KI-BusinessLab - Bootcamp - Q&A Call

.. hier beantworten wir dediziert Fragen und geben Antworten ...

Aufzeichnung – 25.02.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

1. Birgit

Frage 1

„Du sagtest, dass ihr den Namen Strategy on a Page geschützt habt. Wie darf ich den ja jetzt korrekt nutzen? Heißt das, dass ich dann euch erwähne und sage die SOAP Methode nach dem Körting-Institut oder wie mache ich das?“

Antwort – Kernaussagen

  • „Strategy on a Page“ ist angemeldet, aber noch nicht eingetragen.

  • „SOAP“ ist als Marke eingetragen.

  • Die konkrete Nutzung (z. B. Open-Lizenz-Modell) muss noch mit dem Markenanwalt abgestimmt werden.

  • Alternativ kann das Modell auch unter anderem Namen genutzt werden.

  • Perspektivisch ist geplant, Modelle wie „KI Strategie Sprint“ zu lizenzieren.

  • Empfehlung: Klärung folgt – Nutzung aktuell möglich, aber finale Regelung wird noch definiert.

Frage 2 (Wortlaut)

„Und wie komme ich jetzt weg, dass ich mich da nach Stundenbasis anstellen lasse oder anheiern lasse, beauftragen lasse, dass ich da dann auch ein bisschen höherpreisig einsteigen kann?“

(bezogen auf Zusammenarbeit mit einem QM-Beratungsunternehmen)

Antwort – Kernaussagen

1. Erst qualifizieren, dann entscheiden

  • Zunächst klären:

    • Wie rechnet das Beratungsunternehmen selbst ab? (Fixpreis oder Stunden?)

    • Welche Rolle ist vorgesehen? Hintergrundarbeit oder sichtbare Expertenrolle?

    • Einmalige Zusammenarbeit oder langfristige Partnerschaft?

2. Open-Book-Prinzip

  • Empfehlung: Transparenz darüber, was dem Endkunden berechnet wird.

  • Wenn das Unternehmen dich für das Doppelte/Dreifache verkauft, sollte das bewusst entschieden werden.

  • Verweigert der Partner Transparenz, ist das ein Warnsignal.

3. Strategische Optionen

  • Fixpreis anbieten, wenn Aufwand gut kalkulierbar.

  • Retainer-Modell vorschlagen (z. B. dauerhafte Expertinnenrolle).

  • Hoher Ankerpreis setzen.

  • Investitionsfrage stellen: „Welches Budget haben Sie vorgesehen?“

4. Entscheidende Kriterien klären

  • Sichtbarkeit beim Endkunden?

  • Abwerbeverbot?

  • Konkurrenzsituation?

  • Direktkontakt zum Kunden?

  • Strategische Positionierung im Partner-Modell?

5. Haltung

  • Wenn der Auftrag wichtig ist: bewusst entscheiden, ob man temporär von Wunschkonditionen abweicht.

  • Kriterien vorab definieren, was in der Zusammenarbeit akzeptabel ist.

2. Wolfgang

Zentrale Fragestellung

  • Wechsel vom Trainer zum Trusted Advisor.

  • Erkenntnisse aus dem Seerosenmodell.

  • Rollenklärung zwischen Trainer, Coach/Mentor und Trusted Advisor.

  • Umgang mit Nähe zu langjährigen Kunden.

Impuls 1: Trusted Advisor vs. Coach/Mentor

Trusted Advisor:

  • Strategischer Sparringspartner auf C-Level.

  • Geschäftserfolg absichern.

  • Konkrete Empfehlungen geben.

  • Fachlich-positionierte Rolle.

Coach/Mentor:

  • Persönlichkeits- und Führungsentwicklung.

  • Prozessbegleitung.

  • Fokus auf Mensch, nicht primär Geschäftszahlen.

Zentrale Erkenntnis:
Wolfgang entspricht eher der Coach-/Mentor-Rolle als der klassischen „Ratschlag“-Position eines Trusted Advisors.

Impuls 2: Rollenwechsel braucht Struktur

  • Man kann nicht gleichzeitig Trainer, Coach und Trusted Advisor sein.

  • Rollen vermischen erzeugt Konflikte.

  • Entwicklungspfad definieren:

    • Einstieg als Trainer

    • Entwicklung zum Mentor

    • Optional Trusted Advisor als „Save-Produkt“

Impuls 3: Seerosenmodell – zentrale Erkenntnis

Wolfgangs Learning:

„Verkaufe ihnen, was sie wollen, liefere, was sie brauchen“ funktioniert nur, wenn ich ihr Problembewusstsein erhöhe.

Kernfehler:

  • Nur das angeboten, was gewünscht wurde.

  • Keine systematische Erhöhung des Problem- und Lösungsbewusstseins.

  • Transformationsreise nicht konsequent gestaltet.

Impuls 4: Nähe als Fallstrick

Langjährige Zusammenarbeit führt zu:

  • Verlust externer Klarheit

  • Zurückhaltung bei klaren Aussagen

  • Rollenverwischung

Erkenntnis:
Manchmal braucht es Rollentrennung oder bewusste Neu-Positionierung.

Konkrete Empfehlung

  • Produktrutsche entwickeln.

  • Seerosenmodell über gesamte Angebotsstruktur legen.

  • Klar definieren:

    • Welche Rolle?

    • Für wen?

    • In welchem Entwicklungspfad?

3. Roland

Frage

„Wie kann ich weiter folgen, ich finde gerade Business Lab extrem wichtig. Aber ich gehe ja vormittags in die Schule…“

(Hintergrund: Sprachschule Dänisch, Zielmarkt Dänemark)

Kernaussagen

  • Entscheidung für Sprachschule ist strategisch richtig.

  • Regionale Positionierung erfordert Sprachkompetenz.

  • Live-Teilnahme ggf. durch Aufzeichnungen ersetzen.

  • Gruppe weiter aktiv nutzen.

  • Mögliche Option: Kooperation mit 33a (AI Design Sprint Umfeld).

  • Entscheidung fühlt sich richtig an → guter Indikator.

4. Sandra

Zentrale Problematik

  • Fokus auf nachhaltige Konzepte.

  • Markt fordert kurzfristige Formate.

  • Angebote werden mit Tagesseminaren verglichen.

  • Einkauf dominiert Preisverhandlungen.

  • Nachhaltigkeitssiegel wird als „zu teuer“ wahrgenommen.

Kernfehleranalyse

  • Angebot wird verschickt, nicht präsentiert.

  • Kein zweiter Call zur Angebotsbesprechung.

  • Investitionsrahmen nicht klar vorab geklärt.

  • Nutzenargumentation nicht stark genug verankert.

Zentrale Impulse

1. Kein PDF-Versand mehr

  • Angebot immer präsentieren.

  • Zweiten Termin direkt vereinbaren.

2. Problembewusstsein erhöhen

  • Kunden lernen im Qualifizierungsgespräch.

  • Seerosenprinzip anwenden.

3. Einkauf antizipieren

  • Fragen:

    • „Wird das eine Ausschreibung?“

    • „Welche Kriterien sind für Ihren Einkauf entscheidend?“

  • Personalabteilung als Verbündeten gewinnen.

4. Nutzen argumentieren

  • Nachhaltigkeitssiegel vergleichen mit ISO-Zertifizierung.

  • Wert greifbar machen.

  • Vorab Investitionsrahmen explorieren.

5. Peter

Kernfrage

„Wie spreche ich die jetzt an?“

(Zielgruppe: IT-Bereichsleiter, SAP-Umsetzungen)

Analyse

  • Zielgruppe reagiert nicht auf Freebies.

  • Hat wenig Zeit.

  • Ist nicht social-media-affin.

  • Erwartet schnelle Problemlösung.

Strategischer Ansatz

1. Reduktion

  • Eine zentrale Frage stellen:

    • „Wenn ich Ihnen ein Problem lösen könnte – welches wäre es?“

2. Salamitaktik

  • Keine komplexen Angebote.

  • Kein Whitepaper.

  • Ein Impuls.

  • Ein Gespräch.

  • Ein Problem.

3. Validieren statt konstruieren

  • Produktrutsche nicht theoretisch weiterbauen.

  • Markt befragen.

  • Reale Probleme identifizieren.

6. Sebastian

Problem

  • Bestehende Kunden melden sich nicht mehr.

  • Retainer-Angebot geplant.

  • Ghosting.

  • Keine verbindlichen nächsten Schritte vereinbart.

Kernaussagen

1. Fehlerquelle

  • Keine Terminvereinbarung nach Produktion.

  • Keine Verbindlichkeit.

  • Keine Rechnung gestellt.

2. Handlungsempfehlung

  • Rechnung jetzt stellen.

  • Menschlich nachfragen:

    • „Ich bin gerade lost – holt mich bitte ab.“

  • Keine Vorwürfe.

  • Keine Unterstellungen.

3. Zukunft

  • Immer nächsten Termin fixieren.

  • Verbindlichkeit herstellen.

  • Prozessführung behalten.

7. Bill

Frage 

„Und zwar hattet ihr in der Vergangenheit mal ein Chatbot geteilt als Einwandbehandlungsbot. Ist der noch zugänglich?“

Antwort – Kernaussagen

  • Eventuell über Academy-Coach auffindbar.

  • Ursprünglich vermutlich temporäres Tool.

  • Empfehlung: Academy-Coach zur Recherche nutzen.

Gesamterkenntnisse des Calls

  1. Rollenklärung ist entscheidend.

  2. Problembewusstsein erhöhen ist Kernkompetenz.

  3. Angebote nie unkommentiert versenden.

  4. Verbindlichkeit im Prozess ist Pflicht.

  5. Einkauf strategisch mitdenken.

  6. Produktrutsche muss Transformationsreise abbilden.

  7. Nähe zum Kunden kann professionelle Klarheit reduzieren.

  8. Marktvalidierung schlägt Theorie.

  9. Ghosting ist oft kein persönliches Thema.

  10. Eine klare Frage kann mehr bewirken als ein komplexes Konzept.

Aufzeichnung – 19.02.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Frage 1: Preisgestaltung und ROI-Argumentation

„Es geht um die Preise. Ich habe mir das Modul Preise angeguckt und bin unschlüssig. Ich habe meinen Preis im Kopf, orientiert an BAFA-Förderung (3.500 €). Ich spare Kunden aber 15.000–20.000 € pro Jahr. Bin ich zu günstig? Wie nähere ich mich dem richtigen Preis? Und: Soll ich Preise auf die Website stellen?“

Kernaussagen der Antwort:

  1. Die wichtigste Frage im Vertrieb:

„Was ist es Ihnen wert?“

  • Die Investitionsfrage ist zentral.
  • Kunden sagen oft „Keine Ahnung“, reagieren aber sehr klar, sobald ein Preis genannt wird.
  • Über Annäherung arbeiten:
    • „Wären Ihnen 50 % der Einsparung das wert?“
    • „Eher 500 € oder eher 10.000 €?“
  • Alternativ: prozentuales Preismodell (z. B. 10–50 % der Einsparung).
  1. ROI-Zeitraum ist individuell – keine eigene Annahme treffen
  • Jeder Kunde definiert „schnell“ anders.
  • Deshalb direkt fragen:
    • „Bis wann hätten Sie den ROI gern erreicht?“
  • Eigene Zeit- oder Wertmaßstäbe dürfen nicht auf den Kunden projiziert werden.
  1. Preise auf die Website?
  • Kein richtig oder falsch.
  • Wenn ohne Gespräch verkauft wird → Preis muss auf die Website.
  • Bei individuellen Angeboten → eher im Gespräch.
  • BAFA-Standardprodukt könnte als fixer Einstiegspreis öffentlich sein.
  • Disqualifizierung über Preis ist ein „Luxusproblem“ – besonders am Anfang sind viele Gespräche wertvoll.
  1. In der Lernphase sind auch „unpassende“ Kunden wichtig
  • Gespräche dienen dem Schärfen des Perfect Match Indicators.
  • Qualifizierung verbessert sich mit Erfahrung.
  1. VAKOG-Typen berücksichtigen
  • Fragen sprachlich passend formulieren:
    • „Wie fühlt sich das an?“
    • „Wie hört sich das an?“
  • In Präsentationen Zwischenchecks einbauen.
  1. Fixpreise vs. Individualpreise
  • „Do it yourself“ und „Done with you“ können fixe Preise haben.
  • Komplexe Organisationen benötigen individuelle Kalkulation.
  • Mehr Komplexität → meist höhere Einsparung → höherer Wert.

 

Frage 2: Wo finde ich das Vertriebsmodul?

Christian fragt nach dem Vertriebsmodul im Business Lab.

Kernaussagen der Antwort:

  • Modul befindet sich im Business Lab / Bootcamp.
  • Orientierung im „Körting-Universum“ braucht Zeit.
  • Bei Bedarf Link in der Gruppe teilen.

 

Frage 3: KI-gestützter Gesprächsleitfaden & DSGVO / AI-Act

Christian möchte:

  • Gesprächsleitfaden mit KI optimieren
  • Motivationstypen analysieren lassen
  • Wertaufbau im Gespräch verbessern

Kernaussagen der Antwort:

  1. DSGVO & AI-Act beachten
  • Besonders bei sichtbarer Nutzung von KI.
  • Ethik geht vor Technik.
  • DSGVO ist Ausdruck unseres Wertesystems.
  1. Empfehlung:
  • KI gegen EU-AI-Act prüfen lassen.
  • In Masterclass einstellen und prüfen lassen.
  • Erst voll testen, danach reduzieren/anpassen.

 

Frage 4: Großkonzern vs. Solopreneure – Welche Zielgruppe?

Christian steht zwischen:

  • Großem Medizintechnik-Konzern
  • Community von Solo-Selbstständigen

Kernaussagen der Antwort:

  • Nach außen klare Positionierung („nur ein Wurm an der Angel“).
  • Welche Zielgruppe hat aktuell den größeren Schmerz?
  • Wirtschaftliche Lage → Unsicherheit → Verkaufseffektivität ist starkes Thema.
  • Erst Effektivität, dann Effizienz.
  • Markt beobachten: Wo ist gerade echter Bedarf?

 

Frage 5: Was braucht ihr zur Bewertung meiner Produktrutsche?

Angela fragt nach der richtigen Vorbereitung.

Kernaussagen:

  • Grober Überblick reicht.
  • Bild/Scribble der Produktrutsche teilen.
  • Bulletpoints mit:
    • Produkt
    • Preis
    • Nutzen
    • Ziel
  • Konkrete Frage formulieren (z. B. Preissprünge kongruent?).

 

Frage 6: Anstellung oder Selbstständigkeit? Offline vs. Online?

Roland erkennt:

„Ich bin nicht der Online-Mensch. Meine Wirksamkeit entsteht im Offline.“

Kernaussagen der Antwort:

  • Das ist eine wichtige Selbsterkenntnis.
  • Online ist nicht Pflicht – Gewichtung kann 80/20 sein.
  • Entscheidend:
    • Wo entsteht maximale Wirksamkeit?
  • Offline als Kern ist legitim.
  • Trotzdem: mentale Verfügbarkeit sicherstellen (Newsletter, Präsenz etc.).

 

Frage 7: Großauftrag & GU-Rolle – Wie viel Provision einbehalten?

Katja entwickelt Führungskräfteprogramm neu.
Frage:

„Wie viel behalte ich ein, wenn ich andere Trainer einsetze?“

Kernaussagen der Antwort:

  1. Reine Empfehlung: 5–10 %
  2. Generalunternehmer-Rolle (GU): mindestens 30 %

Begründung:

  • Qualitätsverantwortung
  • Kundenbeziehung
  • Architektur & Methodik
  • Ersatz bei Ausfall
  • Konfliktlösung
  • Supervision
  • Reputation & Marke
  1. Open Book Prinzip
  • Transparente Kommunikation mit Trainer.
  • Klare Darstellung:
    • Kunde zahlt X.
    • Trainer erhält Y.
    • Einbehalt für Leistung Z.
  1. Wichtige Einsicht:
  • Trainer verhält sich entsprechend seiner Vergütung.
  • Wertgefühl muss zum Kundenpreis passen.

 

Frage 8: Vertriebspartner auf Provisionsbasis (10 %) – sinnvoll?

Uwe hat Agentur, die:

  • Leads generiert
  • Setting übernimmt
  • Er macht Closing

Kernaussagen:

  • Vorsicht bei externem Vertrieb.
  • Risiko: schlechte Leadqualität.
  • Beste Kunden nicht aus der Hand geben.
  • Erfolgsmodell bisher selten gesehen.
  • Beobachten und berichten.

