas. Dieser wird zunächst vom verantwortlichen Team oder einer kleinen Zweiergruppe ausgefüllt. Anschließend beginnt der kollektive Prozess:

  • Welche Optimierungspotenziale gibt es?

  • Welche Hausaufgaben müssen erledigt werden (z. B. Datenaufbereitung, Know-how, fehlende Strukturen)?

  • Welche Rolle kann KI realistisch spielen, um den Anwendungsfall zu ermöglichen oder zu verstärken?

Damit wird erstmals bewusst KI in die Detailarbeit eingebunden – bislang waren die Anwendungsfälle technikneutral.

Der Trainer betont die Relevanz der AI-Trigger- und Trendkarten: Sie helfen besonders Teams mit geringem KI-Wissen, über Beispiele und Inspiration Anwendungsfälle und Potenziale zu erkennen.

Ein wichtiger Hinweis: Diskussionen über technische Umsetzung (DeepSeek, lokale Modelle, Architekturen usw.) haben in dieser Phase nichts verloren. Es geht ausschließlich um relative Einschätzung von Aufwand und Nutzen.

Dann folgt ein vertiefender Dialog mit Teilnehmenden über die Unterscheidung von initialem Aufwand und laufendem Aufwand. Der Trainer zeigt, wie man solche Fragen professionell moderiert: Aufgreifen, klären, Struktur schaffen und entscheiden, ob eine doppelte Bewertung notwendig ist. Diese Flexibilität sei entscheidend, ohne die Kontrolle über den Workshop zu verlieren.

Ein Teilnehmer bringt das Konzept einer Nutzen/Aufwand-Diagonalen ein. Der Trainer validiert diesen Impuls und empfiehlt ggf. ein ergänzendes Loom-Video als interne Dokumentation.

Danach stellt der Trainer das Vier-Felder-Template vor:

  1. Anwendungsfall-Canvas

  2. Optimierung / Hausaufgaben / KI-Beitrag

  3. Positive Aspekte des Anwendungsfalls

  4. Verbesserungspotenziale in Form positiver W-Fragen („Wie können wir…?“)

Wesentlich ist die positive Formulierung von Kritik – das schützt das „Kind“ und fördert gemeinsames Ownership.

Anschließend erklärt er den Rotationsprozess:

Jede Person erhält eine Pappe mit einem Anwendungsfall, füllt ein Element aus, und nach ein paar Minuten wird die Pappe weitergegeben. So trägt jede Person zu jedem Anwendungsfall bei. Dieser Prozess schafft Alignment, Verständnis, Akzeptanz und vermeidet Konflikte, weil jeder eine Rolle in der Verfeinerung spielt.

Danach werden anhand der Kriterien aus dem Innovationsrahmen (z. B. Durchlaufzeit, Effizienz, Ertrag, strategische Wirkung) Klebepunkte vergeben. Die Kriterien entstammen bewusst dem zu Beginn definierten Innovationsrahmen – somit schließt sich die Klammer zwischen Strategie und operativer Auswahl.

Nach der Bewertungsrunde entstehen objektiv priorisierte Anwendungsfälle. Der Trainer empfiehlt eine Joker-Regel für Führungskräfte, um politische Akzeptanz sicherzustellen: Ein zusätzlicher Anwendungsfall darf auf Wunsch nachnominiert werden.

Fotos aus einem realen Workshop zeigen, wie die Pappen physisch aussehen – inklusive Visuals, die mithilfe einer KI generiert wurden, um Wiedererkennung und Emotionalisierung zu steigern.

Der Trainer betont, dass dieser Prozess insbesondere bei heterogenen Gruppen, großen Teams und Personen mit starker Ownership entscheidend ist, um Konflikte zu entschärfen und gemeinsame Entscheidungen herzustellen.

Zum Schluss beantwortet er Fragen zur Einordnung im Verhältnis zum AI Design Sprint: Der Sprint sei ein geschlossenes, produktfähiges Format; das hier vermittelte Vorgehen hingegen modular, flexibel und stärker auf Unternehmensprozesse ausgelegt. Beide Ansätze ergänzen sich, sind aber nicht identisch.

Der Call endet mit einer Zusammenfassung des Gesamtprozesses: Von der initialen Anwendungsfallbeschreibung über Optimierung, Reflexion und Bewertung bis hin zur Auswahl der Anwendungsfälle, die in den Mini-Business-Case überführt werden und damit die Basis für echte Umsetzung bilden.

