
... für mehr Orientierung und Klarheit ...
Discovery Call mit Tanja Förster – 20.02.2026
In diesem Discovery-Call stand ein zentrales Thema im Fokus: Orientierung in der Masterclass – Klarheit statt Überforderung.
Gerade für neue oder noch nicht vollständig angekommene Teilnehmer kann die Fülle an Inhalten, Formaten und Tools überwältigend wirken. Ziel dieses Calls war es deshalb, Struktur zu geben, Fokus zu ermöglichen und Wege aufzuzeigen, wie jeder für sich sinnvoll durch die Masterclass navigieren kann – ohne FOMO („Fear of Missing Out“).
- Standortbestimmung: Wo stehst du gerade?
Zu Beginn wurde eine Einordnung vorgenommen:
- Gruppe 1: Einige Wochen dabei – motiviert, aber überfordert
- Gruppe 2: Länger dabei – suchen neue Orientierung
- Gruppe 3: Ganz neu gestartet
Die zentrale Erkenntnis:
Überforderung ist normal. Jeder durchläuft immer wieder den „Raum der Ahnungslosen“ – selbst erfahrene Teilnehmer. Wachstum bedeutet, sich immer wieder neu einzuordnen.
- Entwicklung der Masterclass: Vom Montagscall zum Ökosystem
Die Masterclass hat sich stark weiterentwickelt. Früher gab es im Wesentlichen nur den Montagscall. Heute umfasst sie ein ganzes Lern-Ökosystem:
Kickstart
Grundlagenmodul mit Fokus auf Promptdesign, 21 Prinzipien wirksamer KI-Kommunikation und Bau erster Assistenten.
Empfehlung: Auch für Fortgeschrittene regelmäßig wiederholen.
Montagscalls
- Umsetzungscalls (Hands-on, z. B. Automatisierung, Claude etc.)
- Expertencalls (z. B. Hedy, Superchat, Updates)
Mastery Workshop (monatlich)
Vertiefende Business-relevante Themen – z. B. „KI als Sparringspartner“.
Discovery Call (quartalsweise)
Reflexion, Orientierung, Meta-Ebene.
KI-Solutions
Gemeinsame Bearbeitung konkreter Anwendungsfälle (z. B. Copilot + Claude, Automatisierung).
Ergebnisse werden im KI-Connect präsentiert.
KI-Lerngruppen
Verbindliches Lernen in kleineren Gruppen (z. B. Obsidian als Wissenssystem).
KI-Connect & KI-Summit
Präsenzformate für Community-Building und Transfer.
TÜV-Ausbildung „Manager für angewandte KI-Transformation“
Strukturierter Qualifizierungsweg mit klarer Zielausrichtung.
- Bordmittel-Strategie: Nachhaltige Tools statt Hype
Nicht jedes neue KI-Tool wird automatisch relevant.
Bordmittel sind Tools, die:
- nachhaltig am Markt etabliert sind
- echte Business-Anwendungsfälle ermöglichen
- strategisch sinnvoll einsetzbar sind
Beispiele:
ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini, Copilot, HeyGen, Gamma, NotebookLM u. a.
Zielperspektive: Für jedes Bordmittel einen Experten aus der Community oder Partner bereitzustellen.
Wichtiger Grundsatz: Nicht jedem neuen Tool hinterherlaufen. Fokus schlägt Tool-Hopping.
- Die zentrale Herausforderung: Orientierung statt FOMO
Ein wiederkehrendes Thema war FOMO – das Gefühl, etwas zu verpassen.
Die klare Haltung: Du musst nicht alles sehen. Du musst das Richtige für dich sehen.
Empfehlung:
- Nicht alle Videos chronologisch durcharbeiten.
- Stattdessen: Anwendungsfall definieren → gezielt lernen.
- Fokus auf eigene Ziele statt auf Aktivitäten anderer.
- Konkrete Struktur-Hacks für Teilnehmer
- Kalender abonnieren
Alle Termine synchronisieren → Übersicht behalten → keine Link-Änderungen verpassen.
- Modul-Übersicht nutzen
Chronologische Gesamtübersicht aller Inhalte mit Direktlinks.
- Academy-Coach verwenden
GPT-basierter Assistent zur gezielten Suche nach Modulen und Themen.
- Persönliches Curriculum erstellen
Eigene Ziele definieren: „Ich möchte in den nächsten Wochen mit KI … erreichen, damit …“
Darauf basierend erstellt der Bot einen individuellen Lernplan.
- „Wege zum Gipfel“ (neuer Akademiebereich)
Strukturierte Lernpfade je nach Ziel:
- Orientierung
- KI als Arbeitsassistent
- Automatisierung & Agenten
- Business-Anwendung
Mit Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand, konkreter Route und Checkliste.