 

Frage 9: Produktrutsche & Preissprünge (Industrie-Fokus)

Akela:

  • Leadmagnet
  • Analyse 300 €
  • Fokustag 2.500 €
  • 6 Monate Begleitung 6.000 € → künftig 9.600 €
  • Premiumprodukt 40.000 €

Kernaussagen:

  1. Preissprünge nicht zu groß machen
  • Idealerweise ungefähr Verdopplung.
  • Alternativ: Wertargumentation schärfen.
  1. Opportunitätskosten berücksichtigen
  • Ein Tag Unternehmerzeit ist extrem wertvoll.
  • 2.500 € müssen mindestens 5.000 € Nutzen erzeugen.
  1. Produktsteckbriefe sind intern
  • Zur Klarheit, ISO, Konsistenz.
  1. Anrechnen als Anreiz möglich
  • Zeitlich oder preislich begrenzen.
  • Nicht als Drücker-Taktik.

 

Frage 10: Skalierung mit Custom GPTs in Kundenprojekten

Sophie:

  • Eventagentur-Kunde
  • KI-Workshop
  • Custom GPT für Briefings
  • Integration in Retainer?

Kernaussagen:

  1. Software-Verantwortung vermeiden
  • Keine Lizenz- oder Haftungsmodelle bauen.
  • Besser:
    • Schulung
    • Gemeinsamer Aufbau
    • Kunde betreibt selbst.
  1. Paketpreise für Anwendungsfälle
  • 1 GPT = X €
  • 5 GPTs = Paketpreis
  • Wartung in Retainer integrieren
  1. Frühzeitig in Agenda aufnehmen
  • Verlängerung + Zusatzleistungen klar besprechen.

 

Frage 11: Initiativanfrage bei KI-Unternehmen im Reitsport

Sophie fragt:

„Wie finde ich den Painpoint im Gespräch heraus?“

Kernaussagen:

  • 97 % Kunde redet, 3 % du.
  • Klassisches Qualifizierungsgespräch.
  • Keine Vorannahmen!
  • Kernfragen:
    • Wo stehen Sie?
    • Wo wollen Sie hin?
    • Was hindert Sie?
    • Was wäre es Ihnen wert?

Wichtig:
Investitionsfrage frühzeitig stellen.

 

Zentrale Weisheiten aus dem Call

  1. Die wichtigste Vertriebsfrage:
    „Was ist es Ihnen wert?“
  2. ROI ist subjektiv – immer individuell erfragen.
  3. Keine Vorannahmen in Gesprächen.
  4. Effektivität vor Effizienz.
  5. Open Book schafft Vertrauen.
  6. Wert > Aufwand bei Preisgestaltung.
  7. Opportunitätskosten nie unterschätzen.
  8. Mentale Verfügbarkeit ist essenziell.
  9. Produktrutschen müssen logisch und wertkongruent sein.
  10. Jeder Erfolg entsteht auf langer Vorarbeit – nicht über Nacht.

Aufzeichnung – 12.02.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Frage 1 – Katja

„Wie sehr arbeite ich mein Angebot aus? Was gehört auf die Website – wie konkret soll die Struktur dargestellt werden?“

Kontext

Katja entwickelt zwei Leuchtturmprojekte, u.a. zum Thema Trennungsgespräche führen.

Sie spricht Bestandskunden aktiv an (Upsell) und möchte das Angebot zusätzlich über SEO auf der Website sichtbar machen.

Unklarheit besteht bei:

  • Produktbezeichnung

  • SEO-Relevanz

  • Differenzierung

  • Detailtiefe auf der Website

  • Ausgestaltung von S/M/XL Varianten

Zentrale Impulse aus der Antwort

1. Website ≠ Angebotsdokument

  • Auf der Website:

    • High-Level Darstellung

    • Problem – Nutzen – Ergebnis

    • Klarer Mehrwert

    • Keine detaillierte Struktur

  • Weniger ist mehr.

  • Corporates brauchen keine kleinteilige Beschreibung wie ein Online-Programm.

2. Differenzierung darf sichtbar sein

Gerade bei einem suchgetriebenen Thema wie „Trennungsgespräche führen“ muss klar sein:

  • Was unterscheidet dich?

  • Welche Vorarbeit leistest du (z.B. Stabilisierung, Resilienz)?

  • Warum reicht „nur üben“ nicht?

3. SEO-Perspektive ist entscheidend

  • Wonach suchen die Kunden wirklich?

  • Emotionaler Begriff ≠ Suchbegriff

  • SEO-Experte einbeziehen

4. S/M/XL Struktur

Nicht zwingend alle Varianten anbieten.

Situativ entscheiden.

Mögliche Logik:

  • S = Was Kunde glaubt zu brauchen

  • M = Was er wirklich braucht

  • XL = Begleitung / Retainer / nachhaltige Integration

Wichtiger Impuls:

Das M-Produkt sollte das Kernproblem lösen.

Das S-Produkt kann der Einstieg sein, aber nicht das alleinige Ziel.

5. Buyer-Persona Klarheit

Wer kauft?

  • HR?

  • Geschäftsführung?

  • Führungskraft selbst?

→ Die Kommunikation verändert sich komplett je nach Entscheider.

Frage 2 – Renate

„Wie baue ich mein neues Business-Modell (Buch + Business-Booster) über das Seerosenmodell auf?“

Kontext

Renate möchte sich neu positionieren:

Bücher für Selbstständige, die ihr Buch als Business-Booster nutzen wollen.

Unklar:

  • Mit welchem Einstiegsangebot gehe ich raus?

  • Wie konkret müssen Ergebnisse formuliert sein?

  • Welche Resultate erziele ich eigentlich genau?

Zentrale Impulse

1. Resultate konkretisieren – kein „Labern“

Aussagen wie:

„Ich arbeite strukturiert, strategisch und persönlich.“

→ nicht ausreichend.

Erforderlich:

  • Konkrete Ergebnisse

  • Konkrete Prozessschritte

  • Klare Resultate

Beispielhafte Struktur:

  1. Standortanalyse (Klarheit über Ausgangspunkt)

  2. Positionierung & Botschaft

  3. Buchkonzept

  4. Bucherstellung

  5. Marketingintegration (optional)

Kernfrage:
„Hier stehst du – ich bringe dich dahin. Wie genau?“

2. Einstieg nicht über Business verkaufen

Menschen kaufen:

  • „Ich will ein Buch schreiben.“
    Nicht:

  • „Ich brauche einen Business-Booster.“

Das Bedürfnis ist emotional:

  • Sichtbarkeit

  • Kompetenzbeweis

  • Traum verwirklichen

3. Wichtiger Insight von Peter

Verlage, die:

  • Bestseller versprechen

  • Marketing-Budgets verlangen

→ verschrecken potenzielle Kunden.

Renates stärkste Positionierung:

„Ich bringe dich zu deinem Buch.“

Alles Weitere kommt danach.

4. Eigene Klarheit durch eigenes Buch

Empfehlung:

  • Eigenes Konzept als Buch schreiben

  • Eigene Methodik verschriftlichen
    → schafft Klarheit
    → schafft Positionierung
    → schafft Proof

Frage 3 – Sophie

„Braucht man als Selbstständige nur eine Landingpage statt einer Website?“

Zentrale Impulse

1. Landingpage funktioniert nur mit Funnel

Landingpage verkauft nur dann:

  • Wenn davor Vertrauen aufgebaut wurde

  • Launch / Funnel / Ads existieren

Ohne Vertrauensaufbau:
→ Konvertiert nicht.

2. Website = Kompetenzbeweis

Für Soloselbstständige ist Website:

  • Visitenkarte

  • Vertrauensaufbau

  • Konsistenz über alle Kanäle

Nicht:

  • Verkaufsmaschine

3. SEO vs. Landingpage

  • Landingpages ranken nicht organisch.

  • Website ist wichtig für SEO.

  • Referenzen und Testimonials wirken besser auf Website.

Fazit:
Nicht entweder/oder – sondern strategische Entscheidung.

Frage 4 – Christian

„Warum kommen trotz 50 Anmeldungen nur wenige ins Sales Café?“

Zentrale Impulse

1. LinkedIn-„Teilnehmen“-Klick ist keine Anmeldung

Viele:

  • klicken aus Versehen

  • lesen Details nicht

2. Fehler: Zwei Optionen anbieten

Nachricht mit:

  • Zoom-Link

  • oder Klicktipp-Anmeldung

→ Verwirrend.
→ Reduziert Commitment.

3. Richtige Strategie

Nur eine klare Botschaft:

„Danke für dein Interesse. Bitte melde dich hier an, damit du Zugangsdaten und Erinnerung erhältst.“

Kein „wenn du willst“.

4. Prozess kontrollieren

Im Erstkontakt:

  • Fragen stellen

  • Verbindung herstellen

  • Kein Belehren

Frage 5 – Uwe

„Wie strukturiere ich mein Angebot rund um Steuerberaterkosten senken?“

Kontext

Neue Positionierung:

  • Senkung von Steuerberaterkosten

  • Prozessoptimierung

  • Einstieg über Schmerzpunkt

Zielgruppe:

  • KMU

  • 10.000 € Steuerberatungskosten

  • Keine eigene Buchhaltung

Zentrale Impulse

1. Guter Einstiegsschmerz

Steuerberaterkosten:

  • Emotionaler Schmerz

  • Intransparenz

  • Gefühl von Ausgeliefertsein

Starker „Wurm an der Angel“.

2. Angebotslogik

Empfehlung:

  • S = Do it yourself

  • M = Done with you

  • XL = Begleitung / Retainer

Wichtig:
Recurring Revenue aufbauen.

3. Vertrauensbarriere beachten

Bei Finanzthemen:

  • Sehr hohe Vertrauenshürde

  • Testimonials extrem wichtig

  • Keine Überberatung im Erstgespräch

4. Klare Positionierung beibehalten

Nicht:
„Ich optimiere alles.“

Sondern:
„Ich senke deine Steuerberaterkosten.“

Spezifisch schlägt allgemein.

Frage 6 – Andrea

„Sind meine Videos und meine Methodenseite stimmig?“

Zentrale Impulse

1. Videos sind stark.

  • Energie gut

  • Klar

  • Strukturiert

Optimierung:

  • Am Ende stärkerer Transfer von Analogie → Business-Nutzen.

2. CI-Durchgängigkeit wichtig

Emotionalkörpertherapie-Seite:

  • Farblich getrennt

  • Wirkt separiert

Empfehlung:

  • Einheitliche CI

  • Wiedererkennung

  • Integration in Dachmarke

Organisatorische Frage – Förderung

„Ist die Zeus-/Kompass-Förderung schon ausgezahlt?“

Antwort:

  • Auszahlung erst nach Programmende

  • Teilnahmebescheinigung erforderlich

  • Dauer: 4 Wochen bis 6 Monate

  • Auszahlung in zwei Tranchen

Übergeordnete Weisheiten aus dem Call

  1. Menschen kaufen, was sie wollen – nicht was sie brauchen.

  2. Spezifität schlägt Allgemeinheit.

  3. Weniger ist mehr – besonders auf Websites.

  4. Vertrauen entsteht durch Klarheit, Referenzen und Konsistenz.

  5. Prozesse kontrollieren – keine Wahlmöglichkeiten, die Commitment reduzieren.

  6. Resultate müssen konkret sein – kein Marketing-BlaBla.

  7. Ein gutes Einstiegsproblem öffnet die Tür für Upsells.

  8. CI-Konsistenz stärkt Marke und Wiedererkennung.

  9. Retainer schaffen Stabilität im Business.

  10. Erstgespräch = Qualifizieren, nicht beraten.

Aufzeichnung – 05.02.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

1. FRAGE – René

Frage 1

„Wo stehst du, wie kommst du voran und welche Frage hast du mitgebracht?“

Antwort – Kernaussagen
  • René befindet sich noch am Anfang der Umsetzung.

  • Er vermischt Ist- und Soll-Zustand und kommt deshalb nicht voran.

  • Empfehlung: Zuerst den Ist-Zustand vollständig und nüchtern erfassen. Keine Zukunftsvisionen, keine Soll-Anteile hineinmischen.

  • Hintergrund: Nur auf Basis eines geklärten Ist-Zustands kann das Soll klar definiert werden.

  • Hinweis auf die zeitliche Relevanz: Sechs Monate sind für einen Neuaufbau kurz – daher klare Trennung beider Phasen.

Frage 2

„Ich habe jetzt eine Situation, dass ich mich als KI-Strategieberater reingebracht habe… wie macht ihr das eigentlich, wenn ihr nicht selber umsetzt?“

Antwort – Kernaussagen
  • René hat sich als strategischer Berater positioniert, will aber die technische Umsetzung nicht selbst übernehmen.

  • Klärung:

    • Es gibt noch kein Angebot.

    • Der Kunde ist noch nicht ausreichend qualifiziert für ein vollständiges Angebotsportfolio.

  • Empfehlung:

    1. Kunde zuerst sauber qualifizieren.

    2. Erst wenn alle relevanten Fragen geklärt sind, ein Angebot legen.

  • Der Kunde möchte mit einem kleinen Umsetzungsprojekt (Chatbot) starten.

  • Hierzu müssen folgende Informationen vorliegen:

    • Gibt es eine Unternehmens- oder IT-Strategie?

    • Passt der Quick Win in den Gesamtkontext?

  • Hinweis: Dieser Case eignet sich ideal, um René’s eigenes Beratungsangebot und seine Produktrutsche zu entwickeln.

Frage 3

„Wie setze ich das vertraglich auf, wenn ich die Umsetzung nicht selbst machen will?“

Antwort – Kernaussagen
  • Vorgehensempfehlung basierend auf dem Modell der KI-Expertenplattform:

    • Nicht als Generalunternehmer auftreten.

    • Umsetzung an qualifizierte Experten aus dem eigenen Netzwerk übergeben.

    • Eigene Rolle: strategische Beratung + Experten-Vermittlung.

    • Vergütung: Referral- oder Vermittlungsprovision.

  • Wichtig: absolute Klarheit gegenüber dem Kunden.

    • Wenn der Kunde alles aus einer Hand will, muss René klar sagen, ob er das anbietet oder nicht.

    • Keine impliziten Erwartungen erzeugen.

  • Im Angebot klar formulieren:

    • Was ist seine Leistung?

    • Was ist nicht seine Leistung?

  • Hinweis: Verantwortung endet dort, wo die Empfehlung ausgesprochen wurde. Die Qualität der fachlichen Umsetzung verantwortet der jeweilige Experte.

Frage 4

„Habt ihr ein Template für einen Letter of Intent?“

Antwort – Kernaussagen
  • Nein, kein offizielles Template in der Academy.

  • LOIs haben ohnehin keine rechtliche Bindung, dienen lediglich der Erwartungsklärung.

  • Arbeiten im Unternehmen eher nach dem Prinzip: Handschlag + Klarheit.

  • Thema wird intern aufgenommen und geprüft, ob ein teilbares Muster existiert.

2. FRAGE – Sophie

Frage 1

„Wo stehst du, wie kommst du voran und was ist deine Frage?“

Antwort – Kernaussagen
  • Sophie hat erkannt: kostenfreie Webinare sind nicht ihr Weg.

  • Neue Strategie:

    1. Fachbuch schreiben für Relevanz und Sichtbarkeit.

    2. Interimmandate als wirtschaftliche Basis.

    3. Parallel: Ausbau des bestehenden Retainer-Kunden.

  • Empfehlung:

    • Frühzeitig Termin zur Vertragsverlängerung selbst einsteuern.

    • Im neuen Vertrag direkt den geplanten KI-Workshop verankern.

    • Lessons Learned nutzen, um Angebot zu erweitern und Bedarf zu schärfen.

Frage 2

„Wie gehe ich vor, um das Renewal vorzubereiten?“

Antwort – Kernaussagen
  • Vorgehen:

    • Rückblick (aus beider Sicht: was lief gut, was lief nicht).

    • Zukunftsbedarf sichtbar machen (Problembewusstsein, Lösungsbewusstsein schärfen).

    • Workshop als bezahlte Qualifizierung einplanen.

  • Empfehlung:

    • Vorher schon informell abklären: „Wollen wir weiter zusammenarbeiten?“

    • Nicht riskieren, dass Events alles verzögern.

  • Sophie soll die Zeit beim Event nutzen, um:

    • Prozesse zu beobachten

    • Quick Wins zu identifizieren

    • operative Engpässe zu erkennen, die sich mit KI verbessern lassen

3. FRAGE – Andrea

Frage 1

„Kann ich meine neue Positionierung und Webseite zur Durchsicht geben?“

Antwort – Kernaussagen
  • Ja.

  • Empfehlung: Kongruenzcheck vornehmen (Ziel: fachliche und energetische Stimmigkeit).

  • Hinweis:

    • Iterationen waren notwendig und gut.

    • Jetzt soll der Fokus auf Gesamtsichtbarkeit, Konsistenz und beruflicher Reife liegen.