Ergebnisse, Prozesse & Anwendungsfälle – 13.11.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls

In dieser Session stand die Ausgestaltung und Priorisierung von KI-Anwendungsfällen im Mittelpunkt. Nach einer Einleitung zur Methodik wurden exemplarisch Boards vorgestellt, auf denen Anwendungsfälle entlang einer Aufwand-Nutzen-Matrix entwickelt wurden. Ziel war es, diese Cases mit einem strukturierten Vorgehen zu schärfen und in ein unternehmensweites Alignment zu überführen.

Wesentliche Schwerpunkte des Calls:

  • Strukturierter Auswahlprozess: Die Teilnehmenden arbeiteten mit einer Voting-Methode und einem iterativen Ausgestaltungsprozess an ihren Anwendungsfällen, unter Einsatz eines spezifischen Anwendungsfall-Canvas. Ziel war es, diese von Einzelideen in teamübergreifende, bewertete Vorhaben zu überführen.
  • Arbeiten mit heterogenen Teams: Herausforderungen bei der Priorisierung wurden deutlich, insbesondere wenn Teams aus unterschiedlichen Abteilungen mit verschiedenen Kompetenzleveln zusammenarbeiten. Die Lösung lag in einem kollaborativen, transparenten Bewertungsprozess.
  • Praxisworkshop zur Perspektivensynchronisation: Zwei Gruppen (Research und Vertrieb) präsentierten ihre jeweiligen Leuchtturmprodukte. In einem moderierten Prozess wurden diese zusammengeführt – inklusive methodischer Hürden und Lessons Learned rund um Moderation, Gruppendynamik, Substanz und Reifegrad.
  • Schnittstellenanalyse: Ein Turtle-Prozessmodell diente zur strukturierten Erfassung der Schnittstellen zwischen Research und Vertrieb. Ziel war es, Verantwortlichkeiten, Inputs und Outputs sowie notwendige Abstimmungen zwischen den Bereichen sichtbar zu machen.
  • Tool-Einsatz (Miro-KI): Eindrucksvoll schilderte Filip, wie er mithilfe der Miro-KI aus mehreren Dokumenten Anwendungsfälle extrahierte, konsolidierte und schließlich priorisierte. Dabei wurden Herausforderungen im Prompting, Kontextmanagement und Handling der Beta-Version der Miro-KI offengelegt – inklusive wertvoller Learnings zu präziser Formulierung und technischer Limitierung.
  • Methoden- und Moderationsimpulse: Das Facilitator-Team reflektierte live die eigene Prozesssteuerung – inklusive Umgang mit Zeitpuffern, Rollenklärung, Variantenwahl im Vorgehen, Pacing der Gruppe und Einbindung von Impulsen. Mehrere Varianten zur zielgerichteten Gruppenmoderation wurden diskutiert.
  • Zusammenarbeit als Schlüssel: Der Call machte deutlich, wie zentral das saubere Schnittstellenmanagement, ein gemeinsames Zielverständnis und eine bewusste Rollenmoderation sind – gerade bei komplexen interdisziplinären Initiativen wie der Entwicklung von KI-Anwendungsfällen.

Entwicklung von Use Cases – 11.11.2025

Teil 01

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Teil 02

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Zusammenfassung des Trainingscalls (Teil 1 & 2)

Im Zentrum dieses Trainings steht die gezielte Entwicklung von Use Cases durch reflektierte Betrachtung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Inhalte und Erkenntnisse des Calls:

