Neues von den Bordmitteln

Wir reden über Updates von wichtigen Tools ... und ordnen die Entwicklungen ein ...

Nutzung der KIs

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In diesem Trainingscall steht die praxisnahe, wirtschaftlich sinnvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die zentrale These, dass KI für sich genommen noch keinen Gewinn erzeugt, sondern erst dann echten Mehrwert liefert, wenn sie passgenau für den jeweiligen Anwendungsfall ausgewählt, kombiniert und in Prozesse integriert wird.

Zu Beginn wird deutlich gemacht, dass viele Anwender aktuell Frustration erleben: KI produziert immer längere Inhalte, die Zeitersparnis verpufft durch Nacharbeit und Korrektur. Daraus entsteht die berechtigte Frage nach dem Return on Investment. Die klare Antwort des Trainings: Wert entsteht nicht durch eine einzelne KI, sondern durch Systematik, Kontextverständnis und bewusste Tool-Auswahl.

Phasenmodell der KI-Nutzung

Ein zentrales Lernmodell des Abends ist ein Vier-Phasen-Modell, das beschreibt, wie Menschen KI sinnvoll nutzen:

  1. Ideen & Konzepte
    Die Begeisterungsphase, in der der Funke überspringt. KI dient als kreativer Impulsgeber, Ideensparringspartner und Inspirationsquelle.
  2. Substanz & Validierung
    Wissen wird geprüft, reflektiert und vertieft. KI wird zum Sparringspartner, der Annahmen hinterfragt, Argumente schärft und Denkfehler sichtbar macht.
  3. Umsetzung & Bauen
    In dieser Phase entstehen konkrete Ergebnisse: Texte, Produkte, Workflows, Software, Dashboards oder Inhalte. Tools wie No-Code-, Low-Code- und Coding-KIs gewinnen hier an Bedeutung.
  4. Automation & Skalierung
    Prozesse laufen teil- oder vollautomatisiert. Agenten, Workflows und Integrationen sorgen dafür, dass Ergebnisse reproduzierbar und skalierbar werden.

Ein zentrales Learning: Wer Phasen überspringt, verliert Qualität, Leidenschaft und Ergebnisstärke.

HI + KI = Wirkung

Ein wiederkehrender Kernpunkt ist die bewusste Kombination von menschlicher Intelligenz (HI) und künstlicher Intelligenz (KI).
KI darf nicht „first“ gesetzt werden, da sonst Denkfaulheit entsteht. Stattdessen gilt:

  • Menschlicher Aufschlag
  • KI zur Ergänzung, Strukturierung und Beschleunigung
  • Menschliche Überarbeitung, Bewertung und Entscheidung

Erst diese Abfolge erzeugt nachhaltige Qualität, Verantwortung und unternehmerischen Wert.

Systematische Einordnung von KI-Tools

Ein weiteres zentrales Modell ordnet KI-Tools entlang zweier Achsen ein:

  • Art der Aufgabe: Kreativität & Kommunikation ↔ Fakten, Logik & Daten
  • Integrationstiefe: Tagesgeschäft ↔ Projekte & Automation

Daraus entstehen unterschiedliche Rollen von KI:

  • Sparringspartner
  • Recherchehilfe
  • Architekt
  • Macher
  • Automatisierer

Die Erkenntnis: Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche KI-Systeme.

Praxisbeispiele & Erfahrungswissen

Der Call lebt stark von realen Anwendungsfällen aus der Community:

  • Recherche in technischen, juristischen und normativen Kontexten
  • Einsatz agentischer Browser zur Datensammlung, Analyse und Einkaufsoptimierung
  • Automatisierte Workflows für Onboarding, Content-Erstellung und interne Prozesse
  • Nutzung spezialisierter KI-Lösungen für datenschutzsensible Unternehmensumfelder

Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass Spezialisierung und Kontextnähe oft leistungsfähiger sind als universelle Alleskönner.

Strategische Kernbotschaft

Der Abend mündet in eine klare Haltung:

  • KI ist kein Selbstzweck
  • Nicht jede KI passt zu jedem Ziel
  • Nachhaltige KI-Nutzung entsteht durch Verständnis, Struktur, Kombination und bewusste Entscheidungen

Abgerundet wird der Trainingscall durch interaktive Breakout-Sessions, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen KI-Erfolge, Tools und „Wunder“ teilen und voneinander lernen.