Frage 2

„Ich wurde für einen Online-Kongress als Speakerin angefragt. Soll ich die Keynote in Rechnung stellen?“

Antwort – Kernaussagen
  • Es kommt darauf an:

    • Handelt es sich um ein professionelles Kongressmodell oder ein Amateur-Event?

    • Ist der Kongress kostenfrei oder kostenpflichtig?

    • Wie groß ist das Publikum?

    • Wird erwartet, dass die Speaker selbst Teilnehmer bringen?

  • Empfehlung:

    • Erst qualifizieren.

    • Grundsätzlich kann eine Keynote unbezahlt sinnvoll sein, wenn sie starke Sichtbarkeit erzeugt oder als Übungsbühne dient.

    • Online-Keynote erfordert andere Technik, Abläufe und ggf. einen Assistenten.

  • Andrea soll eine vollständige Liste qualifizierender Fragen erstellen:

    • Zielgruppe

    • Reichweite

    • Veranstalter

    • Pitch-Möglichkeiten

    • Häufigkeit des Formats

    • Erwartete Einbindung der Speaker

    • Technische Unterstützung

4. FRAGE – Katja

Frage

„Wie kann ich meine Produkte sinnvoll in Bausteine aufteilen? Ich mache alles individuell – wie wird das modular?“

Antwort – Kernaussagen
  • Wichtig ist nicht der inhaltliche Detailgrad, sondern die Struktur.

  • Bausteine entstehen auf höherer Flughöhe, z. B.:

    • Workshop (1 Tag / 2 Tage)

    • Analyse / Auftragsklärung

    • Einzelcoaching

    • Gruppencall

    • Community / Support

  • Inhalte variieren je nach Kunde, aber die Struktur bleibt konstant.

  • Empfehlung:

    • Nicht kleinteilig (Übungen, Methodennamen o. ä.) als Baustein definieren.

    • Stattdessen systemisch über Prozessschritte denken.

  • Ziel:

    • Klare Angebotsstruktur

    • Wiederholbare Module

    • Weniger „jeden Auftrag als Musical neu bauen“

  • Zusatztipp:

    • Arbeiten mit etablierten Modellen, wie dem Cone of Learning, um Bausteine logisch zu begründen.

    • Das Modell schafft Struktur, Professionalität und Wiedererkennbarkeit.

5. FRAGE – Christian

Frage 1

„Wie mache ich mein Sales-Café technisch und strukturell richtig?“

Antwort – Kernaussagen
  • Zentrale Herausforderung: Teilnehmer, die sich auf LinkedIn anmelden, registrieren sich nicht automatisch im Funnel.

  • Lösung:

    • Teilnehmer persönlich anschreiben und aktiv in die Registrierung führen.

    • Das ist am Anfang Fleißarbeit und notwendig.

    • Nur so erhält man E-Mail-Adressen und kann Follow-up automatisieren.

  • Wichtig:

    • Inhalte des Sales-Cafés müssen exakt zur Ankündigung passen.

    • Ziel ist Positionierung als Experte und Leadgenerierung.

    • Bekannte dürfen gerne teilnehmen, aber entscheidend sind neue Leads.

    • Christian soll überprüfen, wer wirklich neu war.

Frage 2

„Ist es sinnvoll, im Sales-Café mit kleinen Einzelthemen (z. B. Business-Präsentationen) zu arbeiten?“

Antwort – Kernaussagen
  • Grundsätzlich ja, wenn:

    • das Thema zur Zielgruppe passt

    • die Ankündigung und die Lieferung deckungsgleich sind

    • ein klarer Business Impact entsteht

  • Strukturhinweis:

    • Von praktischen Beispielen auszugehen, kann einfacher sein, als ein großes Metamodell zu präsentieren.

    • Aber der gesamte Prozess (Ankündigung, Durchführung, Pitch, Follow-up) muss zusammenpassen.

  • Empfehlung:

    • Vollständiges Konzept einmal schriftlich ausarbeiten:

      • Wie wird das Event angekündigt?

      • Wie kommen die Teilnehmer hinein?

      • Wie wird das Event gestaltet?

      • Wie erfolgt das Follow-up?

    • Danach erfolgt ein Konkruenz-Check durch die Gruppe.

Aufzeichnung – 29.01.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Der Q&A Call fokussierte sich darauf, wie aus einer klaren Positionierung stimmige Produkte, modulare Angebote und angemessene Preise entstehen. Drei Fragen von Katja bildeten den Einstieg.

 

Katjas Themen: Produktlogik, Produktrutsche und Kommunikation

Katja wollte zunächst wissen, wie verbindlich das bekannte S-/M-/XL-Modell für die Gestaltung ihrer Angebote ist. Die Antwort war klar:
Das Modell dient vor allem der inneren Klarheit – also den Leistungsstufen, in denen man denkt und arbeitet. Es ist kein Muss, diese drei Varianten jedem Kunden sichtbar zu machen. Entscheidend ist, dass man versteht, wie tief man Probleme lösen kann und welche Varianten einer Zusammenarbeit grundsätzlich möglich sind.

Ihre zweite Frage drehte sich darum, ob Produkte in der Produktrutsche zwingend fest definierte Pakete sein müssen. Hier wurde deutlich, dass zwei Welten gleichwertig nebeneinander bestehen dürfen:

  • Feste Produkte (im Schaufenster, klar beschrieben)
  • Variable Produkte, die modular aus einem Kernangebot entstehen

In Katjas Business darf das Produkt also eine situative Lösung sein, die aus wiederkehrenden Bausteinen zusammengesetzt wird – ohne Bauchladen, aber mit Struktur und Flexibilität.

Daraus ergab sich ihre dritte Frage: Wie kommuniziert man solche variablen Produkte nach außen, insbesondere auf der Webseite?
Die Antwort: Die Webseite muss keine Bausteinlogik erklären, sondern lediglich die Empfehlung bestätigen, für die man steht. Menschen kommen meist über Beziehungen oder Empfehlungen. Die Seite soll deshalb vor allem Kongruenz und Vertrauen herstellen – nicht detaillierte Produktarchitektur zeigen.

 

Sabines Themen: Umgang mit Bestandskunden und Preisentwicklung

Sabine fragte, ob es stimmig sei, Bestandskunden weiterhin sehr individuell und intuitiv zu begleiten, während neue Kunden strukturiertere Produktwege erhalten. Das ist nicht nur stimmig, sondern sinnvoll: Bestandskunden profitieren von Beziehung und Erfahrung, Neukunden von Orientierung und klaren Prozessschritten.

Ihre zweite Frage betraf die Preissteigerung bei einem langjährigen Kunden. Der Preis lag 35 % über dem früheren Angebot.
Die wichtigsten Gründe, die diese Erhöhung begründen und transparent machen:

  • mehr Wissen und Erfahrungswerte zur Situation des Kunden
  • ein verändertes bzw. erweitertes Angebot
  • veränderte Rahmenbedingungen (z. B. wirtschaftlich)
  • die eigene Weiterentwicklung als Expertin

Die Preislogik im Call machte deutlich: Höhere Preise spiegeln vor allem höheren wahrgenommenen Nutzen. Dieser entsteht, wenn:

  • der Kunde seinem Ziel näher kommt
  • das Ergebnis wahrscheinlicher wird
  • die Dauer bis zum Ergebnis sinkt
  • Aufwand und Reibung für den Kunden reduziert werden

 

Uwes Thema: Wissensweitergabe ohne sich überflüssig zu machen

Uwe fragte, wie tief er in einem Buch in seine Prozesse einsteigen kann, ohne sich selbst zu entwerten. Die Antwort war eindeutig: Wissen ist frei verfügbar – der Wert entsteht in der Umsetzung, im Sparring und in der Begleitung.
Selbst detaillierte Offenlegung führt nicht zu Austauschbarkeit, sondern erhöht:

  • Vertrauen
  • Autorität
  • Nachfrage

 

Gesamt-Essenz des Calls

Produktrutschen sind Denkstrukturen, keine starre Architektur.
Modularisierung ermöglicht flexible, passgenaue Angebote.
Preise orientieren sich an Wirkung, nicht an Aufwand.
Der stärkste Wachstumshebel bleibt: Empfehlung, Beziehung und Vertrauen.

Leitprinzip des Tages:
„Tell them what they want – deliver what they need.“

Aufzeichnung – 22.01.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Der Q&A-Call dient als Reflexions-, Orientierungs- und Integrationsraum innerhalb des Programms. Ziel ist es, Teilnehmende dort abzuholen, wo sie aktuell stehen, Orientierung im Angebots- und Wissensüberfluss zu geben und den Fokus konsequent auf Zielklarheit, Umsetzung und persönliche Wirksamkeit zu lenken.

Zentrale Leitstruktur

Der Call folgt konsequent drei Kernfragen, die als roter Faden für alle Teilnehmenden gelten:

  1. Wo stehst du aktuell?

  2. Wie kommst du voran?

  3. Was liegt oben auf / was hält dich auf?

Diese Fragen ersetzen operative Hektik durch bewusste Standortbestimmung und sind Grundlage jeder sinnvollen Priorisierung.

Iris – Verzettelung, Angebotsvielfalt & Rückkehr zur Klarheit

Iris beschreibt ein klassisches Muster vieler ambitionierter Teilnehmer:innen:

  • Hohe Begeisterungsfähigkeit

  • Viele parallele Programme, Tools und Ausbildungen

  • Verlust von Fokus, Struktur und Anschlussfähigkeit

Zentrale Erkenntnisse & Weisheiten:

  • Überforderung entsteht nicht durch zu wenig Inhalte, sondern durch fehlende Priorisierung entlang klarer Ziele

  • Programme sind ein Buffet, kein linearer Lehrplan – ohne Zieldefinition führt das zur Verzettelung

  • Ohne klar formuliertes „Wo will ich hin?“ kann keine sinnvolle Empfehlung erfolgen

  • Der Fitnesscheck ist kein Pflichtdokument, sondern ein Klarheitsinstrument

  • Struktur ist keine Einschränkung, sondern Entlastung

Konsequenz:
Es wird eine mögliche Sondersession zur Ziel- und Jahresklarheit in Aussicht gestellt, um Vision, Ziele und nächste Schritte sichtbar zu machen. Verantwortung für Umsetzung bleibt bewusst bei den Teilnehmenden.

Nicole – Umsetzung statt Konsum & kleine Masterminds

Nicole adressiert ein weiteres zentrales Thema:

  • Viele Inhalte, aber zu wenig Umsetzung

  • Große Lerngruppen verhindern echte Fortschritte

Kerngedanken:

  • Lernen ohne Anwendung erzeugt Frust

  • Kleine, verbindliche Umsetzungsgruppen (Masterminds) schaffen Fortschritt

  • Fokus auf Learning by Doing, reale Use Cases, gegenseitige Accountability

  • Keine Wissensvermittlung „von oben“, sondern gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe

Prinzip:
Jede:r zeigt Fortschritte, testet im eigenen Business und bringt Ergebnisse zurück in die Gruppe.

Sibylle – Erstgespräch, Verkauf & Qualifizierung

Anhand eines konkreten Kundenbeispiels wird das Thema Verkaufs- und Qualifizierungsgespräche vertieft.

Zentrale Lehren:

  • Erstgespräche dienen dem Verstehen, nicht dem Verkaufen

  • Kunden kaufen nur Lösungen für Probleme, deren Existenz sie bereits erkannt haben

  • Gute Fragen sind wichtiger als gute Präsentationen

  • Redeanteil der Beraterin: so gering wie möglich

  • Ziel des ersten Gesprächs: Entscheidungsgrundlage + Folgetermin

  • Kleine Quickfixes können Vertrauen schaffen (auch kostenlos)

  • Nicht jeder Kunde ist ein guter Kunde – Selbstrespekt vor Umsatz

Uwe – Fokus, Tiefe & emotionale Reflexion

Uwe thematisiert die intensive Arbeit mit dem Fitnesscheck und die Schwierigkeit, sich klar zu fokussieren.

Tiefe Erkenntnisse:

  • Vielseitigkeit kann Stärke und Vermeidungsstrategie sein

  • Fokus bedeutet Verlust anderer Optionen – das erzeugt Widerstand

  • Echte Klarheit entsteht nicht im Kopf, sondern im Fühlen

  • KI kann spiegeln, aber nicht entscheiden – sie zeigt Muster, keine Abkürzungen

  • Wachstum entsteht durch Innehalten, nicht durch sofortige neue Positionierungen

Sophie – Eigene Wege, Durchhalten & Langfristigkeit

Sophie teilt offen ihren Entscheidungsprozess zwischen Selbstständigkeit, Positionierung und Interim-Mandat.

Essenzielle Botschaften:

  • Es gibt keinen „richtigen“ Weg – nur stimmige

  • Nicht jede Zielgruppe will Freebies, Webinare oder Funnels

  • Eigene Entscheidungen brauchen Mut – und Konsequenz

  • Wer sich entscheidet, muss dranbleiben

  • Erfolg entsteht durch nachhaltiges Handeln, nicht durch Strohfeuer

  • Sichtbarkeit entsteht durch Resonanz, nicht durch Lautstärke

Roland & Christian – Identität, Status & Herz-Kopf-Diskrepanz

Hier wird eine tiefere Ebene angesprochen:

  • Übergang von angestellten Rollen in Selbstständigkeit

  • Verlust von Status, Struktur und automatischer Nachfrage

  • Frage: „Wer bin ich ohne meine Rolle?“

Zentrale Wahrheiten:

  • Niemand kommt mehr automatisch – man muss selbst in Kontakt gehen

  • Zusammenarbeit entsteht durch Initiative, nicht durch Warten

  • Visionen müssen mit dem Körper resonieren, nicht nur logisch sein

  • Symptome wie Müdigkeit oder Widerstand sind Hinweise auf innere Dissonanz

  • Wachstum heißt oft: langsamer werden, um klarer zu werden

HEDY-Trainer & KI-Integration

Zum Abschluss wird der Hedy-Trainer-Pfad eingeordnet:

  • Fokus liegt auf Trainingsdidaktik, Facilitation und Live-Moderation

  • KI ist Werkzeug, nicht Ersatz

  • Real-Time-Assistenz und KI-Integration werden Gamechanger für Trainingsformate

  • Anschlussfähigkeit entsteht durch Teilnahme, nicht durch Perfektion

Aufzeichnung – 15.01.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Frage 1 – Claudia

„Ist der Kunde bereit für so etwas wie Standortanalyse und Begleitung in der KI-Strategie tatsächlich auch Geld auszugeben? Und: Wie könnte das konkret aussehen?“

Zielgruppe: KMU im Tech-/IT-/Engineering-Bereich, 20–150 Mitarbeitende.

Antwort & Impulse:

  • Recruiting als Angebot ist für Claudia nie „Zuhause“ gewesen, kam oft automatisch durch Kundenbedarfe zustande.

  • Ihr Ziel: Weg vom klassischen Projektmanagement hin zu eigenen Angeboten im Bereich „KI-Strategie-Begleitung“ – auf Sparrings-/Mentoring-Ebene.

  • Sie will nicht selbst umsetzen, sondern strategisch begleiten und bei Bedarf passende Experten einbinden.

  • Marktnachfrage wurde durch die Gruppe mit gemischtem, aber tendenziell positivem Feedback bewertet („Ja“ dominierte im Chat).

  • Entscheidende Herausforderung: Kunden vom Bedarf und Mehrwert dieser Begleitung zu überzeugen und sie für ein Investment zu sensibilisieren.

  • Zusätzlich kam der Impuls, Recruiting als Einstieg (Wurm an der Angel) zu nutzen, um das strategische KI-Angebot später anzubieten.

    Recruiting als Einstieg, strategische Begleitung als Differenzierungsmerkmal.

Frage 2 – Roland

„Mit was konkret gehe ich raus? Auf was spreche ich potenzielle Kunden an?“

Antwort & Impulse:

  • Roland bringt breite Erfahrung aus Technik, Mensch und Organisation mit (40 Jahre Angestelltenkarriere).

  • Er sieht sich als jemand, der Sand im Getriebe erkennt und ganzheitlich Veränderungen begleitet.

  • Feedback: Niemand will „Veränderung“ kaufen – verkauft wird das konkrete Ergebnis (z. B. besetzte Stelle, höhere Produktivität etc.), nicht der Prozess.

  • Übung für Roland: 20× „Ich bin …“ schreiben, um Klarheit über die eigene Identität zu gewinnen.

  • Essenz: Wer bin ich? Was kann ich? Was ist mein „Sweet Spot“?

  • Empfehlung: Live-Kontakt & echte Begegnungen statt Rückzug und Grübeln – er blüht auf im echten Austausch.

  • Positives Bild: Roland als ehemaliger Gewichtheber – auf der Bühne, je mehr Leute, desto besser.