  1. Reflexion von Prozessen mit unterschiedlichen Methoden
    Teilnehmer analysieren ihre Prozesse – positiv wie negativ – mithilfe von SWOT oder Engpassfokus (inspiriert durch „The Goal“ von Eliyahu Goldratt). Ziel ist es, Verbesserungspotenziale aufzudecken und konkrete Anwendungsfälle abzuleiten.
  2. Produkt- und Dienstleistungsfokus
    Gemeinsam wird eine strukturierte Sicht auf ein Produkt bzw. eine Dienstleistung (z. B. das Division-One-Angebot zur C-Level-Besetzung) erarbeitet. Wichtige Bausteine: Produktname, Zielgruppe, Schmerzpunkte, Bedürfnisse, Werteversprechen, Wow-Effekt, Ergebnis, Preisstruktur u.a.
  3. Zwei-Perspektiven-Ansatz: Vertrieb & Research
    Um heterogene Gruppen effizient zu moderieren, wird ein methodisches Vorgehen gezeigt: Zuerst erarbeiten beide Teams (Vertrieb & Research) ihre jeweilige Sichtweise, dann werden die Ergebnisse zusammengeführt, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen – eine essentielle Fähigkeit für Facilitatoren.
  4. Leuchtturmprodukt-Canvas als zentrales Werkzeug
    Dieses Canvas bietet eine strukturierte Möglichkeit, alle relevanten Aspekte eines Produkts oder einer Dienstleistung zu beleuchten. Teilnehmer moderieren eigenständig ihre Gruppen durch diesen Prozess, unterstützt durch Visualisierung (z. B. in Miro).
  5. Moderationspraxis & Gruppendynamik
    Zahlreiche Learnings für angehende Moderatoren:

    • Klare Aufgabenstellungen erleichtern die Zusammenarbeit
    • Bildschirmteilung oder nicht? – bewusste Entscheidung je nach Situation
    • Gruppengröße auf max. 5 Personen beschränken
    • Aufmerksamkeit durch aktives „Regrouping“ sichern
    • Stille gezielt zulassen – Denken braucht Raum
  6. Reflexion & Feedback
    Die Teilnehmer reflektieren ihre Moderationsrollen. Themen wie Unsicherheit, Stille, Tool-Fertigkeit (Miro), Klarheit über Perspektive und Gruppenführung werden offen angesprochen und gemeinsam analysiert.
    Fazit: Struktur, Mut und zunehmende Routine führen zu natürlicherer und wirksamerer Moderation.

Taktische Ebene – Prozessanalyse II – 06.11.2025

Teil 01

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Teil 02

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Teil 03

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Zusammenfassung des Trainingscalls

In dieser praxisnahen Session stand der Vertriebsprozess von Division One im Fokus. Aufbauend auf der vorangegangenen Analyse des Research-Prozesses wurde der Vertriebsprozess live dokumentiert, reflektiert und analysiert – inklusive SWOT-Betrachtung und KI-unterstützter Ableitung von Anwendungsfällen.

  1. Strukturierter Ablauf mit klaren Rollen:
  • Einstieg durch Rafaela: Professioneller, motivierender Einstieg mit aktivierenden Fragen, Zielklärung und Methodeneinführung (Swimlane-Methode).
  • Prozessdokumentation durch Stefan: Gemeinsame Erstellung des Vertriebsprozesses auf dem Miro-Board, ausgehend von Impulsen wie Kunden-Signale, Marketing-Leads oder operativen Gesprächen.
  • Analyse durch Jon: Positiv-/Negativ-Bewertung, Mustererkennung und Ableitung von Learnings – zunächst kollaborativ, dann strukturiert mit KI-Unterstützung.
  1. Vermittelte Inhalte & Methoden:
  • Swimlane-Methode: Visualisierung der Prozessschritte und -beteiligten im Akquiseprozess bis zum Auftrag (Lead → Bedarfsermittlung → Pitch → Closing).
  • Gemeinsames Verständnis schaffen: Diskussion über Begrifflichkeiten (z. B. „Closing“) und Abgrenzungen (Akquise vs. Delivery).
  • Herausforderungen: Uneindeutigkeit über Prozessgrenzen, technische Hürden (z. B. Miro-Navigation), Zeitdruck und Moderationssouveränität.
  • Lernimpuls zur Moderation: Prozesskontrolle und bewusste Entscheidungsführung – klare Ansagen, statt kollaborative Verzettelung.
  1. SWOT-Analyse & KI-Einsatz:
  • SWOT wurde auf den dokumentierten Vertriebsprozess angewendet.
  • Reflexion zu internen Stärken und Schwächen sowie externen Chancen und Risiken – moderiert durch Selina und Jon.
  • KI unterstützte bei der Clusterbildung und Mustererkennung (z. B. Kommunikationslücken, Automatisierungspotenziale).
  • Generierung von Anwendungsfällen per KI-Prompt („I want… so that…“) direkt auf dem Miro-Board als vorbereitender Schritt zur Aufwand-Nutzen-Bewertung.
  1. Reflexion & Learnings:
  • Selbstreflexion der Moderatoren: Umgang mit Zeitdruck, Unsicherheit und fehlender Agenda-Festigkeit wurden offen geteilt.
  • Starkes Community-Feedback: Wertschätzende Rückmeldungen, gegenseitige Unterstützung, praxisnahe Tipps zur Miro-Fingerfertigkeit und Tool-Einsatz (z. B. Conceptboard als DSGVO-Alternative).
  • Co-Kreation im Fokus: Klarheit in Aufgabenstellung, zielgerichtete Impulssetzung und aktives Nutzen von KI-Tools als Kompetenzfelder eines modernen KI-Strategieberaters.