Zusammenfassung

Der Call zeigt, dass KI erst durch systematische Auswahl, richtige Kombination und menschliche Führung echten wirtschaftlichen Nutzen entfaltet. Zentrale Modelle sind ein Vier-Phasen-Modell der KI-Nutzung, die bewusste Verbindung von Human Intelligence und KI sowie eine Einordnung von Tools nach Aufgabe und Integrationstiefe. Praxisbeispiele belegen: Nicht eine KI entscheidet, sondern der passende Einsatz im richtigen Kontext.

 

Update zu den aktuellen KI-Bordmitteln mit Tanja Förster – Aufzeichnung 

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In diesem Trainingscall gibt Tanja Förster ein umfassendes Update zu den aktuellen KI-Bordmitteln, die im Alltag von Unternehmer:innen, Berater:innen und Teams den größten Hebel entfalten. Ausgangspunkt ist ein klarer Pareto-Gedanke: Mit wenigen, gut ausgewählten Tools lassen sich heute bereits rund 80 % der relevanten Anwendungsfälle effizient abdecken – auch wenn sich das Tool-Set kontinuierlich weiterentwickelt.

ChatGPT – Status, Neuerungen und Grenzen

Zu Beginn wird ChatGPT als weiterhin verbreitetes Bordmittel eingeordnet, gleichzeitig aber kritisch reflektiert. Thematisiert werden:

  • die Einführung von Werbung in der kostenfreien Version und im Go-Tarif,
  • neue Funktionen wie ChatGPT Translate,
  • Personalisierungsoptionen (Tonalität, Stil, Emojis),
  • verbesserte Erinnerungsfunktionen über lange Chat-Historien hinweg,
  • sowie Einschränkungen und Sicherheitsfragen, etwa bei Health-Integrationen in den USA.

Besonders deutlich wird: Personalisierung kann Produktivität steigern, erhöht aber zugleich den Lock-in-Effekt – ein strategischer Aspekt, den jede:r bewusst bewerten sollte.

Claude – Cowork, Agenten & lokale Automatisierung

Ein Schwerpunkt liegt auf Claude und dem neuen Cowork-Feature, das lokalen Dateizugriff ermöglicht. Demonstriert werden:

  • automatisches Strukturieren von Ordnern,
  • Umbenennen und Sortieren von Dateien,
  • Erstellung von Obsidian-Notes direkt aus Transkripten,
  • Nutzung von Connectoren (z. B. Gamma),
  • sowie die Chrome-Extension, mit der Claude browserübergreifend arbeiten kann.

Claude wird als starkes Werkzeug für agentisches Arbeiten positioniert – mit klaren Hinweisen zu Datenschutz, Rechtevergabe und bewusstem Umgang mit sensiblen Dateien.

Gemini & Google Workspace

Gemini wird als zunehmend leistungsfähige Alternative vorgestellt, insbesondere in Verbindung mit:

  • Google Workspace (Docs, Sheets, Gmail),
  • KI-gestützter E-Mail-Analyse,
  • Präsentationserstellung über Canvas & Slides,
  • sowie der geplanten Integration in Apple Intelligence.

Erfahrungen aus der Runde zeigen: Die Qualität kann je nach Tarif, Tagesform und Personalisierung stark variieren – weshalb Vergleiche zwischen Modellen sinnvoll bleiben.

Notebook LM, Perplexity & Recherche

Notebook LM erhält neue Studio-Funktionen, darunter:

  • strukturierte Tabellen-Exporte,
  • direkte Weiterverarbeitung in Google Sheets,
  • differenzierte Präsentationsformate.

Perplexity wird weniger wegen neuer Features, sondern wegen verbesserter Übersichtlichkeit und Ordnung hervorgehoben – ein Detail, das im Arbeitsalltag spürbare Effizienz bringt.

Gamma, Copilot & visuelle Inhalte

Bei Gamma werden neue Möglichkeiten für:

  • Landingpages,
  • SEO-Anbindung,
  • Tracking-Pixel,
  • sowie der Einsatz von NanoBanana Pro für hochwertige Text-Grafiken gezeigt.

