
AI Design Sprint™
AI Design Sprint™ – Aufzeichnung – 20.11.2025
AI Design Sprint Bootcamp – Trainingscall: Vertiefung von Opportunity Mapping, Framing & Concept Development
Ziel des Trainings
Der Call vertieft drei Kernmethoden des AI Design Sprints:
Opportunity Mapping, Framing und Concept Development.
Ziel ist es, sicher mit AI-Karten, Summary Boxes, Priorisierung, Prozessmapping und der Vorbereitung realer Kundenworkshops umgehen zu können.
Einstieg & Klärung offener Fragen
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Unterschiede zwischen Kategoriekarten (hochfliegende Kategorien) und Detailkarten (für Concept Development).
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Anzahl und Nutzung physischer Kartensets; online lassen sich Karten unbegrenzt kopieren.
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Kartensets sollen kopiert, nicht entnommen werden.
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Team-Verteilung in Breakout Rooms wird geklärt und humorvoll gelöst.
Summary Boxes
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Dienen zur Verdichtung der wichtigsten KI-Konzepte.
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Vorgehen:
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Erste Box gemeinsam ausfüllen
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Danach individuell
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Dann Team-Abstimmung
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Ziel: Alle Stimmen sichtbar machen, besonders ruhigere Personen.
Praxis & Pause: Austausch und Datenschutz
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Gespräche über Kreativität im Miro-Board, Gruppenenergie und Arbeitsstile.
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Spontane Diskussion zu Datenschutz & Schatten-KI:
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Mitarbeitende nutzen KI oft ohne Leitplanken
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Bedarf an kurzen Datenschutz-Sessions
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Empfehlung: Führungskräfte einbinden, klare Regeln schaffen, Academy-Material nutzen.
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Framing – Fokussierung auf Abteilungen
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Abteilungen werden in übergeordnete Aufgabenfelder strukturiert.
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Pain Points, Wertschöpfung und AI-Karten werden darauf gematcht.
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Fast identisch zu Opportunity Mapping, aber detaillierter.
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Praxisbeispiel HR: Recruiting, Onboarding, Weiterbildung, Offboarding.
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Realeinsätze zeigen: klare Ergebnisse → häufig Folgeaufträge.
Preismodelle & Workshop-Vorbereitung
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Concept Development + Tech Check: ca. 10.000 €
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Nur Concept Development: ca. 8.000 €
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Material- und Plotkosten über Copyshops
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Raum-Setup und Vorbereitung entscheidend.
Concept Development – das Herzstück
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Ziel: konkrete KI-Lösung für einen klar definierten Prozess.
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Teilnehmende: Prozesskenner, Entscheider, IT.
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Beispielprozess: Onboarding (8 Schritte vom Vertrag → Einarbeitung).
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Ablauf:
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Pain Points analysieren
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AI-Karten anwenden
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Soll-Prozess mit KI entwickeln
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Im Assessment technische Realisierbarkeit prüfen
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Wichtige Logik: Erst Idealbild, später Realität.
Diskussion zu Übergängen
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Frage: Wie gelangt man von Opportunity Mapping zu Concept Development?
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Antwort: Über einen Zwischenschritt (Interviews, Prozessklärung).
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Wird an Tag 3 detailliert behandelt.
Teamarbeit & Abschluss
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Teams setzen die ersten Schritte des Concept Development um.
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Check-Out im Chat mit Learnings und Wünschen.
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Wertschätzende, motivierte Gruppenatmosphäre.
AI Design Sprint™ – Aufzeichnung – 18.11.2025
AI Design Sprint Bootcamp – Trainingscall: Opportunity Mapping, Framing & KI-Kategorien in der Praxis
Ziel des Trainings
Der Trainingscall vertieft die praktische Anwendung zentraler Bausteine des AI Design Sprints:
- Opportunity Mapping
- Ambitions- und Zielklärung (Start Small / Scale Smart / Cluster-Priorisierung)
- Framing einzelner Unternehmensbereiche
- Identifikation von Pain Points
- Arbeiten mit AI-Karten auf Kategorieebene
Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit Live-Workshops, Miro-Boards, Dot-Votings, KI-Kategorien und der Strukturierung von KI-Möglichkeiten über Unternehmensabteilungen hinweg aufzubauen.
Einstieg & Warm-Up
Zielklärung durch Dot-Voting
Die Gruppe wählt Ziele für das fiktive H&M-Case:
- Effizienz steigern (Gewinner)
- Kundenzufriedenheit steigern
- Mitarbeiterzufriedenheit
- Nummer 1 in der Branche werden
Strategische Zielauswahl (Start Small / Scale Smart)
Teilnehmende votieren für vier Strategierichtungen:
- Pilot & ROI früh erkennen
- In Wellen skalieren
- Cluster von AI Use Cases priorisieren (Gewinner)
- Nordstar-Strategie
- oder eigene Strategie
Auch hier: klares Votum für Cluster-Priorisierung.
Ambitionslevel bestimmen
In einer weiteren Abstimmung definieren die Teams:
- Wie weit sie in der Vision gehen wollen
- Ob schnell und greifbar oder ambitioniert und langfristig
Die Teilnehmenden markieren mit Punkten ihr Ambitionslevel und nutzen den „Ready-Kreis“ zur Abstimmung.
