REFLEXION

Facilitierung eines Workshops – Reflexion

 

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Zusammenfassung der Reflexion


Der Call drehte sich um die Reflexion eines Workshops, der durch die Teilnehmer Hannes und Heike aufgrund der kurzfristigen Erkrankung des Hosts Thorsten übernommen wurde. Dabei standen die Erfahrungen, Herausforderungen und Learnings der beiden im Mittelpunkt. Es ging um die Moderation, Fingerfertigkeit bei Online-Workshops und die Weiterentwicklung als Facilitator. Hier sind die Kernaussagen und Highlights:


Einführung und Kontext

  • Thorsten lobt die Bereitschaft und Leistung von Hannes und Heike, die spontan eingesprungen sind und die Masterclass trotz schwieriger Umstände erfolgreich moderiert haben.
  • Besonderes Augenmerk lag auf dem Umgang mit der Moderation, den Herausforderungen in virtuellen Gruppen und den eingesetzten Tools (z. B. Perplexity und Gamma).

Erfahrungen und Learnings von Hannes

  • Highlights:
    • Strukturierter Einstieg: Hannes nutzte die 11-Schritte-Struktur der Academy und fühlte sich dadurch sicher. Diese Vorbereitung gab ihm die Basis, authentisch zu bleiben und den Rahmen des Hosts zu wahren.
    • Zusammenarbeit: Die Abstimmung mit Heike und Sebastian verlief reibungslos, obwohl sie vorher kaum Zeit zur Absprache hatten.
    • Erlebnis Energie: Hannes erkannte, wie anspruchsvoll und zugleich erfüllend es ist, den „Raum zu halten“, die Teilnehmer zu integrieren und Dynamiken zu steuern.
  • Herausforderungen:
    • Authentizität vs. Vorbild: Der Spagat zwischen eigenem Stil und den etablierten Erwartungen des Hosts stellte eine zentrale Herausforderung dar.
    • Zeitmanagement: Es gab Unklarheiten darüber, wann der Workshop enden sollte, was zu einer kleinen Verzögerung führte.
    • Outro: Eine fehlende Abstimmung zum Abschlussteil führte zu einem ungeplanten Eingriff in den Ablauf.
  • Tipps und Erkenntnisse:
    • Übung macht den Meister: Nur durch praktische Erfahrung und Fehler lernt man.
    • Stehende Moderation: Hannes plant, bei der nächsten Moderation zu stehen, um präsenter zu wirken.
    • Tonalität: Er will in Zukunft mehr mit Energieleveln und Tonalität spielen, um die Teilnehmer noch stärker mitzureißen.

Erfahrungen und Learnings von Heike

  • Highlights:

    • Fingerfertigkeit: Heike hatte die Musik und die Spotlights gut im Griff, bemerkte aber, dass es noch Verbesserungspotenzial bei der Handhabung von Spotlight-Fragen gibt.
    • Moderation: Ihre Fähigkeit, Inhalte zu bündeln und präzise auf den Punkt zu bringen, wurde hervorgehoben. Sie konnte Detailfragen souverän abfangen und in bilaterale Diskussionen weiterleiten.
    • Zusammenarbeit: Der Dialog mit Hannes im Hintergrund („Moderatoren-Dialog“) war für sie ein entscheidender Erfolgsfaktor.
  • Herausforderungen:

    • Spotlight und Bildschirmteilen: Unsicherheiten, wann Spotlight genutzt werden sollte und wie man Bildschirmteilungen effizient steuert.
    • Gruppengröße: Der Umgang mit größeren Gruppen war für Heike ungewohnt und bot eine Lernmöglichkeit.
    • Limbisches System: Kleinliche Fragen aktivierten bei ihr eine gewisse Nervosität, die sie jedoch gut kompensieren konnte.
  • Tipps und Erkenntnisse:

    • Gezieltes Üben: Heike plant, ihre technischen Fähigkeiten (z. B. Breakout-Rooms, Spotlight-Steuerung) zu vertiefen, um für größere Workshops gewappnet zu sein.
    • „Buddy-System“: Die Unterstützung durch einen Co-Moderator hat sich als hilfreich erwiesen.
    • Musik als Einstieg: Die Nutzung von Musik war für sie eine neue und bereichernde Erfahrung.

Tipps und Feedback von Thorsten

  • An Hannes:

    • Mehr Variabilität in der Tonalität und energetische Level einbauen.
    • Klare Anweisungen im Chat oder bei Interaktionen, insbesondere bei neuen Gruppen, um Rituale zu etablieren.
  • An Heike:

    • Weiter an der Fingerfertigkeit arbeiten, insbesondere bei größeren Gruppen oder komplexen technischen Anforderungen.
    • Übungsformate nutzen, um den sicheren Umgang mit Funktionen wie Breakout-Räumen, Spotlight und Bildschirmteilen zu trainieren.
  • Allgemein:

    • Gruppen individuell ansprechen: Teilnehmer am Anfang und Ende persönlich begrüßen oder verabschieden, um die Bindung zu stärken.
    • „Klick-Training“ mit Kollegen oder im Team, um technische Prozesse sicherer zu machen.
    • Fokus auf Praxiserfahrungen: Nur durch praktische Anwendung wird man in virtuellen Moderationen sicherer.

Weitere Impulse

  • Thorsten kündigte an, dass es weitere Gelegenheiten geben wird, Moderations- und Facilitation-Skills zu trainieren, z. B. bei Experten-Sessions oder KI-Slams.
  • Hannes bot an, seine Vorbereitungs-Prompts zu teilen, um anderen beim Einstieg in die Moderation zu helfen.
  • Die Bedeutung eines klar definierten Ablaufs wurde hervorgehoben, um Missverständnisse wie beim Zeitmanagement zu vermeiden.

Fazit

Dieser Trainingscall war eine wertvolle Reflexion über die Herausforderungen und Chancen, die sich beim Moderieren virtueller Workshops ergeben. Die Teilnehmer konnten praktische Learnings und Verbesserungsideen mitnehmen – von der Fingerfertigkeit über die Tonalität bis hin zur Zusammenarbeit im Moderationsteam. Die Botschaft war klar: Durch Übung, Fehler und Reflexion entwickeln sich sowohl technische Fähigkeiten als auch persönliche Stärken weiter.