    Übung, Klarheit, Kontakt – und Mut, rauszugehen.

Frage 3 – Birgit

„Wie gehe ich jetzt weiter vor mit meinem Angebot an ein Startup, nachdem sie mir mitgeteilt haben, dass sie sich nach dem 15. Januar melden wollen?“

Antwort & Impulse:

  • Klare Handlungsempfehlung: Nicht abwarten, selbst proaktiv Kontakt aufnehmen.

  • Führungsrolle einnehmen: Du führst den Prozess, nicht der Kunde.

  • Gratulation zur Finanzierung, positiver Bezug auf den letzten Austausch und Vorschlag für neuen Termin.

  • Thema Preis: Birgit hatte einen Strategietag für 1.200 € angeboten, bietet diesen jetzt im Rahmen ihres „Unbeatable Offers“ eigentlich höherwertig an.

  • Empfehlung: Bei ursprünglichem Preis bleiben, da sie dieses Angebot mündlich kommuniziert hatte – dies stärkt ihre Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit.
    Führung übernehmen & Integrität zeigen – der nächste Schritt liegt bei dir.

Frage 4 – Katja

„Passt meine überarbeitete Produktrutsche?“

Antwort & Impulse:

  • Produktrutsche passt. Wichtig war die Klärung: Wer ist der „Economical Buyer“?

  • Einzelcoachings können als Terrassenprodukt (Add-on) angeboten werden, jedoch nicht aktiv vermarktet werden.

  • Im Zentrum steht das B2B-Angebot für Führungskräfteentwicklung im Unternehmen, das vom Arbeitgeber finanziert wird.
    Fokus halten, Einzelcoaching nur im direkten Gespräch optional anbieten.

Frage 5 – Sophie

„Ich biete einen Marketing-Reality-Check für Geschäftsführer an. Leider keine Resonanz auf meine Kaltakquise. Was kann ich ändern?“

Antwort & Impulse:

  • Sophie hatte gezielt Geschäftsführer mit Stellenausschreibungen für Marketingleitung angeschrieben.

  • Feedback: Kaltakquise in dieser Form funktioniert nicht bei hochpreisigen Einstiegsangeboten (500 € aufwärts) – kein Vertrauensaufbau.

  • Ihre Zielgruppe hat oft kein Problembewusstsein, geschweige denn eine Lösungssuche – Marketing gilt häufig nur als „Support-Funktion“.

  • Empfehlung:

    • Vertrauensaufbau über Content, Webinare, Events, statt direkt in die „Pain“-Mail zu gehen.

    • Ziel: Vom Problembewusstsein zum Lösungsbewusstsein führen.

    • Aufbau eines eigenen Funnels – ggf. mit kleinem Budget und gezielten Maßnahmen (z. B. eigenes Webinar mit starkem Titel).
      Positionierung ist spitz und stark – aber der Einstieg ist zu hart. Sichtbarkeit & Vertrauen zuerst.

Frage 6 – Christian

„Ich wollte nur ein kurzes Feedback zu meinem Pitch. Ist er auf dem richtigen Weg?“

Antwort & Impulse:

  • Positives Feedback zum Pitch: emotional, nachvollziehbar, überzeugend.

  • Empfehlung: Nicht zu lange feilen – rausgehen und testen.

  • Tipp: Vergleich mit Roland – auch bei Christian spielt die innere Motivation eine wichtige Rolle.

  • Reminder: Ohne echte Sichtbarkeit (z. B. Sales Café) funktioniert der Vertrieb nicht – lieber sichtbar werden als allein optimieren.
    Go live – und verfeinern im Tun.

Frage 7 – Renate

„Mein Ikigai zeigt starke Leidenschaft für politische, religiöse, gesellschaftliche Themen. Wie kann ich das mit meinem Verlag verbinden – oder öffne ich dann einen neuen Schauplatz?“

Antwort & Impulse:

  • Klare Empfehlung: Kein neuer Schauplatz, sondern Spezialisierung auf genau diese Themen.

  • Idee: Renate wird zur Ansprechpartnerin für Autoren, die zu Weltbildern, Theologie, Philosophie & Bewusstseinsentwicklung schreiben.

  • So kann sie ihre Leidenschaft voll einbringen und differenziert sich stark im Markt.

  • Vorschlag: z. B. „Bewusstseinsbuch Verlag“ mit einem eigenen, thematisch klar positionierten Gesprächsformat als Einstieg (statt Gesprächskreis lieber „Reflexionsraum“ etc.).
    Spitz positioniert = hoher Wiedererkennungswert. Leidenschaft professionell integriert.

 

Fazit – Zentrale Impulse des Calls:

  • Positionierung braucht Klarheit über Identität. („Ich bin …“)
  • Veränderung verkauft sich nicht – Ergebnisse verkaufen sich.
  • Vertrauen und Sichtbarkeit vor Verkauf. (Produktrutsche konsequent nutzen)
  • Recruiting kann Einstieg sein – aber nicht Kernleistung, wenn es nicht stimmig ist.
  • Sichtbarkeit entsteht durch Erlebbar-Werden. (z. B. Webinar, Gesprächsformate, Community-Aufbau)
  • Führung übernehmen im Vertriebsprozess. (nicht auf Kunden warten)
  • Herz & Kopf verbinden – nur dann wird es stimmig.

 

Aufzeichnung – 08.01.2026 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Frage 1 (Katja):

„Ich habe gestern die Produktrutsche fertig gemacht und in die WhatsApp-Gruppe geteilt. Darüber würde ich gerne mit dir sprechen und dein Feedback dazu hören.“

Antwort & Impulse:

  • Die Produktrutsche wurde umfassend vorgestellt – strukturiert von niedriger Verbindlichkeit (LinkedIn, Newsletter, Buch) bis hin zu hochpreisigen und intensiven Angeboten wie Transformationen oder Strategieberatungen (Tresor).
  • Positiver Punkt: Nicht nur Preis, sondern Nähe und Tiefe der Beziehung als Strukturierungslogik (von lose zu eng).
  • Sehr gute Denke, aber wichtige Rückmeldungen:
    • Produkte müssen aufeinander aufbauen können, idealerweise eine „Rutsche“ ermöglichen (vom einen ins nächste übergehen).
    • Impuls: Flexibilität innerhalb der Produktstruktur schaffen – etwa durch Bausteine, Intensität, Quantität, Qualität und Dauer.
    • Empfehlung: Produkte als modulare Bausteine verstehen (z. B. 1:1-Calls, Akademie-Inhalte, Workshops), die je nach Kundensituation individuell kombiniert werden.
    • Preise nicht entblößen, sondern Gesamtangebote schnüren – keine Einzelpreis-Auflistung, um Diskussionen zu vermeiden.
    • Wichtig: Eine klare Trennung von Frontend und Backend – im Frontend wird Vertrauen aufgebaut (evtl. sogar mit Verlust), im Backend wird Geld verdient.

Frage 2 (Katja):

„Ist es wichtig, was wir als Frontend und Backend bezeichnen?“

Antwort:

  • Nicht zwingend – es ist eine interne Denkstruktur zur besseren Ausrichtung.
  • Im Frontend findet der Vertrauensaufbau statt, im Backend werden Umsätze realisiert.
  • Empfehlung: Frontend-Produkte unter 500 €, ab dort gilt in Deutschland: Kunden erwarten ein persönliches Gespräch.

Frage 3 (Katja):

„Brauchen meine Produkte einen Namen?“

Antwort:

  • Namen sind hilfreich, vor allem für Wiedererkennung und Klarheit in der Kommunikation.
  • Nicht zwingend sofort notwendig – Namen können auch im Laufe der Entwicklung entstehen.
  • Empfehlung: Namen nicht überstrapazieren, aber spätestens im Angebot sinnvoll benennen.
  • Praktischer Tipp: KI-gestützter Prompt für Angebotsbausteine nutzen, um professionelle Texte und Titel zu erzeugen.

Frage 4 (Katrin):

„Gibt es eine goldene Anzahl von Produkten? Wie halte ich die Flexibilität in Angeboten aufrecht? Und wie entwickle ich ein skalierbares Produkt, das auch unabhängig von mir funktioniert?“

Antwort & Impulse:

  • Empfehlung: Drei Produkte im Backend reichen oft völlig aus.
  • Warnung: Nicht zu viele Produkte entwickeln – lieber innerhalb eines Produkts kreativ sein (z. B. über Workshops, Calls etc.), statt ständig neue Formate zu kreieren.
  • Flexibilität durch:
    • Modularisierung (Bausteine)
    • Unterschiedliche Intensität & Dauer
    • Anpassung an Kundenbedürfnisse
  • Skalierung braucht Standardisierung – erst wenn Abläufe mehrfach durchlaufen wurden, kann Skalierung durch z. B. Online-Produkte erfolgen.
  • Beispiel: Aufzeichnungen von Mastery-Workshops als skalierbares Produkt – erst nach mehrfacher Durchführung erstellt.

Frage 5 (Birgit):

„Ich habe meine Produktpalette hochgeladen. Es ist erklärungsbedürftig – kannst du mir Feedback geben?“

Antwort & Impulse:

  • Zielgruppe: Start-ups im Bereich Medizinprodukte & IVD
  • Struktur gut: Foundation → Implementierung → All-A-Card Services
  • Wichtiger Hinweis:
    • Unklar, ob Preisspanne so präzise angegeben werden kann – Empfehlung: Erst ein Quali-Gespräch, dann konkretes Angebot.
    • Retainer (z. B. als PRC) kann als Zusatzmodul angeboten werden, aber erst nach Analysephase 1 sinnvoll kalkulierbar.
  • Empfehlung: Nur die passenden Bausteine anbieten, nicht alles gleichzeitig zeigen.
  • Vorschlag: Erklärungsangebot immer persönlich vorstellen, nicht unkommentiert per E-Mail senden.

Frage 6 (Uwe):

„Ich habe drei Geschäftsmodelle und will zwei davon strukturiert durchdenken. Wie gehe ich mit dem Fitness-Check und der Ausarbeitung um?“

Antwort & Impulse:

  • Empfehlung: Für beide Modelle den Fitness-Check machen, aber Fokus auf das mit schnellerem Return on Investment.
  • Ziel: Nicht alle Antworten im Check kennen, sondern Klarheit über bestehende Lücken gewinnen.
  • Fitness-Check hilft, zu erkennen, wo noch Arbeit nötig ist – nicht alle Fragen müssen beantwortet werden.

Allgemeine Impulse (an alle):

  • Die Produktrutsche ist ein zentrales Denkmodell – sie muss klar, strukturiert und nachvollziehbar sein.
  • Alle Produkte sollten zu einem nächsten Schritt führen (Rutsche!).
  • Baustein-Logik in der Angebotserstellung erlaubt individuelle, aber klare Angebote.
  • Flexibilität mit Struktur ist der Schlüssel: Anpassbar, aber mit definierten Leitplanken.
  • Preisstruktur bewusst gestalten – keine Offenlegung von Einzelpreisen.
  • Skalierung entsteht aus Standardisierung, nicht aus spontanen Ideen.
  • Kundenorientierung heißt auch: Produkte aus echten Projekten rückentwickeln, nicht theoretisch entwerfen.

 

Aufzeichnung – 11.12.2025 – Q&A

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Q&A-Auswertung

Frage 1 (Katja):

„Wie gehe ich strategisch klug mit der Anfrage eines Einkäufers um, der Staffelpreise für verschiedene Leistungsarten (Trainer-Tag, Coaching, strategische Beratung etc.) möchte?“

Antwort / Impulse:

  • Der Einkäufer denkt rein vertraglich und in Tagessätzen – Inhalte sind zweitrangig.
  • Die genannte Zahl von 3.000 € wurde gut angenommen, da sie Klarheit schafft.
  • Achtung vor Salamitaktik: Je mehr Details Katja gibt, desto mehr Verhandlungsmasse bekommt der Einkauf.
  • Es wurden mehrere Preisstrategien diskutiert:
    • Staffelpreise nach Tagen (z. B. 11–20 Tage: 2.800 €, 21–30 Tage: 2.600 €, >30 Tage: 2.400 €).
    • Rückwirkende Boni-Modelle (z. B. ab 50.000 € Umsatz: X % Rückvergütung).
    • Einfaches Modell zum Jahresende: Einmaliger Schwellenwert + Gutschrift.
  • Empfehlung: Nicht alle Preise vorab offenlegen – lieber eine Rahmenidee präsentieren und Details persönlich besprechen.
  • Wichtig: Vorher klären, ob die Entscheidung direkt im Gespräch gefällt wird oder ob es weitere Entscheider gibt.
  • Verhandlungsstrategie: Klare rote Linien setzen, ggf. bereit sein, „wegzugehen“ – value-based Pricing statt reiner Tagesabrechnung.
  • Abschlussimpuls: Klarheit im eigenen Modell ist zentral. Sich nicht vom Einkauf zerlegen lassen – mit Haltung und Struktur ins Gespräch.

Frage 2 (Sophie):

„Was kann ich jetzt im Dezember noch tun, um kurzfristig (noch dieses Jahr) Aufträge von Corporate-Kunden zu generieren, nachdem mein US-Projekt pausiert wurde?“

Antwort / Impulse:

  • Die einzige kurzfristig wirksame Strategie: Vertrauenspersonen mit Budgetverantwortung direkt ansprechen.
  • Fokus: Kontakte, die Sophie kennen und vertrauen.
  • Proaktives Angebot: Budget noch dieses Jahr fakturieren, Leistung im neuen Jahr erbringen.
  • Vorgehen:
    • Personenliste erstellen: Wen kennt sie mit Entscheidungsbefugnis und Vertrauen?
    • Direktnachricht per WhatsApp, Sprachnachricht oder LinkedIn-Messenger – keine Massenmails.
    • Vorschlag: „Ich habe Kapazitäten und Ideen für nächstes Jahr. Wenn du noch Budget loswerden willst – ich bin verfügbar.“
  • Tipp: Nicht auf LinkedIn posten, dass man Kapazitäten hat – das signalisiert Mangel.
  • Emotionaler Appell: Netzwerk aktivieren, konkrete Gespräche führen, keine Scheu vor dem direkten Kontakt.
  • WhatsApp-Tipp: Wenn keine Antwort kommt, einfach ein Gedanken-Emoji senden – bringt oft Bewegung ins Gespräch.
  • Beispielhafte Formulierung für Outreach-Nachricht wurde ebenfalls geteilt (Anrede, Bezug, Wertschätzung, Entwicklung, Call-to-Action).

Frage 3 (Nicole):

„Ist es ein Widerspruch, sich als Selbstständige interimistisch bei früheren Arbeitgebern oder bekannten Firmen zu bewerben?“

Antwort / Impulse:

  • Nein, es ist kein Widerspruch – im Gegenteil, Interim-Projekte sind eine gute Brücke.
  • Große Unternehmen schwanken häufig zwischen „internalisieren“ und „externalisieren“.
  • Selbstbewusste Anfrage stellen: „Ich bin verfügbar – wie kann ich euch unterstützen?“
  • Empfehlung: Keine Scheu, sich auch auf Interimsstellen zu melden, selbst wenn man aktuell selbstständig ist.

Frage 4 (Sandra):

„Ich habe eine fertige Videoreihe (Jahresstart-Impulsreihe). Soll ich sie auch an Einzelpersonen verkaufen oder versaue ich mir damit den B2B-Markt?“

Antwort / Impulse:

  • Vorschlag: Mach daraus eine Challenge für Einzelkunden – z. B. „Mit Schwung ins neue Jahr“.
  • Zeitlich platzieren ab 12. Januar (nach dem Jahreswechsel, wenn Resolutions schon wackeln).
  • Aufbau: 5-Tage-Challenge mit Live-Calls, Videos, Aufgaben.
  • Nutzen:
    • Sichtbarkeit
    • Aufbau einer Community
    • Cross-Selling-Potenzial
    • Nutzung des bereits produzierten Contents
  • Ergebnis: Eine Challenge ist transformativ – auch für neue Kundenkontakte im B2B.

Frage 5 (Peter):

„Ich bin mit vielen Kontakten im Gespräch, tue mich aber schwer, sie ins tatsächliche Gespräch (z. B. Zoom oder Telefon) zu bringen. Was kann ich tun?“

Antwort / Impulse:

  • Drei zentrale Punkte:
    1. Mindset & State: Nicht mit Mangeldenken in den Kontakt gehen. Triade (Physiologie, Fokus, Sprache) bewusst einsetzen.
    2. Vertriebsprozess kontrollieren: Immer den nächsten Schritt mit Termin vereinbaren – nicht „warten“.
    3. Erwartungsfrei kommunizieren: Kontakte nicht mit „Kaufdruck“ überfrachten. Ziel: Gespräch, nicht sofortiger Auftrag.
  • Tipp: Buch oder kleines Geschenk verschicken als Aufhänger, Gespräch anbieten mit klarer Struktur.