Framing – Strukturierung der Unternehmensbereiche
Abteilungsüberblick (H&M-Beispiel)
Die Teilnehmenden prüfen, ob die fünf Abteilungen im Beispiel stimmen:
- Design – entwickelt Designs, fertigt aber nicht selbst
- Einkauf – beschafft Ware
- Marketing
- Verkauf (nur Online)
- Kundenservice
Es wird geklärt:
- Reihenfolge der Abteilungen ist willkürlich
- Normalerweise erfolgt Abstimmung vor dem Sprint mit dem Auftraggeber
- Framing ist nicht Mapping:
→ Im Framing werden Prozesse innerhalb einer Abteilung untersucht
Teilnehmende stellen Verständnisfragen (z. B. nach Aufbau, Vorgehen, Reihenfolge, Bereichslogik).
Missverständnisse werden aufgelöst:
→ In dieser Übung geht es nicht um Priorisierung einer einzelnen Abteilung, sondern nur um Validierung der Struktur.
Pain Points identifizieren
In 5 Abteilungen werden hypothetische Pain Points erfasst:
- Rote Post-its werden kopiert (Copy & Paste, nicht verschieben)
- Zettel sollen direkt in der jeweiligen Abteilung platziert werden
- Hinweise zu Miro: verschwundene Karten liegen oft hinter Ebenen
Nach der Erfassungsphase:
- Alle Pain Points werden nach oben geschoben
- Team erhält zusätzliche Zeit, wenn notwendig
Pain Points priorisieren
Dot-Voting:
- Ursprünglich 1 Punkt pro Person
- Team entscheidet sich für 3 Punkte pro Person, um breiter priorisieren zu können
Diskussionen zu Gerechtigkeit, Kopieren von Punkten usw. sorgen für den typischen Workshop-Flow.
Ergebnis: Die Pain Points mit den meisten Stimmen wandern in die Priorität.
Wertschöpfung identifizieren (Core Value Activities)
Mit grünen Post-its markieren die Teams:
- Wo entsteht der meiste Kundenwert?
- Wo wird am meisten Umsatz generiert?
Diskussionen entstehen zu:
- „Design vs. Verkauf vs. Preis“
- Kundenperspektive vs. interne Wertschöpfung
- Unterschied Endkunde vs. Auftraggeberrolle
Technische Hinweise zu Miro:
- Karten verschwinden teilweise hinter Ebenen
- Lösung: graue Ebene nach hinten schieben oder Post-its kopieren statt verschieben
KI-Kategorien – Einführung & Anwendung
Nach der Rückkehr in den Hauptraum folgt die Einführung in die AI-Kategoriekarten.
Kerstin erklärt:
- Unterschied zwischen Kategorien (hohe Flughöhe) vs. konkreten AI-Detailkarten
- Nutzung im Opportunity Mapping: Nur Kategoriekarten
- Karten bestehen aus Vorder- und Rückseite
→ Rückseite zeigt Definition & Beispiele - Karten werden auf dem Miro-Board kopiert, nicht verschoben
Mike zeigt moderne KI-Beispiele:
- ChatGPT mit emotionaler Sprachinteraktion
- Bild- & Videogenerierung
- Robotik (Falcon Heavy Landung, Unitree-Roboter)
- KI als „Superpower“ in realen Business-Kontexten
Arbeiten mit den KI-Karten (Opportunity Mapping)
Die Teams bearbeiten jede der 8 KI-Kategorien:
- KI findet & ordnet Informationen
- KI erkennt Muster & trifft Vorhersagen
- KI führt Aufgaben aus
- KI trifft Entscheidungen & gibt Empfehlungen
- KI sieht
- KI liest & schreibt
- KI hört & spricht
- KI optimiert & automatisiert Prozesse
Zu jeder Kategorie:
- Erklärvideo / Beispiel
- Zwei Musterkarten
- Then 3-min Arbeitsphase pro Kategorie
- Karten werden auf alle 5 Abteilungen verteilt
- Hohe Kreativität: Viele Karten, Clusterbildungen, einige Korrekturen
Zwischendurch stellen Teilnehmende eigene Karten vor (Vendor Managed Inventory, Multi-Channel Outreach, Retourenautomatisierung, Kundenreklamationen, Lagerlogistik u. v. m.).
Priorisierung: Wo hat KI den größten Impact?
Die Gruppe nutzt die Impact-Dots, um zu entscheiden:
- Welche Abteilungen profitieren am meisten?
- Welche Bereiche sollten in die erste Projektwelle?
Vorgehen:
- Jede Person setzt individuell ihre Punkte
- Danach Teamaustausch
- Kombinierte Erkenntnisse → Summary Box
Ziel:
→ Ein gemeinsamer Fokus für den Übergang in das Concept Development.
Zusammenfassung
Der Trainingscall behandelte:
- Dot-Votings zu Zielen, Strategien und Ambitionslevel
- Unternehmensstruktur und Pain-Point-Analyse
- Wertschöpfungsidentifikation
- Intensive Praxisarbeit mit den Kategoriekarten
- Priorisierung der besten Bereichen für AI-Einsatz
- Umgang mit Miro, Kartenlogik und Workshop-Dynamiken
- Mehrere Realbeispiele & KI-Demos
- Vorbereitung für Concept Development am nächsten Tag
Die Gruppen zeigten hohe Kreativität, gute Diskussionen und strukturiertes Entscheidungsverhalten.