Taktische Ebene – Prozessanalyse – 04.11.2025

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Zusammenfassung des Calls

In diesem Praxis-Training wurden die Teilnehmenden der „Research Alliance“ befähigt, eigenständig einen internen Prozess mit Hilfe des Miro-Boards strukturiert zu dokumentieren, zu analysieren und Verbesserungspotenziale abzuleiten. Ziel war es, Kompetenzen in Moderation, Prozessverständnis und Kundenperspektive zu vertiefen – praxisnah, mit klaren Rollen und Echtzeit-Kollaboration.

Drei Kernrollen wurden definiert:

  1. Workshop-Einstieg (Selina): Professioneller Einstieg in die Session mit Fokus auf Zielklarheit, aktiver Beteiligung und wertschätzendem Miteinander.
  2. Prozessmoderation (Sebastian): Strukturierung des gesamten Research-Prozesses mithilfe von Swimlanes – inklusive Zuordnung von Rollen, Prozessschritten, Reihenfolgen und Verbindungen.
  3. Analyse & Reflektion (Svetlana): Bewertung der dokumentierten Schritte hinsichtlich positiver und negativer Aspekte sowie Mustererkennung und Ableitung von Erkenntnissen.

Vermittelte Inhalte und durchgeführte Übungen:

  • Live-Dokumentation eines internen Recruiting-Prozesses (vom Kundenbedarfsbriefing über Landingpage bis zur Kandidatenweiterleitung).
  • Strukturierung mit Swimlanes: Beteiligte Rollen (Sales, Research, Kunde, Kandidat) wurden einzelnen Prozessabschnitten zugeordnet.
  • Schrittweise Prozessabbildung: Über Post-its wurden Aufgaben, Zuständigkeiten und Übergaben definiert und priorisiert.
  • Verknüpfung der Prozessschritte: Linien zwischen den Kärtchen visualisierten Abläufe und Schnittstellen.
  • Positiv-Negativ-Analyse: Identifikation von funktionierenden Aspekten (z. B. gute Absprache, strukturierte Übergaben) sowie Herausforderungen (z. B. Datenqualität, Medienbrüche, mangelnde Automatisierung).
  • Einsatz von KI (Miro-Hack): Strukturierte Mustererkennung zur Analyse der dokumentierten Ergebnisse.

Reflexion & Learnings:

  • Selina zeigte einen klaren, motivierenden Einstieg mit souveräner Zeitführung.
  • Sebastian moderierte trotz anfänglicher Unsicherheit souverän durch die Swimlanes und brachte Struktur ins Team.
  • Svetlana übernahm die Analyse, sammelte Feedback und führte in die Mustererkennung mittels KI ein.
  • Herausforderungen wie fehlende Teilnehmer-Aktivierung und digitale Übersicht wurden offen angesprochen und lösungsorientiert reflektiert.

Abschließend wurde betont:

  • Die erarbeiteten Ergebnisse dienen als Basis für vertiefte Betrachtungen am kommenden Trainingstag (insb. Vertriebsprozess und Customer Journey).
  • Moderation und Prozessanalyse gehören zum methodischen Handwerkszeug eines KI-Strategieberaters – ob online oder offline.
  • Der bewusste Einsatz von Tools (wie Miro und KI-Unterstützung) ermöglicht höhere Qualität und Effizienz in Kundenprozessen.

Taktische Ebene – Reflektion – 04.11.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls

Thema: Reflektion & Vertiefung des Workshop-Formats auf taktischer Ebene + Prozessanalyse live

  1. Rückblick auf das Format der Vorwoche

Zu Beginn wurde der strukturierte 1-Tages-Workshop für Unternehmen reflektiert. Ziel: Abteilungen und Teams auf taktischer Ebene dazu befähigen,

  • die Relevanz von KI zu erkennen,
  • eigene Anwendungsfälle zu identifizieren,
  • und erste Umsetzungsschritte einzuleiten.