Microsoft Copilot wird im Kontext von Connectoren (z. B. Google Drive) eingeordnet – mit klarer Abgrenzung: Lesen ja, Schreiben nein.

HeyGen, Make, Manus & agentische Systeme

Weitere Updates betreffen:

  • HeyGen Voice Doctor zur gezielten Stimmverfeinerung,
  • neue Make-Integrationen (Brand-Templates, Bildgrößen),
  • Manus als agentisches Recherche- und Automatisierungs-Tool, inklusive realistischer Einschätzung zu Credits, Nutzen und Grenzen.

Ein zentrales Learning: Unterschiedliche KI-Systeme liefern bei identischen Aufgaben unterschiedlich tiefe Ergebnisse – deshalb lohnt sich paralleles Arbeiten und gezieltes Vergleichen.

Fonio, Hedy & Langdock

  • Fonio führt neue Abo-Modelle ein und verändert Prepaid-Konditionen.
  • Hedy erweitert Funktionen wie Autopause, Apple-Watch-Anbindung und differenzierte Webhooks.
  • Langdock wird als datensichere Unternehmensalternative diskutiert – inklusive Integration in Microsoft Teams, Agenten-Systemen und Workflow-Logik.

Strategische Einordnung

Zum Abschluss wird klar:
Die Zukunft liegt nicht im einzelnen Tool, sondern im Systemdenken. Wer langfristig erfolgreich mit KI arbeiten will, braucht:

  • modulare Architekturen,
  • austauschbare Modelle,
  • saubere Agenten-Logik,
  • und eine klare Trennung zwischen Experimentier-Spielwiese und produktivem Unternehmens-Setup.

Zusammenfassung

KI-Bordmittel Update 4 zeigt, wie mit wenigen, strategisch gewählten Tools (ChatGPT, Claude, Gemini, Notebook LM, Gamma, Langdock u. a.) der Großteil relevanter KI-Anwendungsfälle abgedeckt werden kann. Fokus liegt auf Personalisierung, agentischem Arbeiten, Workspace-Integrationen, Datenschutz, modularen Systemen und dem bewussten Vergleich mehrerer KI-Modelle zur Qualitätssteigerung.

Update KI-Bordmittel & Praxisimpulse – Aufzeichnung – 24.11.2025

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Die KI-Landschaft hat sich in den letzten Wochen rasant weiterentwickelt – von Gemini 3, NanoBanana Pro, Canva-Updates, Perplexity-Neuerungen, ChatGPT 5.1 / 5.1 Pro bis hin zu Claude. Diese Dynamik bildet den Rahmen des Abends, der als „Bordmittelabend“ alle sechs bis acht Wochen stattfindet und systematisch Orientierung geben soll. Tanja Förster übernimmt die Session als Expertin für Bordmittel im Institut.

1. Überblick über alle kommenden Termine & Formate

Torsten führt detailliert durch den dicht gefüllten Kalender der kommenden Wochen:

  • Technik-Setup-Workshop (Windows & Mac parallel, mit Breakout-Rooms)

  • Promptathon & Solutions-Arbeit

  • KI-Kickstart mit Kathrin Friedl

  • MIRO-Kollaborationssession

  • Spezial-Workshop: Online-Kurs mit KI erstellen

  • Live-Session mit Prof. Philipp Hacker zum EU-AI-Act & Datenschutz

  • Hedy-Practitioner-Training und Master-Training

  • MS365 Copilot Deep Dive mit Tanja

  • Promptathon Ende Dezember (Torsten live aus Kanada)

  • Vorschau auf Januar: Datenschutz mit Carsten, KI-First-Strategie-Workshop, Bordmittel-Abend, Hedy-Trainer-Ausbildung, KI Summit Germany 2025.

2.“KI Summit Germany“ – Vision, Speaker, Struktur

Ein großes Highlight: Der zweitägige KI-Summit (30.–31. Januar, Bad Homburg) mit starkem Fokus auf Umsetzung statt Spielwiese, produktiver KI-Nutzung und echten Business-Cases.

Bestätigt / in Planung u.a.:

  • Rainer Petek, Präsident der GSA, Speaker Fellow, Extrembergsteiger, KI-Enthusiast

  • Julian Pscheid (Hedy): Keynote zu Ambient KI + Workshops

  • Partner-Workshops und Beiträge aus der Community.

