
KI-Solutions 09.02.2026 - Gruppe 31-39
KI-Solutions vom 09.02.2026 – Einstieg
In diesem ersten Teil des Trainingscall wird die KI Masterclass Solutions als fortgeschrittenes Arbeitsformat neu eingeordnet und bewusst von früheren, stärker prompt-orientierten Formaten abgegrenzt. Der Fokus hat sich klar verschoben: weg von kurzfristigen Hacks und isoliertem Wissen – hin zu realen Anwendungsfällen, funktionierenden Prototypen und echten Lösungen, die nachhaltig Kompetenzen aufbauen.
Die Masterclass blickt auf drei Jahre Entwicklung zurück. Während im ersten Jahr Custom GPTs, Promptatron-Formate und Experimente im Vordergrund standen, zeigen aktuelle Ergebnisse aus der Community, dass kollaborative Projekte inzwischen konkrete Produkte, Tools und Plattformen hervorbringen. Diese Evolution spiegelt die rasante Beschleunigung der KI-Entwicklung wider, die zunehmend exponentiell verläuft und für viele kaum noch linear nachvollziehbar ist.
Ein zentrales Thema des Calls ist genau diese Überforderung: Die Vielzahl an Tools, Plattformen und Integrationen (Claude Code, Claude Co-Work, Gemini, AI Studio, Plugins für Excel, PowerPoint, Browser-Agenten etc.) eröffnet enorme Möglichkeiten – macht es aber gleichzeitig unmöglich, alles Schritt für Schritt zentral zu vermitteln. Tutorials allein führen nicht mehr zur Umsetzung. Kompetenz entsteht durch gemeinsames Bauen.
Deshalb wird das neue Arbeitsprinzip der Solutions deutlich gemacht:
- kleine bis mittelgroße reale Anwendungen
- Arbeit in Peer Groups
- Mischung aus Hackathon-Mentalität und längerer Projektlaufzeit
- Fokus auf Erleben, Umsetzen und Weiterentwickeln
Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie niedrig die Einstiegshürden inzwischen geworden sind:
Vom Aufsetzen eines eigenen virtuellen Servers über das Deployen einer einfachen Webseite bis hin zum Nachbauen klassischer Spiele wie Asteroids – alles mithilfe von KI, Schritt für Schritt erklärt durch die Tools selbst. Der eigentliche Mehrwert liegt nicht im Ergebnis, sondern im Erlebnis des Erschaffens, das Aha-Momente, Motivation und Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit erzeugt.
Weitere Inspiration liefern:
- kleine Apps zur Selbstreflexion
- Automatisierungen und Mini-CRMs
- Newsletter-Aggregationen und tägliche KI-Reflexionsformate
- kreative Anwendungen wie Synthesizer, Games oder interaktive Interfaces
Der Appell ist klar: Nicht den Everest erklimmen wollen, sondern bewusst größere kleine Schritte gehen – mehr als ein Custom GPT, mehr als ein Prompt, aber ohne sofort komplexe Architekturen bauen zu müssen.
Flankiert wird dies durch einen klaren zeitlichen Rahmen:
- Solutions-Projekte mit Laufzeit bis zum KI Connect am 17. April
- Möglichkeit zur Präsentation vor Ort oder remote
- Zwischen-Check-ins zur Sicherstellung von Fortschritt und Transfer
- Fokus auf Lösungen, die auch für Kunden oder Partner nutzbar sind
Abschließend wird die Masterclass als Umsetzungsraum positioniert:
Eine Community, die KI nicht konsumiert, sondern gestaltet. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen Realität werden zu lassen – iterativ, greifbar und inspirierend für andere.
Zusammenfassung
Die KI Masterclass Solutions verschiebt den Fokus von Prompts und Hacks hin zu realen Anwendungen, Prototypen und umsetzbaren Lösungen. In Peer Groups entstehen durch gemeinsames Bauen echte Kompetenzen statt reines Wissen. Kleine, greifbare KI-Projekte ersetzen komplexe Mammutvorhaben. Ziel ist Umsetzung, Erlebnis und Transfer – mit Präsentation der Ergebnisse beim KI Connect im April.