Die sechs Leitfragen zur Anwendungsfall-Identifikation wurden nochmals vertieft:

  • Welche Projekte laufen oder stehen an?
  • Welche wiederkehrenden Aufgaben gibt es?
  • Welche Chancen liegen ungenutzt vor?
  • Welche Herausforderungen bestehen aktuell?
  • Welche Zeitfresser belasten?
  • Welche Unzulänglichkeiten behindern?

Ziel: Mitarbeitende in die Lage versetzen, relevante Anwendungsfälle in einer klaren Logik zu formulieren – nach dem Muster „Ich will …, damit …“.

  1. Der „Wendepunkt“ in der Anwendungsfallbeschreibung

Besonderer Fokus lag auf dem „damit“ in der Formulierung. Dieses leitet den Wendepunkt ein – also den tieferliegenden Sinn, warum etwas getan wird.
Diese Methodik wurde mit Bezug auf Simon Sinek („Start with Why“ / „Find your Why“) erläutert und zur emotionalen Aktivierung empfohlen.

  1. Prozessanalyse – Praxisübung in Gruppenarbeit

Die Teilnehmenden führten live auf einem Miro-Board eine Prozessaufnahme durch. Ziel war es, durch Facilitator-Moderation:

  • bestehende Prozesse im Bereich Vertrieb & Research zu dokumentieren,
  • Verbesserungspotenziale zu identifizieren,
  • eine erste qualitative Bewertung vorzunehmen (Stärken, Schwächen, Engpässe).

Es wurde geübt, Prozesse in Swimlanes zu strukturieren und gemeinsam erste Learnings zu extrahieren.

  1. Einsatz des Workshop-Formats als strategisches Produkt

Das Workshop-Format wurde als marktfähiges Einstiegsprodukt in der Kundenansprache positioniert – ideal geeignet zur Überwindung von Unsicherheit und zur Schaffung von Vertrauen vor tieferer Zusammenarbeit.
Es dient als „niedrigschwelliges Produkt“ in einer Produktrutsche, um Kund*innen gezielt vom Erstkontakt zur umfangreichen Beauftragung zu führen.

Wichtige Erkenntnis:
Nicht Zeit oder Geld sind die Hürde – sondern Prioritäten und Vertrauen.
Ein bezahltes Einstiegsprodukt steigert die Ernsthaftigkeit auf Kundenseite und vereinfacht spätere Preisgespräche.

  1. Flexibler Methodeneinsatz & Verkaufspsychologie

Es wurde verdeutlicht, wie durch gezielte Fragen ein Problem- und Bedürfnisbewusstsein geschaffen wird, das einen echten Mehrwert erzeugt – auch ohne bereits auf technische Umsetzungsebene einzusteigen.
Beispiel: Fragetechniken im Stil von „Strategy on a Page“ oder der KI-unterstützten Reflexion ermöglichen innerhalb kürzester Zeit relevante Erkenntnisse beim Kunden.

  1. Übertragbarkeit auf andere Kontexte

Mehrere Teilnehmende reflektierten, wie sich diese Logik auch außerhalb von KI-Projekten anwenden lässt – z. B. zur Lösung von Blockaden im Bereich Social Media, interner Organisation oder klassischer Vertriebsberatung.

Taktische Ebene – Workshop – 28.10.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls

In diesem Training wurde ein konkretes Workshop-Format für die taktische Ebene der KI-Strategieberatung vermittelt – mit direkter Relevanz für die Umsetzung in Organisationen. Zentrale Idee: Ein 1-Tages-Workshop, der Abteilungen sensibilisiert, konkrete Anwendungsfälle identifiziert und erste Umsetzungsschritte ermöglicht. Dieses Format dient als marktfähiges Produkt in der Angebotsstruktur der Teilnehmenden.