    Torsten öffnet die Bühne aktiv für Teilnehmende, die eigene Sessions oder Workshops beitragen wollen.

    Zudem: Preisvorteile für Bestandskunden, hochwertige Stage-Produktion, Catering, mögliche Erweiterung um einen zusätzlichen Tag.

3. Struktur & Zukunft der Bordmittel-Sessions

Tanja & Torsten definieren erstmals klar, was ein Bordmittel ist. Kriterien:

  • stabiles Geschäftsmodell, kein One-Hit-Wonder

  • Relevanz & Nutzen für Selbstständige

  • nicht zu technisch, klare Anwendung

  • Bedienlogik verständlich

  • Experten intern & extern verfügbar

  • Prüf-Gates (Marktreife, Relevanz, Bedienbarkeit, Expertenführbarkeit)

Bordmittel-Kategorien:

  • LLMs (ChatGPT, Gemini, Perplexity, NotebookLM, MS365 Copilot)

  • Kreativtools (HeyGen, Gamma, Napkin, ElevenLabs, Loom)

  • Agentische Browser & Automationssysteme

  • Kollaborationstools wie Miro

  • Partner-Tools wie Hedy, Fonio, NELA AI, Athene

4. Partner-Tools – wichtige Updates

Fonio: Verbesserte Spracherkennung, fixierte Startnachricht, bessere Aussprache, Aufzeichnungen löschbar, neue Communities im Aufbau.

Hedy: Großes Highlight: DSGVO-Konformität, bestätigt durch Carsten Wittmann.

  • Trust Center mit allen relevanten Dokumenten

  • Schritt-für-Schritt-Anleitung zur DSGVO-Nutzung

  • Automatisches Meeting-Briefing

  • 60 Minuten Analysezeit

  • Live-Aktivitäten auf iOS

5. ChatGPT 5.1 / 5.1 Pro – echte Durchbrüche

Torsten beschreibt eindrucksvoll, wie 5.1 Pro:

  • tiefere Analysen liefert

  • fast wissenschaftlich arbeitet

  • weniger halluziniert

  • lange zusammenhängende Inhalte erzeugt (z.B. komplette Buchkapitel in 5–6 Minuten)

  • gerade bei komplexen Aufgaben einen großen Sprung darstellt.

Tanja zeigt zusätzlich die neue Funktion der Gruppenchats, in denen mehrere Menschen + ChatGPT gleichzeitig interagieren können. Erste Use-Cases entstehen, z.B. gemeinsame Auswertung von Transkripten.

6. Google AI: NanoBanana Pro, Gemini 3, NotebookLM, Video 3.1

Ein besonders starker Block.

Tanja führt live vor:

  • NanoBanana Pro erzeugt aus rohem Text hochwertige Infografiken, Prozessgrafiken und Visual Summaries

  • Beispiel: Erstellung einer kompletten Prüfungs-Infografik aus einem reinen Transkript

  • Erstellung von Midjourney-Cheatsheets oder Lernpostern

  • Gemini 3 kann Text, Bild, Audio, Video in einem Kontext verarbeiten

  • NotebookLM: automatische Präsentationen, Deep Research, Infografiken

    Torsten zeigt:

  • Transformation komplexer Prozesse → Infografiken → Video (über Veo 3.1)

  • Qualität steigt rasant, auch wenn Textfehler noch vorkommen

  • Einfache Bedienbarkeit via Google AI Studio + API Keys

7. Claude – Skills & neue Möglichkeiten

  • Einführung von Claude Skills: wiederverwendbare Kompetenzmodule

  • Beispiel von Stefan: Skill für perfekte Workshop-Einstiege

  • Claude Opus 4.5 als neues High-End-Modell

  • Partnerschaft mit Microsoft, Integration in Copilot

8. Microsoft 365 Copilot – Agents statt reiner Chat-KI

  • neue spezialisierte Agents in Word, Excel, PowerPoint

  • Videoerstellung via Sora-Integration

  • vereinfachte Lizenzpreise für KMU und Neukunden

  • starke Entwicklung Richtung produktiver Alltagseinsatz

9. Content-Tools: Gamma, Napkin, HeyGen

Gamma: via API in Make/Automationen nutzbar, automatische Carousel-Erstellung.