- Tool-Entscheidungen & Agenten-Frage
Diskussion: Manus vs. Athene vs. Claude vs. andere Systeme.
Kernaussage:
Es gibt kein „bestes“ Tool.
Es gibt nur das passendste Tool für deinen konkreten Anwendungsfall.
Empfehlung:
- Anwendungsfall klar formulieren.
- Community-Feedback einholen.
- Keine Jahresabos ohne Nutzung.
- Monatliche Tool-Reflexion durchführen.
- Wissensmanagement & Prompt-Organisation
Herausforderung: Wie strukturiere ich mein wachsendes KI-Wissen?
Lösungen:
- Obsidian (lokal, Open Source, verlinkbar, zukunftssicher)
- OneNote
- Notizen-Apps
- Prompt-Repositories
- Automatisierung über Webhooks / N8N
Erkenntnis: Wissensstruktur ist strategisch – nicht nur technisch.
- Die zentrale Meta-Botschaft
Du bist immer richtig in der Masterclass.
Du musst nicht alles sofort verstehen.
Du darfst mitschwingen, beobachten und später vertiefen.
Fokus, Struktur und Community-Unterstützung sind der Schlüssel.
Zusammenfassung
Orientierung statt Überforderung in der Masterclass. Strukturierte Lernwege (Kickstart, Wege zum Gipfel, Curriculum-Bot), strategische Toolauswahl statt Hype, Fokus auf eigenen Anwendungsfall statt FOMO. Nutzung von Academy-Coach, Kalender-Abo und Community-Support. Wissensmanagement mit System (z. B. Obsidian). Ziel: Klarheit, Umsetzung, nachhaltiger KI-Kompetenzaufbau.
KickOff – 1. Discovery Call mit Tanja Förster – 07.11.2025
Auswertung des Discovery Calls
Format: Interaktiver Orientierungscall mit Fragerunde, Erfahrungsberichten und Einblicken in die Formate der Masterclass
Einleitung durch Tanja Förster
Tanja erläuterte den Sinn und Ablauf des Calls:
- Es sollte keine Frontalpräsentation sein, sondern ein interaktives Miteinander.
- Ziel: Orientierung schaffen, aktuelle Positionierung der Teilnehmenden klären und nächste Schritte aufzeigen.
- Tanja schilderte offen ihren persönlichen Einstieg in die Masterclass – inklusive anfänglichem Überwältigungsgefühl – und beschrieb den Prozess der individuellen Lernkurve.
Frage 1 – Alexander:
„Was ist das neue Format hier eigentlich genau?“
Antwort / Impuls von Tanja:
- Der Discovery Call ist ein neues, regelmäßiges Format, das alle 6–8 Wochen stattfinden wird.
- Ziel ist, Orientierung und Austausch zu schaffen – insbesondere für neue und rückkehrende Teilnehmende.
- Tanja betont, dass das Format niedrigschwellig und unterstützend sein soll.
Frage 2 – Christian:
„Was sind für mich die nächsten Schritte, wenn ich mich nebenberuflich selbstständig machen will – mit Fokus auf KI in der Arbeitssicherheit?“
Antwort / Impuls von Tanja:
- Tanja verweist auf das individuelle Curriculum der Masterclass – dieses kann auf die persönliche Zielsetzung abgestimmt werden.
- Für übergreifende Business-Themen (z.B. Gründung, Webseite etc.) empfiehlt sie ergänzende Formate des Koerting Institutes, etwa aus dem Business Lab.
- Hinweis: Es geht in diesem Call konkret um die Masterclass, Fragen zu anderen Programmen sollen bitte in anderen Kanälen gestellt werden.
Frage 3 – Caroline:
„Ich suche Anschluss an Menschen in der Masterclass, die ein Produkt statt eine Beratung entwickeln. Und ich suche Unterstützung für kleine, technische Umsetzungsfragen (z.B. Telegram/WhatsApp-Anbindung). Gibt es da Anlaufstellen?“
Antwort / Impuls von Tanja:
- Zwei zentrale Austauschmöglichkeiten:
- WhatsApp-Gruppe für schnelle, informelle Hilfe („gefühlt 24/7 besetzt“).
- Skool-Community für strukturierte Diskussionen zu spezifischen Themen.
- Tanja empfiehlt, auch scheinbar kleine Fragen aktiv zu stellen – oft geht es mehreren so.
Frage 4 – Iris:
„Ich bin neu dabei und ehrlich gesagt ziemlich orientierungslos. Ich finde viele Inhalte (z. B. Promptathon, N8N) spannend, aber auch überfordernd. Was hilft mir zur Orientierung?“
Antwort / Impuls von Tanja:
- Dranbleiben und mitgehen, auch wenn man zunächst denkt, man könne nichts beitragen.