Ablauf und Inhalte des Calls

  • Einstieg & Kontextsetzung
    Vorstellung von Frank, Absolvent der intensiven Ausbildung. Einordnung des Themas in die Gesamtstrategie: Der Workshop steht an der Schwelle zwischen Frontend (Sichtbarkeit) und Backend (wertschöpfende Leistungen).
  • Ziel des Tagesworkshops
    Ziel ist es, Unternehmen bzw. Abteilungen auf der taktischen Ebene zu befähigen,

    • die Relevanz von KI zu verstehen,
    • individuelle Anwendungsfälle zu identifizieren,
    • erste Umsetzungsschritte einzuleiten.
  • Struktur des Workshop-Formats
  1. Rahmen setzen (ca. 20–30 Min.): Zielklärung, Workshoplogik, Einbettung.
  2. Sensibilisierung (ca. 90 Min.): Vermittlung von Entwicklungen in der KI-Welt, Relevanz für Abteilungen, erste Fallbeispiele.
  3. Anwendungsfälle identifizieren (ca. 90 Min.):
      • Analyse auf Basis der eingenommenen Rolle:
        • Projekte
        • Wiederkehrende Aufgaben
        • Chancen
        • Herausforderungen
        • Zeitfresser
        • Unzulänglichkeiten
      • Auswahl und Priorisierung: Fokus auf 6–7 relevante Themen je Teilnehmer
  1. Anwendungsfälle konkretisieren & priorisieren (ca. 180 Min.):
      • Formulierung nach dem Muster „Ich will …, damit …“
      • Einordnung in eine Aufwand-Nutzen-Matrix
      • Auswahl realisierbarer Anwendungsfälle
      • Entwicklung erster Umsetzungsschritte („Everest klein hacken“)
  • Didaktik und Moderation
    • Fokus auf eigenes Erleben der Teilnehmenden
    • Niedrigschwelliger Einstieg auch ohne Prozess- oder KI-Kenntnis
    • Keine technische Umsetzung im Workshop selbst
    • Nutzung von Triggerkarten zur Unterstützung
    • Umgang mit Gruppen, Einordnung relativer Einschätzungen, Moderationsstrategien
  • Erweiterungsmöglichkeiten
    • Folgeformate: 12-Wochen-Programme mit Online-Akademie und Gruppencalls
    • Einsatz als bezahlbares Einstiegsprodukt in die Beratung
    • Übertragbar auf verschiedene Zielgruppen (Selbständige, Teams, Abteilungen)

Taktische Ebene – Überblick – 21.10.2025

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Zusammenfassung des Trainingscalls:

In diesem Trainingscall wurde die strategische Phase abgeschlossen und ein fundierter Überblick über die taktische Ebene geschaffen – als Brücke zur operativen Umsetzung und als methodischer Rahmen für den anstehenden Workshop Master Facilitator.

Ziel der taktischen Ebene ist es, auf Basis von Prozessen, Produkten oder Kundenerlebnissen konkrete Anwendungsfälle für KI zu identifizieren, zu bewerten und zur Entscheidungsreife zu bringen. Der Call vermittelt Schritt für Schritt, wie diese Herangehensweise in der Rolle des KI-Strategieberaters moderiert und umgesetzt wird.

Im Zentrum stehen:

  • Die Unterscheidung zwischen strategischer, taktischer und operativer Ebene
  • Die taktische Ebene als Divergenz- und Konvergenzprozess zur Generierung und Auswahl von KI-Anwendungsfällen
  • Die systematische Beschreibung von Anwendungsfällen mit der Grundformel:
    „Ich will … damit …“
    – Weg-von-Haltung + Hin-zu-Ziel + Wofür/Nutzen
  • Erweiterung dieser Grundformel um die klassischen W-Fragen
    (Wer? Was? Für wen? Was ist vorhanden? Was fehlt? Aufwand-Nutzen-Einschätzung)
  • Das Anwendungsfall-Canvas als methodisches Kernwerkzeug
  • Die 13 Schritte zur Entwicklung eines Anwendungsfalls – von der Festlegung des Startpunkts bis zur Übergabe in die Umsetzung
  • Die Bedeutung von Reflexion, Optimierung und Teamfeedback
  • Die Relevanz von Innovationsrahmen und strategischem Fit
  • Einführung in den Mini-Business-Case als Entscheidungsvorlage für größere Umsetzungsprojekte
  • Wichtiges Prinzip: Nicht von KI her denken, sondern vom Anwendungsfall ausgehend die Rolle der KI prüfen

Praxistipps rundeten den Call ab – etwa zur Triggerung von Kundenwissen („Was fehlt?“), zum Umgang mit unklaren Datenlagen oder zur Abgrenzung der taktischen Ebene von strategischen Rückkopplungseffekten.