KI-Solutions vom 09.02.2026 – Usecases
In diesem 2. Ausschnitt des Trainingscall steht ein zentraler Paradigmenwechsel im Fokus: Weg von starren SaaS-Plattformen – hin zu individuell gebauten, KI-gestützten Lösungen. Gleich zu Beginn wird klar, warum klassische SaaS-Modelle an Relevanz verlieren: Mit No-Code-, Low-Code- und Vibe-Coding-Ansätzen lassen sich heute in kürzester Zeit maßgeschneiderte Tools, Automationen und APIs selbst bauen – oft schneller, günstiger und passgenauer als mit großen Plattformen.
Ein zentrales Learning des Calls ist, dass nicht mehr die einzelne Applikation den Wert schafft, sondern die Schicht darüber: Konnektoren, Agenten, MCPs und intelligente Orchestrierung. Kunden wollen keine überdimensionierten Feature-Sets mehr bezahlen, sondern exakt die Funktionen, die sie benötigen. KI ermöglicht genau das.
Der Call ist stark praxisorientiert und lebt von konkreten Solution-Ideen aus der Gruppe, die als Co-Creation-Projekte in den nächsten drei Monaten umgesetzt werden sollen. Vorgestellt werden unter anderem:
- automatisierte Fragebogen- und Wirksamkeitsanalysen inklusive Berichterstellung,
- LinkedIn- und Knowledge-Agenten zur persönlichen Wissensorganisation,
- lokale Machine-Learning-Projekte vom Fragebogen bis zum Modell,
- der produktive Einsatz von Claude und Copilot in Excel und PowerPoint,
- flexible KI-gestützte Video-Content-Pläne,
- lokale Wissensdatenbanken (z. B. mit Obsidian/Notion),
- die KI-gestützte Digitalisierung eines Resilienztests,
- ein Co-Creation-Board zur Bündelung von Kompetenzen innerhalb der Masterclass,
- sowie KI-basierte Leadgenerierung für Berater im Mittelstand.
Ein wiederkehrendes Prinzip: „Don’t fall in love with your first idea.“ Es geht nicht darum, sofort die perfekte Lösung zu bauen, sondern iterativ vorzugehen, Lösungswege zu vergleichen und sich Schritt für Schritt dem Ziel zu nähern. Die KI wird dabei nicht nur als Tool verstanden, sondern als aktiver Sparringspartner, der durch Screenshots, Kontexte und Ziele geführt wird.
Der Call mündet in die Bildung von fokussierten Breakout-Gruppen mit klarer Zielsetzung: Ergebnisdefinition, Relevanz, nächste Schritte und konkrete Termine. Ziel ist es, die Solutions bis zum 17. April erlebbar, greifbar und präsentierbar zu machen – nicht als Theorie, sondern als funktionierende Prototypen.
Zusammenfassung
Paradigmenwechsel von SaaS zu individuellen KI-Lösungen • No-Code, Low-Code und Vibe-Coding als Enabler • Wert entsteht in der Orchestrierung, nicht in der Plattform • Konkrete Solution-Ideen aus der Community • Automatisierung, Agenten, lokale ML-Modelle • Wissensdatenbanken, Content- & Lead-Systeme • Co-Creation statt Konsum • Iteratives Vorgehen statt Perfektion • KI als Sparringspartner • Ziel: funktionierende Prototypen bis April
KI-Solutions vom 09.02.2026 – konkrete Ableitungen der Gruppen 31 bis 39
In diesem Trainingscall steht die konkrete Umsetzung von KI-Solutions in kollaborativen Arbeitsgruppen im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einordnung wird deutlich gemacht, dass die WhatsApp-Groups nicht als passive Beobachtungsräume gedacht sind, sondern als aktive Co-Creation-Umgebungen. Reines „Lurken“ wird bewusst ausgeschlossen – echte Beteiligung, Verantwortung und Vertrauen in den Prozess sind die Grundlage.