Napkin: völlig überarbeitet, neue Templates & Cluster-Logik.

HeyGen: Thomas zeigt live

  • integrierte Captions

  • enorm beschleunigte Reaktionszeit bei interaktiven Avataren

  • Avatar 4 noch teuer/instabil, aber in Entwicklung

  • Best Practices für optimale Sichtbarkeit in Social-Videos.

10. Miro – KI-gestützte Kollaboration wird zentral

Torsten demonstriert eindrucksvoll:

  • Live-Clustering

  • Generieren von Stärken/Schwächen/Use Cases aus Boards

  • KI-Canvas zur Strategieentwicklung

    → Miro wird strategisch wichtiges Bordmittel und fester Bestandteil der Ausbildung.

Update KI-Bordmittel & Praxisimpulse – Aufzeichnung – 06.10.2025

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In diesem Call wird eindrucksvoll aufgezeigt, wie sich die Bordmittel der Künstlichen Intelligenz (ChatGPT, Perplexity, Claude, Gamma, NotebookLM, Nano Banana u.a.) in den letzten Wochen und Monaten weiterentwickelt haben.

Tanja Förster führt durch den Abend mit fundierten Einblicken in neue Funktionen, Workflows und praktische Anwendungsfälle – von der Erstellung professioneller Bilder, KI-gestützter Präsentationen, PDF-Auswertungen, automatisierten Workbooks bis hin zu Video- und Audio-Zusammenfassungen via NotebookLM oder Microsoft Copilot.

Besondere Highlights:

  • ChatGPT Pulse & Sora 2: Neue interaktive Formate & Push-Informationen auf Basis von Nutzerkalender & Interessen

  • NotebookLM: Praxisanleitung zur Nutzung mit Workbooks, PDFs & personalisiertem Wissenstraining (inkl. Audio- und Video-Zusammenfassungen)

  • Claude 3: Direkte Bearbeitung von Office-Dokumenten, verbesserte Textqualität, Projekte & Artefakte

  • Microsoft Copilot: Videogenerierung aus PowerPoints, neue „Create“-App mit Infografiken & Poster-Designs

  • Gamma 3.0: Agent-Funktion zur Live-Bearbeitung, neue Templates, Slides per Sprachstil anpassen & Webseitengenerierung

  • Praxisimpulse aus der Community: automatisiertes Morning Briefing, Podcast-Erstellung aus Fachtexten, Präsentationen in DIN-A4 konvertieren, Integration in M365, Apple- und Google-Umgebungen

Der Call verdeutlicht: Die Auswahl des richtigen KI-Tools hängt stark vom individuellen Anwendungsfall und Ökosystem (Google, Microsoft, Apple etc.) ab. Wer diesen Call gesehen hat, ist technisch wie strategisch auf dem neuesten Stand.

Neues von den Bordmitteln – Aufzeichnung – 21.07.2025

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Trainingscall-Zusammenfassung:

  1. Einführung in das neue Format

Dieser Call markiert den Auftakt eines neuen, regelmäßig wiederkehrenden Formats innerhalb der MasterClass:
„Neues von den Bordmitteln“. Ziel ist es, aktuelle technologische Entwicklungen in den Kernwerkzeugen der KI-Arbeit vorzustellen und praxisnah zu demonstrieren.

Tanja Förster übernimmt in diesem Format die inhaltliche Führung. Der Call richtete sich an alle Erfahrungsstufen – von Neueinsteigenden bis hin zu fortgeschrittenen KI-Anwenderinnen und -Anwendern.

  1. Aktuelle Neuerungen bei ChatGPT (OpenAI)

Tanja stellte eine Reihe an funktionalen Erweiterungen bei ChatGPT vor, insbesondere im Kontext des Pro- und Team-Accounts:

  • Deep Research: Tiefergehende Quellenstrukturierung für strategische Recherche.
  • Advanced Voice Mode (mobil): Deutlich natürlichere Sprachqualität, inklusive Füllwörtern – realitätsnahe Simulation.
  • Bildfunktionen: Verbesserte Bilderkennung und Bildgenerierung direkt in ChatGPT.
  • Memory-Verbesserungen: Bessere Kontexterkennung über mehrere Sessions hinweg.
  • Tool-Erweiterungen: Internetzugang, Konnektoren zu Gmail, Dropbox, Kalenderdiensten u. a.
  • OpenAI Agents: Neu eingeführtes Agentensystem, das autonome Aufgabenbearbeitung ermöglicht – derzeit nur für US-Pro-User.
  1. Zugriff auf OpenAI Agents mit VPN und Pro-Account

Torsten zeigte live, wie mithilfe eines VPN-Zugangs (z. B. NordVPN) der Zugriff auf den Agentenmodus in ChatGPT funktioniert.