- Das reine „Dabeisein“ hilft, Gesichter kennenzulernen und sich heimischer zu fühlen.
- Hinweis: Der Mastery Workshop Bereich ist nicht direkt auf der Startseite zu finden. Tanja erklärt, wo dieser im Modul „Masterclass“ sichtbar wird.
Impuls – Carolin (ergänzend):
„Ich höre die Inhalte der Academy oft in doppelter Geschwindigkeit. Das spart Zeit.“
Antwort / Impuls von Tanja:
- Sehr sinnvoller Tipp. In der Videoplattform der Academy kann die Geschwindigkeit angepasst werden.
- Zudem gibt es oft Zusammenfassungen, die helfen zu entscheiden, ob ein Video aktuell relevant ist.
Frage 5 – Angela:
„Sind in den Modulen auch die Chatprotokolle der Veranstaltungen hinterlegt?“
Antwort von Tanja:
- Nein, die Chatprotokolle sind nicht hinterlegt.
- Es gibt aber Präsentationen, Workbooks und andere Materialien, die nachgereicht oder eingebunden sind.
Frage 6 – Angela (zum Kalender):
„Wie kann ich den Masterclass-Kalender mit Outlook synchronisieren und ausdrucken?“
Antwort / Impuls von Tanja & Roland:
- Kalender lässt sich abonnieren (z. B. via Office 365, nicht Outlook.com).
- In Outlook muss ein Häkchen gesetzt werden, um den Kalender sichtbar zu machen.
- Hinweis: Der Kalender ist nicht geblockt für Buchungssysteme – nur zur persönlichen Übersicht.
Frage 7 – Angela:
„Wie wurde der Academy Coach erstellt? Gibt es eine Anleitung dafür?“
Antwort von Helena:
- Der Coach basiert auf:
- einer Google-Sheet-Tabelle mit allen Sessions, Kurzbeschreibungen und Links.
- mehreren Word-Dokumenten mit strukturierten Inhalten der Module.
- Diese Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und in den GPT gefüttert.
- Es gibt kein Modul zur direkten Erstellung dieses Coaches, aber Module zum Bau von Custom GPTs.
Frage 8 – Angela:
„Gibt es ein Modul in der Masterclass, das erklärt, wie man GPTs auf Basis eigener Materialien erstellt?“
Antwort von Tanja:
- Ja, im Bereich „Custom GPTs“ gibt es Module, die Schritt-für-Schritt erklären:
- Was ist ein Custom GPT?
- Welche Voraussetzungen braucht es?
- Wie strukturiert man die Inhalte sinnvoll?
- Außerdem: Eine Checkliste zur GPT-Erstellung ist verfügbar.
Frage 9 – Carolin:
„Ich habe im Make-Modul die sechs Denkhüte von de Bono gesehen. Gibt es die Systemprompts dazu?“
Antwort von Tanja:
- Ja, es gibt ein Dokument mit allen verwendeten Prompts.
- Dieses ist direkt im Modul enthalten.
- Tanja demonstriert, wo die Prompts zu finden sind.
Curriculum-Erstellung – Live Beispiel mit Sandra
Sandra beantwortet die folgenden Fragen:
- Wer bist du?
- Wie lernst du?
- Wie viel Zeit hast du wöchentlich zur Verfügung?
- Wo schätzt du dein KI-Wissenslevel ein?
- Was ist dein konkretes Ziel?
Antworten / Impulse von Tanja:
- Sandra nutzt 5 Stunden pro Woche.
- Ziel: Pressearbeit für ein Buch.
- Einschätzung ihres Levels: 2 von 10.
- Auf Basis der Angaben wird ein individuelles Curriculum erstellt:
- Aufteilung in Wochen
- Konkrete Module
- Fokus auf schnelle Erfolge mit wenig Aufwand
Besonderer Impuls von Tanja:
- Konzentriere dich zuerst auf das, was niedrigen Aufwand und hohen Nutzen hat – das steigert die Motivation und Fingerfertigkeit.
- Es gibt die Möglichkeit, das Curriculum als Tabelle mit Checkboxen zu erstellen – für bessere Übersicht.
Letzte Runde – Feedback & Wünsche für zukünftige Calls
Fragen von Tanja an die Runde:
- Wer hat schon ein Curriculum erstellt?
- Was wünscht ihr euch für die nächsten Discovery Calls?
- Was hätte euch zu Beginn eurer Reise noch gefehlt?
Antworten:
- Kaum offene Wünsche.
- Positives Feedback zum Format.
- Wunsch nach fortlaufender Orientierung und Begleitung wurde bestätigt.