Frage 6 (Hendrik):

„Ich bin Finanzberater in einem Konzern (Postbank/Deutsche Bank) und biete KI-Wissen an. Wann darf ich dafür Geld verlangen?“

Antwort / Impulse:

  • Zentrale Frage: Was kann man bei dir kaufen?
    • Antwort muss klar sein: Dich selbst oder ein Produkt.
  • Vorschlag: Entwickle ein klares Workshop-Angebot, das messbare Ergebnisse liefert (z. B. Quick Wins, Analyse, Strategieansatz).
  • Positionierung als Berater, nicht nur „interner Enthusiast“.
  • Verkauf eines bezahlten Workshops zur Bedarfsklärung – nicht gleich GPTs oder Systeme, da Compliance-/IT-Hürden groß sind.
  • Empfehlung: Zuerst ein (kostenfreies) Qualifizierungsgespräch mit Mehrwert führen, dann in eine bezahlte Struktur überführen.
  • Control the process: Nächsten Termin vereinbaren, nicht auf Rückmeldungen warten.

Abschließende Impulse (für alle):

  • Eigenverantwortung aktivieren: Wer sind deine 5 Kontakte, bei denen du heute anrufst?
  • Fokus auf bestehende Beziehungen mit Vertrauen und Budgetverantwortung.
  • Mindset: Nicht aus dem Mangel argumentieren, sondern mit Haltung, Klarheit und Strategie auftreten.
  • Sprachwahl bewusst steuern („Existenzangst“ → „Herausforderung“), um innerlich stark zu bleiben.

Aufzeichnung – 04.12.2025 – Q&A

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Q&A-Auswertung

  1. Frage von Peggy

Frage:
„Ich habe mich gestern mit dem Modul Preis beschäftigt. Da kam für mich eine Idee für ein MVP. Leider ist das Modul MVP noch nicht verfügbar. Was muss ich beachten, wenn ich das entwickle, oder soll ich einfach mal die Idee vorstellen?“

Antwort / Impulse:

  • MVP soll ein kleines, verprobbares Produkt sein, das hilft, das Gesamtkonzept am Markt zu testen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Relevanz und Resonanz.
  • Ideen können leicht von KI abgelenkt werden – Fokus auf echte Marktbedürfnisse ist entscheidend.
  • Peggy stellt die Idee vor: Eine Glaubenssatz-Session rund ums Thema Geld als Einstieg vor dem größeren Coaching-Paket (5 Sessions zu Selbstwert und Klarheit).
  • Empfehlung: Zwei Sessions bieten mehr Nachhaltigkeit, evtl. mit Reflexions-Call im Nachgang.
  • Preisimpuls: Einstiegspreis für das MVP z.B. 249 €, Hauptprodukt dann 999 €, psychologisch besser als 1000+.
  • Wichtig ist, dass die Teilnehmer verstehen, dass es mehr als nur einen limitierenden Glaubenssatz gibt.
  • Ziel ist ein MVP, das nicht kostenlos (Freebie) ist, sondern als Einstieg in bezahlte Angebote dient.
  1. Frage von Peter

Frage:
„Ich weiß gar nicht, was meine Kunden wirklich brauchen. Wie gehe ich vor, um das herauszufinden? Wie führe ich Gespräche? Gibt es in der Academy etwas, das ich mir dazu anschauen sollte?“

Antwort / Impulse:

  • Bestehende Kontakte kontaktieren, z. B. über das eigene Buch („Ich habe dein Feedback geschätzt – wollen wir mal sprechen?“).
  • Fragen stellen: Was ist gerade bei euch los? Was sind Herausforderungen?
  • Erste Gespräche zur Bedarfsermittlung nutzen – nicht sofort pitchen.
  • Bei positiver Resonanz nächste Schritte vorschlagen (z. B. Test-Projekt, Pilotphase, Vergünstigung, Testimonial).
  • Wichtig: Gespräche als Qualifizierung nutzen. Gibt es Projekte mit Go-Live-Problemen? → Einstiegspunkt für dein Angebot.
  • Warm-Kalt-Kontakt-Differenzierung wichtig. Bei kalten Kontakten auf LinkedIn strategisch aktiv sein:
    • Postings mit Relevanz, Fragen stellen, dann persönliche Einladung zum Gespräch.
    • Empfehlung: Feedback erbitten, nicht pitchen.
  • Empfehlung: Business Lab Vertriebsserie anschauen. Enthält auch Methoden zur Kontaktverfolgung (z. B. Tracking per Excel, Wiedervorlage).
  1. Frage von Sophie

Frage:
„Ich habe mehrere Produkte, eins richtet sich an operative Marketing-Leute, das andere an die Geschäftsführung. Wie bringe ich die Produkte geschickt an den Mann? Ich bekomme viele LinkedIn-Kontakte – wie kann ich daraus echte Konversion machen?“

Antwort / Impulse:

  • Keine direkte Produktansprache nach der Vernetzung. Erst in Interaktion gehen.
  • Frage stellen wie: „Was hat dich inspiriert, dich mit mir zu vernetzen?“
  • Ziel: Nach 2–3 Kontakten zum unverbindlichen Gespräch einladen.
  • Business Lab bietet dafür eine eigene Serie mit Workbooks, Vorlagen, Templates – wird Sophie zur Verfügung gestellt.
  • Idee von Sophie, sich an Unternehmen zu wenden, die gerade eine neue Marketingleitung suchen, wurde als valider, mutiger Ansatz bewertet.
  • Bei 100–1000 MA gibt es gute Chancen, ins Gespräch zu kommen – differenziert sich von Großkonzernen, wo der Einstieg schwieriger ist.
  1. Frage von Nanett

Frage:
„Ich habe mein LinkedIn-Profil überarbeitet – Fokus auf Telefonzentralen. Könnt ihr mal draufschauen? Und wie kriege ich meinen Wording-Claim so geschärft, dass er sofort greift?“

Antwort / Impulse:

  • Slogan „Wo das Telefon bremst, bringe ich den Flow zurück“ wird als nicht ideal empfunden.
  • Empfehlung: Fokus auf harte KPIs legen: Erreichbarkeit, Kundenzufriedenheit, Reaktionszeiten, Stressreduktion.
  • Begriff „Telefonzentrale“ funktioniert gut im Mittelstand.
  • Vorschläge für Claim:
    • „Expertin für 100 % Erreichbarkeit“
    • „Ich bringe Qualität zurück in Ihre Telefonzentrale“
    • „Keine Warteschleifen mehr – zufriedene Kunden, entlastete Teams“
  • Voicebots müssen als vertrauenswürdige Lösung vermittelt werden, nicht als dummer Bot.
  • Feedback der Gruppe: Sehr wertvolle, konkrete Ergänzungen und Reframing-Vorschläge.
  1. Frage von Christine

Frage:
„Ich habe das Gefühl, ich stehe gerade im BusinessLab still. Wie kann ich auf Netzwerkveranstaltungen besser mit Unternehmern in echte Gespräche kommen, ohne zu verkaufen? Welche zwei, drei Fragen eignen sich, um ins Gespräch zu kommen?“

Antwort / Impulse:

  • Empfehlung: Fokus auf echtes Interesse, nicht auf Verkaufen.
  • Gute Fragen:
    • „Was steht für euch 2026 auf der Agenda?“
    • „Was würdet ihr gerne verbessern?“
    • „Woran hindert euch, das anzugehen?“
  • Gesprächsführung als Qualifizierung: Ziel ist, den Bedarf herauszufinden, nicht zu überzeugen.
  • Storytelling-Tipp: Christine hat sich selbst eine überzeugende Positionierung erarbeitet – „Ich bin seefeste Seglerin, bei mir geht es um das sichere Erreichen von Zielen.“
  • Feedback: Inspirierend, strategisch gut positioniert – Einladung zu mehr Mut im Netzwerkauftritt.
  1. Impulse aus der Gruppe zu Positionierung & LinkedIn:
  • Roland: Entwickelt seinen Werdegang „Vom Werkzeugmacher zum KMU-Berater“ als Storyline – sehr resonant für Mittelstand, starke Identifikation.
  • Nicole: Frage zur Abgrenzung – darf man bei Netzwerkveranstaltungen über Business sprechen? → Ja, bei reinen Business-Events ist das sogar gewünscht.
  • Ulrike: Gibt sehr konkrete Tipps zur Gesprächsführung – mit echtem Interesse, nicht mit Absicht zum Verkauf. So entsteht Resonanz und Vertrauen.

Abschließende Impulse von Birgit zur Planung 2026:

  • Plant eure Ziele realistisch:
    • Wie viele Kunden könnt ihr wirklich bedienen?
    • Welche Preise müsst ihr aufrufen, um eure Ziele zu erreichen?
  • Teilt euer Jahr in Quartale mit spezifischen Zielen: Marketing, Vertrieb, Delivery.
  • Achtet auf Energiehaushalt: Was gibt euch Energie, was raubt sie euch?
  • Lasst euch Zeit mit dem Launchen – nur wenn das Produkt reif ist.
  • Nutzt das Business Lab, um Templates, Formate und Sparrings zu nutzen – Support ist da.

Aufzeichnung – 27.11.2025 – Q&A

In diesem Q&A ging es um die sinnvolle Verbindung von KI Masterclass und Bootcamp, um die Anwendung der Erfolgsformel im Alltag sowie um Fragen zur Positionierung, Zielgruppe und Preisgestaltung. Mit dabei: konkrete Beispiele aus der Gruppe – etwa zur Wirkung von Resilienz im Wording, zur Klarheit in der Produktentwicklung und zur Preisfindung im B2B. Ein Call voller Klartext, praktischer Impulse und strategischer Schärfung.

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Q&A-Auswertung – 27.11.2025 (KIBL Bootcamp)

Fragen & Antworten auf den Punkt gebracht

1. KI Masterclass & Bootcamp parallel – sinnvoll?

Ja, die Programme ergänzen sich gut. Wer mit KI noch unsicher ist, sollte am Kickstart-Workshop (6.12.) teilnehmen.

Wer gut klar kommt, kann beides parallel nutzen – entscheidend ist dein persönliches Gefühl.

2. Erfolgsformel – wie anwenden?

Ein Mindset-Modell, das zeigt: Das „Warum“ ist dein Multiplikator.

Es geht nicht um Mathematik, sondern darum, Energiequellen und Blockaden (z. B. Risiko) sichtbar zu machen.

3. Ist im Bootcamp neuer Content aufgetaucht?

Teilweise ja. Module wie Zielgruppe, Superpower oder 1 in a Million wurden teils ergänzt. Kein Fehler – eher ein Update.

4. Nächste Schritte im Bootcamp?

Starte mit Zielgruppe & Zustandsveränderung.

→ Entwickle daraus deine Produktrutsche und konkrete Angebote.

Wichtig: Kunden müssen verstehen, welche greifbare Veränderung sie bei dir bekommen.

5. Bootcamp von oben nach unten durchgehen?

Ja – aber mit Fokus: Wo du schon Klarheit hast, genügt ein kurzer Check. Tiefer einsteigen bei noch offenen Themen.

6. Wie positioniere ich mich als Coach mit Schreibkompetenz? (Peggy)

Empfohlen:

  • Klare Berufsbezeichnung („Mentorin“, „Sparringspartnerin“, „Expertin für…“)

  • Journalistische Stärken als Alleinstellungsmerkmal aktiv nutzen

  • Zielgruppe über Symptome wie Unsicherheit, Selbstzweifel abholen

  • Wirkung & Ergebnisse benennen, nicht nur Methoden

7. Positionierung auf „Resilienz für Führungskräfte“ ausrichten? (Katja)

Ja.

  • Resilienz als Oberthema – z. B. „für Sandwich-Führungskräfte“

  • Trennungsgespräche als akutes Hero-Produkt

  • Wichtig: Wirkungsversprechen klar kommunizieren („Nach dem Training souveräne Trennungsgespräche führen“)

8. Preise für B2B-Führungskräfteformate kalkulieren?

  • Workshops ab 2.500–3.000 €/Tag sind realistisch

  • Rabatte nur bei Vorauszahlung oder Paketbuchung

  • Argumentiere über Opportunitätskosten der Führungskräftezeit

9. Ein KI-Analyseangebot für 390 € – sinnvoll? (Sophie)

Klares Nein aus der Gruppe.

  • Zu günstig, wirkt unseriös

  • Gefahr: Erwartungen zu hoch – Ergebnisse zu oberflächlich

    Besser:

  • Ab ca. 1.000 € starten

  • Analyse automatisieren (z. B. über Typeform oder Bot)

  • Produktstruktur: Analyse → Umsetzungsbegleitung → Strategie (Stufe 1–3)

10. Begriff „Resilienz“ – Chance oder Risiko?

  • Begriff ist teils „verbraucht“ oder unklar

  • Resilienz darf im Hintergrund wirken, muss aber nicht im Türschild stehen

  • Alternative: Greifbare Nutzenkommunikation statt Label

Weitere Impulse:

  • Seerosenmodell: Sprich Menschen dort an, wo sie Symptome spüren. Führe sie dann zu den Ursachen.

  • Produkte entlang von Zustandsveränderung bauen (z. B. von „Überforderung“ zu „Klarheit und Handlungsfähigkeit“)

  • Nicht in Zeit denken – in Wirkung!

Aufzeichnung – 13.11.2025 – Q&A

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Auswertung Q&A Call

Frage 1 – Sandra

Frage:
Wie kann ich mein umfangreiches Freebie – einen BGM-Kalender mit über 100 Aktionstagen – zeitnah und effektiv bewerben, um möglichst viele neue Kontakte zu generieren? Soll ich organisch oder mit Werbung arbeiten, und wie direkt darf ich dabei auf LinkedIn agieren?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Klärung: Es handelt sich um einen interaktiven Kalender für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Zielgruppe sind BGM-Verantwortliche.
  • Ziel: 200 neue Kontakte – bei 9000 LinkedIn-Followern, davon ca. 3000 in der Zielgruppe.
  • Empfehlung: Organische Bewerbung über LinkedIn, keine Anzeigen (zu teuer, wenig effizient bei Zeitdruck).
  • Vorgehensweise:
    • Launch wie ein Produkt behandeln.
    • Nutzung der Academy-Ressourcen zum Thema „LinkedIn“.
    • Posts strategisch planen: Inhalte anteasern, Hand-Raise-Mechanik einsetzen (wie bei TJ).
    • Freebie emotional attraktiver verpacken („Der Wurm muss lecker aussehen“), z.B. über Pain Points:
      • Zeitdruck für Planung.
      • Angst vor Budgetverlust.
    • Idee: Snippets aus dem Kalender in mehreren Beiträgen anteasern → spätere vollständige Ausgabe im Nachfassen anbieten.
  • LinkedIn-Challenge zur flankierenden Umsetzung empfohlen.

Frage 2 – Peggy

Frage:
Ich arbeite mit sehr unterschiedlichen Coaching-Klienten und habe jetzt erste Testimonials ausgewertet. Sie unterscheiden sich stark. Muss ich meine Kommunikation jetzt differenzieren?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Ja, du befindest dich in der Phase, in der du herausfinden darfst:
    Was ist der gemeinsame Nenner deiner Zielgruppe?
  • Der erkennbare rote Faden: Berufliche Unsicherheit – allerdings sehr breit.
  • Handlungsempfehlung:
    • Zielgruppenschärfung: z. B. keine Studenten, sondern erfahrene Berufstätige mit plötzlichem Umbruch.
    • Zielgruppenanalyse anhand bisheriger Klienten (Alter, Branche, Rolle, Triggerpunkte).
  • Begriffsarbeit: „Berufliche Unsicherheit“ spricht eher Angestellte an, nicht Unternehmer – Sprache muss zur Zielgruppe passen.
  • Emotionales Feintuning:
    • „Weg von“-Botschaften (Schmerzvermeidung) wirken stärker als „Hin zu“-Ziele (z. B. Vision, Nordstern).
    • Trotzdem auch Werte, Vision und Leichtigkeit mitdenken.
  • Peggy vermittelt neben Klarheit und Struktur auch emotionale Entlastung – dies ist Teil ihrer Wirkung und sollte bewusst kommuniziert werden.

Frage 3 – Claudia

Frage:
Ich bin komplett überfordert mit parallelen Projekten, Zertifizierung und Positionierung. Ich habe das Gefühl, im Kreis zu denken und brauche Klarheit, worauf ich mich fokussieren soll.