Werde Teil der WhatsApp Gruppen:
Ein zentraler Meta-Impuls ist die Dokumentation von Ergebnissen: Solutions sollen so aufbereitet werden, dass sie als How-to-Guides, Workbooks oder Bedienungsanleitungen auch für Nicht-Beteiligte nutzbar sind. Die Vision eines Solution-Jahrbuchs unterstreicht den Anspruch, nachhaltige und reproduzierbare Ergebnisse zu schaffen.
Anschließend werden die einzelnen Solutions vorgestellt:
LinkedIn Agent Knowledge (Tobias)
Aufbau einer KI-gestützten Lösung, die Video-Kommentare (z. B. YouTube) analysiert, Stimmungen und Themenwünsche erkennt und daraus konkrete Content-Vorschläge generiert. Ziel ist ein Human-in-the-Loop-Prozess, bei dem Creator datenbasiert entscheiden, welche Inhalte produziert werden.
Machine Learning lokal (Frank)
Ganzheitlicher Einstieg in Machine Learning als Ergänzung zur generativen KI. Anhand eines Bier-Use-Cases wird der komplette ML-Prozess durchlaufen: Datenakquise, Datenaufbereitung, Modellauswahl (u. a. Random Forest) und lokale Umsetzung. Fokus liegt auf Verständnis, Nachvollziehbarkeit und Praxisnähe.
Claude Copilot MS Office (Angela)
Entwicklung eines praxisnahen Büro-Workflows: Aus Meetings werden automatisch strukturierte Protokolle, Aufgaben und Folgetermine erzeugt, idealerweise direkt integriert in Outlook, Word und Teams. Bewusst wird zwischen Automatisierung und notwendigen Human-in-the-Loop-Entscheidungen differenziert.
lokale Wissensdatenbank & Notizsysteme (Nicole)
Aufbau einer strukturierten Wissensdatenbank (z. B. mit Obsidian), die destrukturierte Notizen nutzbar macht. Ziel ist es, Informationen nicht mehr zu suchen, sondern systematisch zu finden und weiterzuverwerten – etwa für Workshops, Content oder Podcasts. Transkription und Aufbereitung werden integriert.
Resilenztest goes AI (Katja)
Digitalisierung und Automatisierung eines bestehenden Resilienztests inklusive Online-Fragebogen, KI-gestützter Auswertung, personalisierten Übungsempfehlungen, E-Mail-Versand und CRM-Anbindung. Der Fokus liegt auf Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und potenzieller Monetarisierung.
Co-Creation Board (Dirk)
Aufbau einer internen Plattform, die Kompetenzen, Interessen und Einsatzfelder aller Teilnehmenden sichtbar macht. Ziel ist intelligentes Matching für Projekte, Kooperationen und Kundenanfragen – inklusive Gamification-Elementen und KI-Unterstützung.
Lead-Generierung (Selina)
Entwicklung einer lernenden Datenbank für personalisierte Lead-Ansprache über mehrere Kanäle (v. a. LinkedIn). Mit agentischen Browsern, Triggerevents und Echtzeitanalyse sollen hochrelevante, individuelle Nachrichten ermöglicht werden.
Abschließend wird der 17. April als gemeinsamer Meilenstein gesetzt, an dem alle Solutions präsentiert werden. Der Call macht deutlich: Es geht nicht um Tools, sondern um echte Anwendungsfälle, Zusammenarbeit und skalierbare Ergebnisse, die aus der Community heraus entstehen.
Zusammenfassung
Aktiver Aufbau mehrerer KI-Solutions in kollaborativen WhatsApp-Groups. Fokus auf Mitwirkung statt Beobachtung, dokumentierte Ergebnisse und reproduzierbare How-to-Guides. Behandelte Themen: Content-Analyse aus Social-Media-Kommentaren, lokales Machine Learning, M365-Workflow-Automatisierung, persönliche Wissensdatenbanken, automatisierter Resilienztest, Co-Creation-Plattform und KI-gestützte Lead-Generierung. Ziel: praxisnahe, skalierbare Lösungen mit Human-in-the-Loop. Präsentation aller Ergebnisse am 17. April.