Wichtige Unterscheidungen zwischen Accounts:

  • Im Team-Account fehlen aktuell die Agentenfunktionen.
  • Nur US-basierte Pro-Accounts mit VPN erhalten Zugriff auf den vollen Agentenmodus.
  • Der Agentenmodus kann nicht manuell gesteuert werden – ChatGPT erkennt aus dem Prompt selbst, welches Tool verwendet werden soll.
  1. Einordnung: Operator vs. Agent

Auf Nachfrage aus der Gruppe wurde der Unterschied zwischen „Operator“ und „Agent“ erläutert:

  • Operator: Führt browserbasierte Aufgaben aus, hat jedoch Einschränkungen bei Tiefe und Reflektion.
  • Agent: Arbeitet vollständig autonom, reflektiert Inhalte, agiert unabhängig im Web – deutlich weiterentwickelter Funktionsumfang.
  • Beispielhafte Gegenüberstellung mit Deep Research und dem klassischen Make/N8N-Ansatz verdeutlichte die Unterschiede in Geschwindigkeit und Tiefe.
  1. Personalisierter Prompt: Agentenfunktion im Business-Kontext

Alle Teilnehmer wurden eingeladen, ihr LinkedIn-Profil auszulesen und eine daraus generierte Positionierung in die WhatsApp-Gruppe zu posten.

Auf dieser Grundlage wurde ein universeller Prompt entwickelt:
„Was bedeutet die neue Agentenfunktion für mein Geschäftsmodell, meine Zielgruppe und meine Positionierung?“

Dieser Prompt wurde in ChatGPT verarbeitet – die Agentenfunktion lieferte differenzierte Antworten, individuell auf die Geschäftsmodelle der Teilnehmenden zugeschnitten.

  1. Praxis-Demo: KI-Strategie mit Roadmap (Pharma-Branche)

Gemeinsam wurde ein konkreter Anwendungsfall ausgewählt:
„Erstelle eine sechsmonatige KI-Einstiegsstrategie für ein mittelständisches Pharmaunternehmen“.

Der Agentenmodus arbeitete vollständig autonom:

  • Aufruf externer Quellen (u. a. Deloitte)
  • Strukturierung in Meilensteine, Risiken, Rollen, Quick Wins
  • Erstellung einer vollständigen Präsentation mit Inhalten und Visualisierungen
  • Ausführungsdauer: ca. 22 Minuten
  1. Toolvergleich: ChatGPT Agent, Manus, Perplexity Labs

Der gleiche Prompt wurde in drei verschiedenen Tools getestet:

  • ChatGPT Agent: Ließ eine vollständige Präsentation mit PowerPoint-Folien erstellen. Inhaltlich solide, visuell aber noch rudimentär – klassische Beta-Qualität.
  • Manus: Generierte hochwertige, strukturierte und visuell überzeugende Präsentationsfolien. Stärkste Lösung im Vergleich.
  • Perplexity Labs: Gab ebenfalls eine Roadmap aus, jedoch mit uneinheitlicher Darstellung (u. a. unklare Diagramme, fragwürdige Visualisierung).

Kritische Hinweise aus der Gruppe:
Bei allen Tools muss die Plausibilität von Zahlen und Aussagen sorgfältig überprüft werden – insbesondere bei automatisierten Präsentationen.

  1. Ergänzender Technikteil: Perplexity Comet im Live-Test

Ein Highlight war die Demonstration von Perplexity Comet, einem neuen browsergesteuerten Agentensystem.

Funktionsweise:

  • Der Browser selbst wird zum Agenten: Comet liest Webseiten, analysiert Inhalte, führt eigenständige Recherchen durch und verknüpft diese kontextbezogen.
  • Vollständige Nachverfolgbarkeit über Zeitleiste: User sehen, welche Schritte, Seiten und Quellen genutzt wurden.
  • Automatische Aufbereitung der Inhalte (z. B. Präsentationen, Handlungsempfehlungen) anhand der gefundenen Daten.