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Fokus-Empfehlung: Ganz klar auf die TÜV-Prüfung in der KI-Masterclass setzen.
  • Die Entscheidung zur Prüfung ist gefallen – jetzt zählt: Priorisieren und durchziehen.
  • Positionierung ist aktuell noch im Wandel – poste nur, wenn es sich stimmig anfühlt.
  • Nutze diese Phase als Reise zur neuen Identität – sichtbar machen, wo du gerade stehst.
  • Erkenne Muster: Rückkehr zur IT und zur eigenen Stärke → mögliches Zeichen für neue Positionierung 2026.
  • Zuspruch: Absolution zur temporären Auszeit vom Business Lab, bis zur Prüfung.
  • Danach: Zeit zur Neuausrichtung (ab 10.12.) ist bereits eingeplant – ideal.

Frage 4 – Andrea

Frage:
Ich habe nach dem Fitnesscheck eine Klarheitsexplosion erlebt, möchte meine grafische Skizze (Soll-Leitfaden) zur Reflexion teilen. Gleichzeitig überlege ich, ob ich wieder Patienten aufnehmen soll (Google Business, neue Website) – ist das sinnvoll?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Einreichung des „Soll-Leitfadens“ zur Reflexion in der Gruppe ist erwünscht.
  • Die Rückkehr zur Patientenarbeit wird kritisch hinterfragt:
    • Der finanzielle Engpass ist real, aber: Reaktivierung = Rückschritt in ein Feld, das einen Burnout verursacht hat.
    • Der Aufwand (Website, Sichtbarkeit, Zielgruppenkonflikt) steht nicht im Verhältnis zum potenziellen Nutzen.
    • Gefahr der Markenverwirrung, wenn zwei Zielgruppen öffentlich sichtbar sind.
  • Empfehlung:
    • Fokus auf Selbstanwender und Ausbildungsteilnehmer.
    • Google Business Profil ggf. entsprechend anpassen, aber keine parallele Positionierung als Therapeutin.
    • Ein Angebot. Eine Zielgruppe. Ein Kanal.
  • Zielgruppe klarer definieren mit Customer Avatar, unterstützt durch Bootcamp-Materialien.

Frage 5 – Peter

Frage:
Mein Markt hat sich komplett verändert – Scheinselbstständigkeit verhindert Beauftragungen. Mein Netzwerk funktioniert nicht mehr. Ich brauche ein neues Setup – was tun?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Klarer Shift: Der bisherige Markt (Großunternehmen, öffentliche Auftraggeber) beauftragt keine Einzelunternehmer mehr – persönliche Haftungsrisiken.
  • Das Geschäftsmodell als Freiberufler in IT-Großprojekten funktioniert aktuell nicht mehr.
  • Erkenntnis:
    • Qualität ist kein akuter Kaufanreiz → es braucht ein neues Werteversprechen.
    • „Ich begleite“ muss zu „Ich löse ein konkretes Problem“ werden.
  • Empfohlene Neuausrichtung:
    • Andere Zielgruppe → z. B. kleinere Unternehmen.
    • Neues Angebotsformat → lösungsorientiert, produktisiert, kein Coaching.
    • Superpower-Reflexion → „Was bewirke ich?“ (nicht: Welche Rolle hatte ich?)
  • Nächster Schritt: Arbeit an der Identität („Ich bin … Ich bewirke …“)
  • Bootcamp + Reflexion mit TJ empfohlen zur Entwicklung neuer Angebotsstruktur.

Frage 6 – Jon

Frage:
Ich habe ähnliche Themen wie Peter – der Markt ist schwierig, Scheinselbstständigkeit ein Problem. Ich hänge noch beim Fitnesscheck – es fällt mir schwer, meine Geschichte zu fokussieren. Was tun?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Die Blockade liegt in einem Missverständnis:
    • Fitnesscheck ist reine IST-Aufnahmekein Verkaufs-Pitch.
    • Breite Erfahrung darf dort ungeschönt dokumentiert werden – Allrounder-Profil ist in Ordnung.
  • Empfehlung:
    • Status quo dokumentieren, inkl. aller Zertifikate, Laufzeiten, Projektarten.
    • Keine Selbstzensur – Klarheit entsteht nach der IST-Aufnahme, nicht davor.
  • Perspektivisch: Zielgruppenschärfung, Marktanalyse und Transfer von Kompetenz auf neue Probleme.

Frage 7 – Christian

Frage:
Wo finde ich den Checkbot (Curriculum Bot & Academy Coach), den du erwähnt hast?

Antwort – Wesentliche Impulse:

  • Beide Bots sind in der KI Masterclass Plattform unter dem Kalenderbereich zu finden.
  • Der Curriculum Bot erstellt auf Basis individueller Vorkenntnisse einen Lernpfad.
  • Der Academy Coach gibt Antworten zu Modulinhalten, LinkedIn-Beiträgen etc.
  • Nutzung stark empfohlen zur Strukturierung des Lernprozesses.

Zusammenfassung der übergeordneten Learnings:

  • Positionierung lebt von Fokussierung: Ein Produkt, eine Zielgruppe, ein Kanal.
  • Qualität allein verkauft sich nicht – es braucht ein konkretes Problem.
  • Schmerzgetriebene Kommunikation („weg von“) wirkt stärker als „hin zu“.
  • Fitnesscheck = IST-Zustand → nicht vorfiltern, sondern dokumentieren.
  • Social Media: Nicht nur senden, sondern testen, iterieren und lernen.
  • Superpower-Arbeit ist der Schlüssel zur Neupositionierung in veränderten Märkten.

Aufzeichnung – 06.11.2025 – Q&A

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Gestellte Fragen & Zusammenfassungen der Antworten

Frage 1 – Birgit:

„Ich würde gerne nochmal deine Rückmeldung zu meinem Angebot hören – ergänzend zu dem, was ich bereits im Chat geteilt habe.“

Antwort – Zusammenfassung:
Die Rückmeldung war bereits umfangreich im Chat erfolgt. Wesentliche Impulse:

  • Immer aus der Perspektive des Kunden denken.
  • Begriffe wie „Economy, Business, First“ oder „Bronze, Silber, Gold“ sind bewährt zur Paketstrukturierung.
  • Die Präsentation muss dem Kunden gefallen – nicht dem Anbieter. Entscheidend ist: visuell vs. reduziert – je nach Zielgruppe.
  • „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“

Frage 2 – Birgit:

„Ich habe mit Gamma gearbeitet, aber die Präsentation wirkt nicht so professionell wie meine Website. Wie bekomme ich da mehr Wiedererkennung rein?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Du kannst Gamma mit einer eigenen PowerPoint-Vorlage oder Designelementen füttern (Farben, Schriften, Logo, Bilder).
  • Gamma übernimmt dann das Design konsistent.
  • Tipp: Entweder auf das Design des Kunden adaptieren oder dein eigenes Branding durchziehen.
  • Ziel: Höhere CI-Konsistenz und professionellerer Auftritt ohne viel Aufwand.

Frage 3 – Jon:

„Ich habe zwei Rollen – einmal ein Unternehmen für Datenschutz, andererseits bin ich auch freiberuflich in der IT. Soll ich mich auf eins fokussieren?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Aktuell geht es im Fitnesscheck darum, den IST-Zustand abzubilden – alles darf rein.
  • Später im Prozess (Zukunftsbild) wird dann priorisiert.
  • Empfehlung: Im Fitnesscheck ggf. beide Rollen als A und B nebeneinanderstellen.
  • Wichtig: vollständiges Bild für Reflektion und Entwicklung.

Frage 4 – Peter:

„Ich möchte mich neu positionieren, aber ich weiß nicht, wie ich das in den Fitnesscheck bringen soll.“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Der erste Schritt ist die IST-Beschreibung, nicht das Wunschbild.
  • Herausforderungen und Unsicherheiten dürfen mit rein.
  • Das ist die Grundlage, um daraus später das Zukunftsbild zu entwickeln.
  • Der erste Schritt ist entscheidend – das „erste Brett durchbohren“.

Frage 5 – Allgemein:

„Wohin mit dem ausgefüllten Fitnesscheck?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Bitte in die Business Lab WhatsApp-Gruppe posten – nicht in die Fitnesscheck-Gruppe (dort nur Reflektionen & Ankündigungen).
  • Format: als PDF, auch handschriftlich ok.
  • Die Fitnesscheck-Gruppe ist temporär zur Begleitung der großen Startgruppe angelegt.

Frage 6 – Roland:

„Ich bin nicht in der Fitnesscheck-Gruppe, obwohl ich auch den Prozess starte – was tun?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Roland wird manuell in die Fitnesscheck-Gruppe aufgenommen.
  • Empfehlung: Für Calls während der Fitnesscheck-Phase in diese Gruppe gehen.
  • Entscheidung zwischen BusinessLab- oder Fitnesscheck-Call je nach Relevanz.

Frage 7 – Wolfgang:

„Ich sehe in der Fitnesscheck-Gruppe noch keine Inhalte – ist das richtig?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Ja, die Gruppe ist neu und dient der neuen Startgruppe. Inhalte folgen.
  • Die Business Lab Gruppe ist der Ort für Uploads.
  • Hinweis: Zugriff auf die Materialien gibt es in der Academy unter dem Bereich „Business Lab“.

Frage 8 – Ulrike / Renate:

„Ich bin nur in der Business Lab Gruppe – ist das korrekt?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Ja, Teilnehmer aus vorherigen Kohorten sind nicht Teil der Fitnesscheck-Gruppe.
  • Diese ist rein für die neue Startgruppe gedacht.
  • Material liegt für alle in der Academy vor.

Frage 9 – Renate:

„Ich sehe in Skool keine Zugang zu den Gruppen – was tun?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Zugang zu Gruppen in School funktioniert nur über den Einladungslink aus der Onboarding-Mail.
  • Falls das nicht klappt: Mail an das Koerting Institute Team

Frage 10 – Roland:

„Ich möchte beim KI Summit pitchen – wie melde ich mich an?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Für Speaker-Bewerbungen zum KI Summit gibt es eine eigene Seite.
  • Ansprechpartner für Inhalt & Agenda ist Torsten Körting.
  • Wer sich für Mitarbeit bewerben möchte, läuft über das Koerting Institute direkt.

Frage 11 – Melanie:

„Ich wurde zu einem BNI-Chapter eingeladen – lohnt sich das?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Durchwachsene Erfahrungen: Einige sind sehr erfolgreich, andere frustriert.
  • Entscheidend: Chapter-Struktur, Teilnehmer, Branche.
  • Vorteil: Übungen wie Elevator Pitch, Sichtbarkeit, persönliche Kontakte.
  • Nachteil: Zeitintensiv, hoher Preis (ca. 1.500 €/Jahr), teils wenig Ertrag.
  • Ulrike berichtet von 14 Jahren Erfolg, inkl. Kunden wie Phantasialand und Kölner Dom.

Frage 12 – Peggy:

„Ich baue gerade ein Coaching-Business auf – wie gewinne ich Kundinnen, ohne mich in Communities zu verlieren?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Zuerst: Fitnesscheck ausfüllen → Zielgruppe, Angebot, Problem definieren.
  • Danach: Fokus auf den passenden Kanal für organische Kundengewinnung.
  • Netzwerken ohne klares Ziel ist ineffizient.
  • Sichtbarkeit, Vertrauen und organisches Wachstum sind der beste Einstieg.
  • Academy enthält Inhalte zur organischen Kundengewinnung – Live-Calls setzen wechselnde Schwerpunkte.

Frage 13 – Melanie:

„Was sind gute Content-Ideen für meine Zielgruppe? Ich will nicht so 08/15 SEO-Posts machen.“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Nutze echte Alltagserlebnisse, um relevante Inhalte zu erzählen (z.B. schlechte Google My Business-Einträge).
  • Erzähle in Geschichten mit Business-Nutzen (Storytelling).
  • Wiederholung ist kein Fehler – gleiche Botschaft, neue Verpackung.
  • Themen wie Vorher/Nachher, Kundenerfolge, Mini-Fallstudien, Social Proof sind stark.
  • Wiedererkennbarkeit und Authentizität sind wichtiger als Menge.

Frage 14 – Melanie:

„Kann ich Avatar-Videos nutzen, z.B. mit Heygen? Oder wirkt das unpersönlich?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Für die Zielgruppe in deinem Fall (persönlicher Kontakt) nur bedingt geeignet.
  • Empfehlung: Nur als Ergänzung – z.B. Kompetenzbeweis („Ich kann KI“) oder für Demo-Zwecke.
  • Authentischer Content wirkt nachhaltiger, vor allem wenn persönliche Verbindung USP ist.
  • Immer Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte beachten.

Impuls von Christian:

„Ich habe über KI tiefer zu mir gefunden – kann emotionale Intelligenz auch im Vertrieb helfen?“

Antwort – Zusammenfassung:

  • Ja, absolut. Emotionale Intelligenz ist eine unterschätzte Kompetenz im Business.
  • Die KI kann helfen, sich selbst und andere besser zu verstehen (z.B. Sparring, Perspektivwechsel).
  • Gerade im B2B-Kontext ist es wichtig, über mehr als Zahlen zu sprechen – z.B. über Werte, Motivation und echtes Interesse.
  • KI als „triadischer Partner“ im Denken, Sparring und Positionieren zu nutzen, ist eine wertvolle Praxis.

Fazit:

Der Q&A-Call war hochdynamisch und vielfältig. Es wurden zentrale Fragen zur Positionierung, Toolnutzung (Gamma, Heygen), Netzwerken (BNI), Content-Strategie und Gruppenstruktur beantwortet. Besonders hilfreich waren die konkreten Empfehlungen zu Sichtbarkeit, Zielgruppenansprache und dem Einsatz von KI für Klarheit und Reflexion.

Aufzeichnung – 30.10.2025 – Q&A

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Zusammenfassung des Calls:

  1. Frage von Birgit

„Wie gehe ich damit um, dass der Kunde mich aus dem Angebot rauszieht und bereits liefern lässt, obwohl es noch keinen Vertrag gibt?“
Und zusätzlich:
„Ich habe ihm ein KI-Business-Konzept verkauft – wie gestalte ich das nun professionell weiter?“

Antwort:
Birgit befindet sich in einer prekären Situation: Der Kunde verlangt bereits konkrete Leistungen (z. B. Zugriff auf das QM-System), obwohl es noch keinen unterschriebenen Vertrag gibt. Die Empfehlung lautete klar:

  • Zügel in die Hand nehmen: Birgit muss den Rahmen setzen und ein klares Angebot formulieren.
  • Klarheit im Angebot: Sie braucht eine transparente Paketstruktur (z. B. S, M, L oder monatlicher Retainer), ggf. mit Fixpreisen oder Tagessätzen.
  • Vertragliche Absicherung: Vor weiteren Lieferungen muss ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen sein, inklusive NDA und AVV. Es wurde ihr angeboten, ein Vertragspaket zur Verfügung zu stellen.
  • Nächster Schritt: Beim anstehenden Meeting soll sie das Thema proaktiv „drehen“, das Angebot präsentieren und die Zusammenarbeit verbindlich machen.
  1. Frage von Iris

„Ich habe eine pragmatische Frage zur TÜV-Zertifizierung: Muss ich im Dezember fertig sein oder gibt es eine spätere Möglichkeit?“

Antwort:

  • Der Termin im Dezember richtet sich primär an Teilnehmende, die bereits länger dabei sind.
  • Für andere wird es 2026 weitere Prüfungstermine geben (voraussichtlich drei pro Jahr).
  • Empfehlung: Ohne Druck arbeiten und ggf. erst im ersten Quartal 2026 zur Prüfung antreten.
  1. Frage von Iris

„Was ist eigentlich das Bootcamp und worin unterscheidet es sich vom Fitnesscheck?“

Antwort:

  • Fitnesscheck = Standortbestimmung (Status quo)
  • Bootcamp = Ausgestaltung des Zielbilds, auf Basis der Erkenntnisse aus dem Fitnesscheck
  • Thematisch gibt es Überschneidungen (Zielgruppe, Nische, Angebot), aber im Bootcamp wird stärker auf Umsetzung und Zielausrichtung fokussiert.
  1. Frage von Sophie

„Ich wurde von einem Agentenbauer eingeladen, an einem Workshop mit einem Konzernkunden teilzunehmen. Ist das eine gute Business Opportunity oder reine Zeitverschwendung?“

Antwort & Impulse:

  • Die Situation ist sehr unklar: Weder Rolle, noch Ziel, noch Workshopstruktur sind definiert.
  • Empfehlung:
    • Rollenklärung vorab einfordern
    • Ziel und Agenda des Termins mit dem Partner abstimmen
    • Bezahlung klären (sie hat bereits 1000 €/Tag genannt)
    • Kritischer Blick: Der potenzielle Partner ist ein starker Vertriebler, aber strukturell schwach.
  • Erkenntnis: Nicht ins Blaue fahren. Nur wenn du klar bist, kannst du klar verkaufen.
  1. Frage von Andreas