Bewertung:

  • Perplexity Comet agiert schneller und präziser als klassische ChatGPT-Agents.
  • Stärken in Struktur, Quellenbezug und Transparenz.
  • Visuelle Darstellung aktuell noch schlicht, aber inhaltlich sehr vielversprechend für professionelle Anwendungsfälle.
  1. Neue Möglichkeiten mit Claude.ai

Tanja stellte erweiterte Funktionen von Claude vor:

  • Konnektoren: Integration mit Canva, Google Drive, Notion, Slack u. a.
  • Canva-Konnektor: Designs können direkt in Claude erstellt und in Canva weiterverarbeitet werden.
  • Projekt-Feature: Persistente Wissensspeicher pro Projekt, ideal für z. B. Kursmaterialien oder Mandantenprojekte.
  • Artefakte (Mini-Apps): Claude kann kleine Anwendungen (z. B. Lernkarten, Zeitplaner) direkt im Interface generieren und interaktiv bereitstellen.

Ein Praxisbeispiel war die Generierung eines Timeplaners für eine Konferenz – umgesetzt ohne jegliche Programmierkenntnisse.

  1. Dokumente und Dateiformate im Praxiseinsatz

Getestet wurde, wie gut Claude und ChatGPT mit hochgeladenen Dateien umgehen:

  • Claude kann auch Inhalte aus PDFs mit eingebetteten Bildern (z. B. gescannte Handbücher) extrahieren.
  • ChatGPT hat bei bildbasierten PDFs deutliche Schwächen – reine Textdokumente (Word, Markdown) funktionieren am zuverlässigsten.
  • Empfehlung: Dokumente idealerweise im .docx- oder .md-Format bereitstellen, um eine saubere Verarbeitung durch die KI zu ermöglichen.

Anhand eines PDFs aus der Community wurde demonstriert, dass ChatGPT trotz Bildformat Inhalte teilweise korrekt rekonstruieren konnte – jedoch mit deutlichen Halluzinationen bei der Struktur.

  1. Demonstration von Konnektoren und Dateizugriff

Torsten demonstrierte den Einsatz von Konnektoren zu Gmail und Dropbox:

  • Gmail: In der Demo zeigte sich die Funktion als instabil bzw. langsam – insbesondere bei aktuellen E-Mail-Abfragen.
  • Dropbox: Erfolgreiche Verbindung mit Zugriff auf ein 10-TB-Verzeichnis, inklusive Live-Auswertung von Transkriptdateien und Themenhistorien.

Dabei wurde deutlich, dass das Kontextfenster bei sehr großen Dateien (z. B. Call-Transkripte) zu Limitierungen führen können.

  1. Diskussion, Ausblick und Community-Impulse

Zum Abschluss wurden die technischen Erkenntnisse gemeinsam eingeordnet:

  • Grenzen bei großen Datensätzen: Kontextfenster und Chunking bleiben technologische Engpässe.
  • Enterprise-Konten: Noch kein konsistenter Zugang zu Agenten- und Konnektorenfunktionen – tendenziell später ausgerollt.
  • Claude vs. ChatGPT: Claude punktet bei Stabilität und Formatbreite, ChatGPT derzeit führend bei autonomen Agenten.
  • Tool-Zusammenspiel: Kombination aus Tools (Claude + Manus + ChatGPT + Perplexity) wird zunehmend praxisrelevant.

Fazit

Der Trainingscall bot eine umfassende, praxisnahe und technologisch tiefgehende Auseinandersetzung mit den neuesten Funktionen der zentralen KI-Bordmittel.
Besonders hervorzuheben sind:

  • Die erstmalige Vorstellung der OpenAI-Agenten im Livebetrieb
  • Die Demonstration von Perplexity Comet als agentischer Browser
  • Die Weiterentwicklung von Claude als kollaboratives KI-Werkzeug
  • Der kritische Vergleich automatisierter Präsentationen

Das neue Format wird in der MasterClass fortgeführt und soll künftig alle 6–8 Wochen relevante Updates bündeln, live demonstrieren und strategisch einordnen.