„Ich arbeite an einer Partnerschaft mit gegenseitiger Beteiligung (Suite Equity) an einem Produkt. Wie bewerte ich meine Leistung im Vertrag?“

Antwort:

  • Empfehlung:
    • Eigene Leistung wie ein klassisches Angebot aufbereiten (Leistung + geschätzter Wert).
    • Für die Bewertung: Best Practices oder Branchenstandards heranziehen, um emotionale Diskussionen zu vermeiden.
  • Andreas liefert Architekturleistung, das Partnerunternehmen liefert Plattform und Umsetzung.
  • Weitere Empfehlung: Kontext konkret im Plenum vorstellen, um gezieltes Feedback zu ermöglichen.
  1. Erkenntnis (nicht explizit gefragt, aber geteilt) von Christine

„Ich dachte, ich sei mit meiner Positionierung klar, habe mich aber durch den KI-Hype vom Weg abbringen lassen.“

Wesentliche Impulse aus ihrer Erkenntnis:

  • Ihre Superpower liegt in der strategischen Unternehmensentwicklung, nicht in der reinen KI-Expertise.
  • Neue Positionierung: „Strategie mit KI“ statt „KI mit Strategie“.
  • Klarer Fokus gibt Leichtigkeit und Umsetzungsenergie zurück.
  1. Frage von Iris

„Gibt es das KI-Programm nach dem Ende der Kompass-Förderung weiterhin – und was passiert mit der Förderung?“

Antwort:

  • Das Programm läuft unabhängig von Kompass weiter.
  • Kompass wird voraussichtlich künftig nur noch ZFU-zertifizierte Programme fördern – was auf dieses Programm nicht zutrifft.
  • Es wird über mögliche Workarounds nachgedacht (z. B. separate Abrechnung der Aufzeichnungen).
  • Alle im Call Anwesenden sind nicht betroffen, da sie bereits gefördert sind.
  1. Frage von Nicole

„Gibt es noch das GPT-Repository, von dem in einem älteren Video gesprochen wurde?“

Antwort:

  • Unklar. Es wurde vermutet, dass es in der Masterclass ggf. einen Bereich dazu gibt.
  • Empfehlung: In der Masterclass gezielt nachfragen, da sich Tools und Strukturen ständig weiterentwickeln.
  1. Technische Frage (ebenfalls von Nicole):

„GPTs können aktuell keine hochgeladenen Dokumente mehr lesen – ist das eine allgemeine Änderung?“

Antwort (aus dem Call-Verlauf):

  • Ja, es gab im Herbst Änderungen bzgl. Datenschutz.
  • GPTs können derzeit teils keine Dokumente einlesen, die über den GPT-Builder hochgeladen wurden.
  • Empfehlung: Bei Bedarf mit Claude arbeiten oder Inhalte manuell reinkopieren.
  • Auch diese Frage eignet sich für die Masterclass, um aktuelle Umgehungslösungen zu erhalten.
  1. Frage von Iris (später im Call)

„Ich bekomme aktuell viele Anfragen, weil ich erzähle, dass ich in einer KI-Ausbildung bin. Wie kann ich euch als Anbieter weiterempfehlen?“

Antwort:

  • Das Programm bleibt bestehen, unabhängig von Kompass.
  • Weitere Buchungen sind möglich.
  • Die neue Kohorte wird im November starten, allerdings zunächst separat begleitet, um Überforderung zu vermeiden.
  1. Frage von Roland (implizit, durch Diskussion):

„Ist Agilität als Positionierung tot – oder noch tragfähig?“

Antwort & Impulse aus der Gruppe:

  • Agilität als Begriff ist verbrannt, nicht jedoch als Haltung oder Arbeitsweise.
  • Empfehlung: Mit anderer Begrifflichkeit arbeiten (z. B. iterativ, projektorientiert, transformationsfähig).
  • Chance: Eine eigene Methodik oder Produktstruktur (z. B. „Agile mit KI“) entwickeln und sich damit neu positionieren.
  • Roland wurde dazu ermutigt, aus seiner Ruhe und Erfahrung ein neues Angebot zu entwickeln.

Fazit: Zentrale Impulse aus dem Call

  • Klarheit und Führung in Kundenprozessen sind entscheidend.
  • Angebote brauchen einen Rahmen, einen Preis und ein Commitment.
  • Nicht jeder Workshop ist eine Chance – manche sind Karotten ohne Kern.
  • Partnerschaften müssen auf Augenhöhe und mit klarem Wertverständnis gestaltet sein.
  • Positionierung ist ein Prozess, der sich unter dem Einfluss von Trends schnell wieder verschieben kann.
  • Die Community ist ein Ort für Offenheit, Lernen und gemeinsames Wachsen.

Aufzeichnung – 16.10.2025 – Q&A

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Auswertung des Q&A Calls

Frage 1 – Sophie:

„Wie gehe ich taktisch klug mit einer Angebotsanfrage um, die extrem hohe Erwartungen in ein enges Stundenbudget (20 Stunden à 80 Euro) packt?“

Antwort / Impulse:

  • Die Agentur hat keine klare Vorstellung von Aufwand und Leistungen und vermutlich wenig Erfahrung mit Content-Marketing.
  • Empfehlung: Ein dreistufiges Paketangebot (S, M, XL) erstellen:
    • S = Budgetkonform (z. B. 20 Stunden x 90 €), aber mit reduziertem Leistungsumfang.
    • M = Realistischer Leistungsumfang für ihre Wünsche, aber teurer.
    • XL = Maximale Wirkung, inkl. Zusatzleistungen wie technische SEO-Analyse.
  • Stundenbasierte Abrechnung nicht anbieten, da Aufwand schwer kalkulierbar und Reporting zu kleinteilig.
  • Angebot nicht per E-Mail schicken, sondern persönlich oder via Zoom vorstellen – Ziel ist ein echtes „Ja“ im Gespräch, um das Angebot erst dann zu versenden.
  • Wichtig: Den Prozess führen, nicht führen lassen.
  • Angebot soll strukturierte Tabelle mit Leistungsumfang je Paket beinhalten (z. B. Anzahl Posts, SEO, persönliche Termine etc.).

Frage 2 – Claudia:

„Ich habe ein Brett vorm Kopf bei der Entwicklung meiner Produktrutsche für die Babyboomer-KI-Solution. Wie gehe ich vor?“

Antwort / Impulse:

  • Das Produkt ist noch konzeptionell und braucht Praxis.
  • Empfehlung: Marktvalidierung statt theoretischer Planung – Gespräche mit Kunden führen, Bedürfnisse verstehen.
  • Lösungsidee: Als Beratungsangebot starten, nicht gleich als technische Lösung.
  • Entwickle eine Methodik oder einen 5-Schritte-Transformationsprozess zum Wissenstransfer.
  • Technik optional einbinden – kann später dazukommen.
  • Lösung ist nicht nur technischer Natur, sondern auch strukturell, kulturell, menschlich.
  • Ziel: Kunden von A nach B begleiten – Beratung bedeutet Prozessbegleitung, nicht bloß Ideen liefern.

Frage 3 – Nicole:

„Wir stellen unser erstes Angebot an eine Kommune vor. Können wir in der Angebotspräsentation auch schon erklären, warum wir als weiterführende Projektpartner geeignet wären?“

Antwort / Impulse:

  • Ja, unbedingt.
  • Das gehört in das „XL-Paket“: Zeigen, dass ihr über den ersten Projektschritt hinaus denkt.
  • Vertrauen ist auch bei öffentlichen Auftraggebern zentral – Präsentation muss Kompetenz und Weitsicht demonstrieren.
  • In der Vorstellung kann und sollte erklärt werden, warum man für Folgeprojekte geeignet ist.
  • Nutzt eure Erfahrung und Referenzen gezielt.

Frage 4 – Christine:

„Wie schaffe ich es, meinen KI-Vortrag zu optimieren, damit er klarer auf den Punkt kommt und die Zuhörer begeistert?“

Antwort / Impulse:

  • Fokussiere auf 3 Kernbotschaften:
    1. Was ist KI?
    2. Wie funktioniert KI?
    3. Wie kann man KI praktisch nutzen?
  • Streiche überflüssige Inhalte (z. B. zu viele Nebeninfos wie Vor- und Nachteile).
  • Integriere einen Wow-Moment / Kinnladenöffner:
    • Christine identifiziert ihr Beispiel mit den 300 KI-generierten Segelboot-Fotos als starken „Kinnladenmoment“.
  • Ziel: Begeisterung wecken, nicht informieren.
  • „Nicht das Wissen überzeugt, sondern die Wirkung“ – z. B. Storytelling, Visualität, Aha-Erlebnis.

Frage 5 – Christine:

„Wie integriere ich KI in meine Angebote?“

Antwort / Impulse:

  • Baue KI nur in deine Angebote ein, wenn du sicher in der Anwendung bist.
  • Beginne mit klaren Anwendungsfällen, z. B. Transkription, Recherche, Automatisierung.
  • Nutze KI zur Strukturierung und Automatisierung deiner eigenen Prozesse (z. B. Transkription mit Whisper).
  • Empfehlung: Nutze das Anwendungsfall-Canvas der Masterclass, um strukturiert in KI-Projekte einzusteigen.

Frage 6 – Sophie:

„Ich überlege mit Melanie zusammen, einen KI-Reifegrad-Check als Lead-Magnet zu entwickeln. Macht das Sinn?“

Antwort / Impulse:

  • Nein, in der aktuellen Form ungeeignet als Lead-Magnet.
  • Warum:
    • Der Check bietet dem Nutzer keinen echten Nutzen, außer einer Einschätzung.
    • Das Ergebnis „Ich bin Anfänger oder Fortgeschrittener“ bringt wenig.
  • Idee wäre nur tragfähig, wenn im Anschluss ein konkreter Nutzen entsteht (z. B. personalisierte Handlungsempfehlungen, Toolkits, Templates).
  • Empfehlung: Zielgruppenspezifischen Use Case wählen und dafür einen Mini-Test mit echtem Mehrwert entwickeln.
  • Alternative: Reifegrad-Check als bezahlt buchbare Analyse in der Zusammenarbeit nutzen, nicht als kostenloses Freebie.

Frage 7 – Christine:

„Was war meine Erleuchtung aus der Typenarbeit (z. B. Connector)?“

Antwort / Impulse:

  • Christine erkennt, dass sie zu viel Zeit für andere blockiert und ihre eigene Arbeit vernachlässigt.
  • Konsequenz: Kalender blocken, eigene Zeiten schützen, mehr Nein sagen.
  • Fokus auf klare Priorisierung – insbesondere im Aufbau des eigenen Produkts.

Frage 8 – Allgemeine Diskussion zu KI-Angeboten und Qualität am Markt:

„Wie setzen sich Qualität und nachhaltige Angebote im KI-Markt durch, trotz hoher Konkurrenz?“

Antwort / Impulse:

  • Aktuell setzt sich häufig Lautstärke und Sichtbarkeit durch, nicht Qualität.
  • Viele Anbieter versprechen viel, liefern aber wenig – Stichwort: „Der Fachbereich will dich, aber der Einkauf entscheidet nach Preis“.
  • Empfehlung: Kundenerwartungen durch persönliche Angebotsvorstellungen steuern, Klarheit schaffen, individuelle Angebote machen.
  • Qualität setzt sich langfristig durch – besonders im B2B.
  • Beispielhafte Glaubenssätze:
    • „Qualität gewinnt am Ende.“
    • „Anbieter mit echter Substanz überleben das KI-Hype-Stadium.“

Aufzeichnung – 09.10.2025 – Q&A

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Auswertung des Calls

1. Birgit – Thema: Angebotsprozess und Angebotsgestaltung im Corporate-Umfeld

Frage:

„Ich bin im intensiven Austausch mit einem neuen Kunden und habe ein schriftliches Angebot per E-Mail geschickt. Jetzt sollen wir es mündlich besprechen. War das Vorgehen korrekt?“

Antwort / Impulse:

  • Wichtigster Game Changer: Keine schriftlichen Angebote verschicken, bevor sie nicht mündlich besprochen wurden.

  • Im Corporate-Umfeld besonders kritisch: Kunden oder Einkauf springen direkt zu den Preisen → Gesprächsführung fehlt.

  • Angebote gehören in den Closing-Call, dann als Protokoll nochmal schriftlich.

  • Ziel: Im Gespräch ein verbindliches „Ja“ abholen – das ist echtes Closing.

  • Schriftliches Angebot nur zur Bestätigung des Besprochenen, nicht als Verkaufsdokument.

Frage:

„Ich übernehme als Externe die Rolle der PRRC in einem Medizinprodukteunternehmen. Wie bepreise ich eine so verantwortungsvolle Rolle, die auch persönliche Haftung mit sich bringt?“

Antwort / Impulse:

  • Die Rolle ist hochverantwortlich und haftungsintensiv → nicht günstig!

  • Vergleich mit DSB (Datenschutzbeauftragten) oder D&O-Versicherung angebracht.

  • Eine Solo-Selbstständige ohne GmbH übernimmt volle persönliche Haftung → sehr riskant → juristische Absicherung prüfen!

  • Marktpreise (aus Gefühl der Runde): 150.000 bis 250.000 Euro jährlich.

  • Empfehlung: KI fragen, warum Firmen diese Rolle selten extern besetzen – wertvolle Erkenntnisse für Preisargumentation.

Frage:

„Wie stelle ich sicher, dass ich nicht operativ alles selbst übernehmen muss? Ich will keine 40-Stunden-Woche bei einem Kunden, sondern mehrere Kunden bedienen können.“

Antwort / Impulse:

  • Klarheit im Angebot: Rolle sauber definieren.

  • Du bist Beraterin / Prozesscoach / PRRC, nicht „Prozessabwicklerin“.

  • Interne Aufgaben klar auf Kundenseite benennen.

  • Preisgestaltung so wählen, dass es für den Kunden teurer wäre, dich alles machen zu lassen, als selbst Ressourcen zu stellen.

  • Vorschlag: SMXL-Angebotspakete mit wachsendem Leistungsumfang:

    • S: Nur PRRC-Rolle

    • M: PRRC + Prozesscoaching

    • XL: PRRC + Coaching + KI-Strategie

Frage:

„Wäre eine erfolgsbasierte Bezahlung (z. B. Umsatzbeteiligung) eine Alternative?“

Antwort / Impulse:

  • Ja, erfolgsbasierte Preismodelle sind möglich – je nach Branche & Kunde.

  • Beispiele: Einkaufsberatung mit 5 % Beteiligung an Einsparungen.

  • Vorsicht bei Definitionen: Umsatz ≠ Gewinn – vorher klare Regeln & Nachweise definieren.

  • Kunden sind oft überrascht, wie teuer der Erfolg dann ist – Vertragsgestaltung entscheidend.

Frage (aus Erfahrungsbericht Christina):

„Wie verhindere ich, dass ein Projekt ausufert und ich plötzlich im operativen Klein-Klein untergehe?“

Antwort / Impulse:

  • Klare Grenzen im Angebot und Rollenverständnis definieren.

  • Rolle des Captains einnehmen – du steuerst den Prozess, Kunde ist Mitspieler.

  • Frühzeitig kommunizieren, wenn etwas nicht mehr im vereinbarten Rahmen liegt → Change Request.

  • Nachverhandlung ist legitim, wenn der Rahmen gesprengt wird.

2. Sophie – Bewerbung bei Agentur & Positionierung im Gespräch

Frage:

„Ich habe Dienstag ein Bewerbungsgespräch mit einer Agentur (20 Std./Monat, 80 €/Std.). Wie bringe ich das Thema KI rein, ohne den Job zu gefährden?“

Antwort / Impulse:

  • Nicht KI pushen. Erst mal verstehen, was der Kunde wirklich braucht.

  • „Sell them what they want, deliver what they need.“

  • Empfehlung: Qualifizierende Fragen stellen, z. B.:

    • Was ist der Schmerz?

    • Was wünschen Sie sich von der neuen Person?

    • Was läuft aktuell nicht gut?

  • Zeig Interesse, hör zu – das positioniert dich als strategisch denkende Expertin.

  • KI-Thema ggf. später als überraschenden Zusatznutzen einbringen („Ich hätte da eine Idee …“).

Zusatztipp aus der Runde:

Wenn du Prozesse kennst und konkrete Optimierungsvorschläge mit KI bringst, kannst du später höhere Preise durchsetzen (z. B. für strategische Beratung).

Zweites Thema von Sophie:

„Ein indisches Unternehmen will in Deutschland wachsen – Thema Business Development. Kann ich da mit KI helfen?“

Antwort:

  • Nur wenn klar ist: Haben sie Budget?

  • Sonst nicht investieren, sondern regelmäßig nachfassen.

  • Fokus auf zahlungsfähige Kunden – kein Energieverlust an interessante, aber zahlungsunwillige Kontakte.

3. Tina – Paketdenken in der Beratung

Frage:

„Ich tue mich schwer, aus meiner Beratungsleistung echte Produktpakete zu schnüren. Ich lande immer bei Zeit-gegen-Geld.“

Antwort / Impulse:

  • Verkaufspsychologie: SMXL-Paketstruktur

    • S = Was der Kunde will (Basis)

    • M = Was er sich wünscht (erhöhter Nutzen)

    • XL = Was er wirklich braucht (größter Wert)

  • Alternative Sichtweisen für Paketbildung:

    • Nach Phasen: Analyse → Strategie → Umsetzung

    • Nach Rolle: „Do it yourself“ → „Do it with you“ → „Do it for you“

  • Ziel: Weg von Kontingenten hin zu wertbasierten Paketen.

  • Schlüsselgedanke: Nicht „Wie lange dauert es?“, sondern „Was ist es dem Kunden wert?“

4. Nicole – Einstieg vs. langfristige Vision

Frage:

„Ich bin hin- und hergerissen: Fange ich klein im Unternehmen an (z. B. als Freelancerin), obwohl ich mich dann vielleicht verliere?“

Antwort / Impulse:

  • Ja, Einstieg über Zeit-gegen-Geld ist okay, wenn bewusst & begrenzt.

  • Commitment einholen (z. B. in der Community), nicht sich selbst verlieren.

  • Es ist ein Wachstumsprozess:

    1. Tausche Zeit gegen Geld (Einstieg)

    2. Erhöhe deine Preise

    3. Wechsle in strategische Rollen

  • „Learning by Earning“ – lieber starten als im Zweifel festhängen.

  • Klarheit & Rahmen schützen dich davor, dich wieder aufzugeben.

5. Melanie – Zielgruppenschärfung & Produktstruktur

Frage:

„Ich kann sowohl Marketingstrategie als auch Webdesign – wie vereine ich das? Oder sollte ich mich auf eines fokussieren?“

Antwort / Impulse:

  • Beide Leistungen haben hohen Kundennutzen, können aber unterschiedlich vermarktet werden.

  • Wurm an der Angel definieren: Was zieht die Zielgruppe zuerst an? (z. B. Webdesign oder Marketingberatung?)

  • SMXL-Pakete strukturieren:

    • S: Strategie oder Design

    • M: + Umsetzung

    • XL: + Retainer / Coaching / Zusatzleistungen (z. B. Google Ads)

  • Unbedingt keinen Stundensatz offenlegen, sondern Leistungen bündeln.

  • Langfristig: Positionierung schärfen, z. B. „Marketing für KMU im Münsterland“.

Weitere Impulse & Weisheiten aus dem Call

  • Learning by Earning: Lieber mit echten Kunden lernen als in der Theorie festzuhängen.

  • Rolle klar definieren: Wer bist du im Projekt? Captain, Coach, Consultant?

  • Verkauf ist Transformation: Kunden müssen sich in der Zusammenarbeit entwickeln dürfen – klare Erwartungshaltung setzen.

  • Paketdenken hilft skalieren: Wer seine Leistungen sauber strukturiert, kommt raus aus der Falle „Ich mach alles für alle“.

  • Selbstbewusstsein ist Pflicht – besonders im Preisgespräch.

  • Community als Rückhalt nutzen, um sich selbst treu zu bleiben.

Aufzeichnung – 07.10.2025 – Q&A

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Auswertung des Calls

In diesem Business-Lab-Training widmet sich Torsten gemeinsam mit den Teilnehmenden dem Thema Vertrieb mit KI-Unterstützung und der Stärkung der Launch-Strategie.

Im ersten Teil werden Teilnehmer, die sich mitten im Launch befinden, gecoacht – besonders Frank, der sein erstes Webinar „Agile IT-Strategie-Entwicklung mit KI“ vorbereitet.

Frank teilt seine Erfahrungen aus dem Launch-Prozess:

Er hat durch konsequentes Netzwerken auf LinkedIn alte Kontakte reaktiviert, sein Netzwerk von 150 auf 1.000 Personen ausgebaut und gelernt, über persönliche Nachrichten Vertrauen aufzubauen. Durch diesen Fokus gewann er 20+ Webinarteilnehmer und neue Klarheit über seine Positionierung: „Ich bringe IT-Leiter zur KI.“

Sein Fazit: Fokus, persönliche Ansprache und konsequentes Dranbleiben bringen Ergebnisse und Momentum.

In der anschließenden Reflexion diskutieren die Teilnehmenden praxisnah über:

  • LinkedIn-Positionierung: Profilanpassung, Neuorientierung („Inselwechsel“) und authentische Kommunikation.

  • E-Mail-Marketing & DSGVO: Wie man bestehende Kontakte nutzt und Vertrauen aufbaut.

  • Kontaktaufbau: Mit einfachen, wertschätzenden Nachrichten ins Gespräch kommen („Danke für den Besuch auf meinem Profil – was hat Ihr Interesse geweckt?“).

  • Vertriebskompetenz: Anwendung der „21 Game Changer“ und Prüfschablonen für Kundengespräche, um gezielt die passenden Kunden zu identifizieren.

  • Klarheit & Absolution: Die Erlaubnis, das eigene Profil und Business neu auszurichten – Fokus statt Verzettelung.

Torsten betont die Wichtigkeit, die eigene Zielgruppe wirklich zu verstehen, mentale Verfügbarkeit zu schaffen und konsequent den Vertriebsprozess zu professionalisieren – von der Ansprache bis zum Abschluss.

Aufzeichnung – 02.10.2025 – Q&A

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Auswertung des Q&A Calls

Format: Live Q&A

Ziel: Orientierung schaffen, Überforderung reduzieren, Klarheit durch Teilnehmerfragen

Schwerpunkt: Money-Archetypen, Positionierung, Leuchtturmprodukte, erste Schritte in der Selbstständigkeit

Gestellte Fragen und präzise Zusammenfassungen der Antworten:

Frage 1 – Claudia

„Wie gehe ich mit meinen Geld-Archetypen um (Connector, Alchemist, Nurturer), wenn ich merke, dass ich mich verzettele und zu viel verschenke?“

Kontext:

Claudia hat ihre Money-Archetypen ausgewertet, erkennt ihre Stärken, weiß aber nicht, wie sie diese in ein funktionierendes Geschäftsmodell übersetzt. Ihr fällt es schwer, auf einen klaren „Painpoint“ zu gehen.

Antwort / Impulse:

  • Money-Archetypen sind eng mit Glaubenssätzen und Konditionierungen verknüpft – dieses Thema wird im Bootcamp-Prozess fest integriert.

  • Der Alchemist bringt viele Ideen – wichtig ist die betriebswirtschaftliche Prüfung („Ist diese Idee jetzt dran?“).

  • Der Nurturer darf helfen, aber nicht verschenken – Fokus auf echten Painpoint der Kunden.

  • Beispiel: „Babyboomer-Check“ als Leuchtturmprodukt – Wissenstransfer sichern, bevor Mitarbeiter in Rente gehen. Das schafft Dringlichkeit und erhöht Zahlungsbereitschaft.

  • Empfehlung: Angebot an den dominanten Archetypen (Connector, Nurturer, Alchemist) ausrichten, aber klare Abgrenzung zwischen Helfen und Verschenken schaffen.

Frage 2 – Christine

„Wie gehe ich mit meiner Ist-Situation um: Connector-Mindset, viele Interessenten, aber kein wiederkehrendes Produkt?“

Kontext:

Christine ist seit vier Jahren selbstständig, hat Workshops und Gruppenprogramme durchgeführt, aber kein skalierbares Kernprodukt. Sie bekommt viele Anfragen, verschenkt aber oft Inhalte.

Antwort / Impulse:

  • Aufbau einer Produktrutsche ist entscheidend: Einstieg → Workshop → Leuchtturmprodukt.

  • Kleine Einsteigerkurse verkaufen sich schwer – Mehrwert liegt in Live-Workshops und begleitenden Formaten.

  • Fokus auf ein Leuchtturmprodukt legen, das für Solopreneure und KMU adaptierbar ist.

  • Klarheit schaffen: Zwei Zielgruppen (Solopreneure vs. KMU) → unterschiedliche Formate, aber gleiche Grundstruktur.

  • Netzwerk- und Community-Faktor hat hohen Wert – Christine soll diesen explizit in ihre Produkte einpreisen.

  • Empfehlung: Sich von der Vorstellung lösen, dass alles passiv laufen muss – nachhaltige Einnahmen entstehen durch klug eingesetzte Community-Formate.

Frage 3 – Nicole

„Ich habe viele Ideen – aber wie komme ich zu meinem ersten Produkt und ersten Kunden?“

Kontext:

Nicole ist frisch in die Selbstständigkeit gestartet, hat Expertise in Einkauf, Projektmanagement und KI, verzettelt sich aber bei der Zielgruppe und scheut sich, konkret zu werden.

Antwort / Impulse:

  • Klarheit entsteht am „lebenden Objekt“: Erstes Pilotprojekt suchen, auch mit Low-Price-Angebot, dafür mit starkem Testimonial.

  • Produktidee: Standortanalyse / Check (z. B. Lieferprozess-Check) als Einstiegsangebot.

  • Wichtig: Schmerzpunkt definieren – wo ist der größte Pain (z. B. Lieferverzögerungen, Schnittstellenprobleme).

  • Blockade erkennen: Viele Einwände und Zweifel kommen von Nicole selbst, nicht vom Markt → Mut, erste Schritte gehen, Gespräche führen.

  • Vorgehen: Netzwerk nutzen, 3 vertrauensvolle Kontakte ansprechen, Feedback einholen, Produktidee testen.

  • Zentrale Empfehlung: Bezahlte Qualifizierung (Ist-Analyse verkaufen, statt kostenfrei vorzuarbeiten).

Frage 4 – Melanie

„Bin ich nur Freelancerin oder baue ich ein eigenes Standing als Marke auf? Wie positioniere ich mich zwischen Marketing und Webdesign?“

Kontext:

Melanie bietet Marketing- und Webdesign-Leistungen an. Sie ist verunsichert, ob sie sich klar als Marke „Ich bin ich“ positionieren oder eine Art Agentur auftreten soll. Ihre Money-Archetypen: Ruler, Celebrity, Romantic.

Antwort / Impulse:

  • Kombination aus Marketing & Webdesign ist ihr USP – nicht trennen, sondern als Stärke kommunizieren.

  • Positionierung: „Personal CMO“ – eine externe, aber persönliche Marketing-Leitung für KMU.

  • Zielgruppe: Mittelständische Unternehmen im Münsterland.

  • Blockade: Sichtbarkeit – trotz Celebrity-Archetyp noch Zurückhaltung. Empfehlung: Bühne aktiv suchen.

  • Markenentwicklung: Personenmarke „Melanie“ beibehalten; Namensänderung (Putzer → Obertop) als Story und Social-Media-Kampagne nutzen.

  • Empfehlung: Nicht Einzelleistungen, sondern integrierte Pakete verkaufen. USP: Ganzheitlicher Blick aus einer Hand.

Übergreifende Impulse und Learnings:

  • Money-Archetypen helfen, eigene Muster und Stolperfallen zu erkennen – wichtig ist, diese aktiv ins Angebotsdesign zu integrieren.

  • Leuchtturmprodukte entstehen aus klar definierten Checks oder Workshops – kleine Einstiegsprodukte sind selten tragfähig.

  • Produktrutsche (Einstieg → Workshop → Leuchtturmprodukt) ist ein wiederkehrendes Muster.

  • Community-Building ist ein unterschätzter Mehrwert – viele Kunden bleiben wegen des Netzwerks, nicht nur wegen des Contents.

  • Blockaden und Zweifel sind oft das größere Hindernis als Marktchancen – entscheidend ist, ins Tun zu kommen.

  • Personenmarke ist die Basis – Klarheit über Rolle, Angebot und Zielgruppe führt zu Sichtbarkeit und Vertrauen.

Aufzeichnung – 25.09.2025 – Q&A

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Auswertung des Q&A Calls:

Struktur

  • Format: Live Q&A
  • Ziel: Orientierung schaffen, Überforderung reduzieren, Klarheit durch Teilnehmerfragen
  • Schwerpunkt: KI-Fitnesscheck, Positionierung, Produktentwicklung, Preisfindung

Gestellte Fragen und präzise Zusammenfassungen der Antworten:

Frage 1 – Christine

„Wie priorisiere ich meine Zeit sinnvoll und entwickle wirksame Produkte im Bereich KI für Ferienimmobilien?“

Kontext:
Christine bereitet einen KI-Vortrag für eine große Veranstaltung in der Ferienimmobilienbranche vor. Sie plant zwei Leuchtturmprojekte, hat aber noch kein klares Produkt. Ursprünglich war ein KI-generierter Videokurs in mehreren Sprachen geplant.

Antwort / Impulse:

  • Wichtig: Nicht an der ersten Idee festklammern („Do not fall in love with your first idea“).
  • Empfehlung: Aufbau einer Produktrutsche:
    • Keynote → Workshop → konkretes Produkt
  • Zielgruppe schärfen: Betreiber von 1–10 Ferienimmobilien (nicht: Agenturen)
  • Zentrales Problem: Geringe Auslastung (aktuell ~40 %), Ziel: 70 %
  • Vorgeschlagene Produktidee:
    • Live-Workshop-Serie statt reinem Videokurs
    • Inhalte daraus ableiten, aufzeichnen, später skalieren (z. B. über HeyGen in mehrere Sprachen)
    • Preis: Einstieg bei 495–995 Euro, perspektivisch skalierbar auf 2.000 Euro
  • Begleitung durch Q&A-Formate mit Lifetime-Zugang
  • Empfehlung: KI-Solution in der Masterclass starten, um Inhalte systematisch in vier Wochen aufzubereiten

Frage 2 – Claudia

„Wie finde ich den richtigen Preis für meine Leistung, wenn ich noch unsicher bin?“

Kontext:
Claudia entwickelt ein Wissensdatenbank-System mit Chatbot für ein Unternehmen, konnte aber im Erstgespräch keinen Preis nennen.

Antwort / Impulse:

  • Durchführung des Preisfindungsspiels: Ergebnis 7.500 Euro
  • Empfehlung: Preis nicht rechtfertigen, sondern klar kommunizieren
  • Tools zur Preisfindung:
    • Preisfindungsspiel („Höher / Tiefer“)
    • Budgetfrage an den Kunden
    • Dreifacher Hirschhausen (Preismodell mit drei Preisstufen):
      1. Reduzierter Preis (z. B. 3.750 Euro)
      2. Bei Zufriedenheit freiwillige Aufstockung auf Normalpreis
      3. Bei Begeisterung freiwillig mehr
  • Empfehlung: Bewusstsein für eigenen Wert stärken, Klarheit über Nutzen und Dauer gewinnen

Frage 3 – Nicole

„Ich weiß, was ich tun will – aber wie schaffe ich es, die PS auf die Straße zu bringen?“

Kontext:
Nicole hat viele Ideen, ihr fehlt jedoch die Umsetzungsrichtung. Positionierung ist diffus.

Antwort / Impulse:

  • Positionierung strukturieren:
    • Wer bist du?
    • Für wen willst du arbeiten?
    • Was ist das Problem, das du löst?
    • Wie löst du es?
    • Was unterscheidet dich?
  • Empfehlung: Antworten per Sprachnachricht oder Video einreichen
  • Fokus auf Fachkräfte in KMU denkbar, aber noch zu klären
  • Ziel: Leitplanken definieren, eine Richtung festlegen, testen, dann schärfen

Frage 4 – Christine

„Wie nutze ich den Fitnesscheck richtig und was sind die nächsten Schritte?“

Antwort / Impulse:

  • Fitnesscheck dient nicht der Beantwortung aller Fragen, sondern dem Sichtbarmachen von Unklarheiten
  • Empfehlung:
    • Fitnesscheck (Teil 1 oder 2) im Business Lab teilen
    • Reflektieren: Was war klar? Was nicht? Wo fehlte Orientierung?
    • Daraus ergibt sich das passende nächste Modul im Bootcamp

Frage 5 – Sibylle

„Ich bin ganz am Anfang – soll ich meine Positionierung an meiner ersten Kundin orientieren?“

Antwort / Impulse:

  • Ja, wenn die Kundin positiv besetzt ist, kann sie als Vorlage dienen
  • Zwei Positionierungsvarianten erarbeiten:
    1. Aus Sicht dieser Kundin
    2. Völlig unabhängig – frei entwickeln
  • Ziel: Herausfinden, ob diese Art von Kundin skalierbar ist (möchtest du einen Bus voller solcher Kunden?)

Frage 6 – Melanie

„Wie bringe ich meine Leistung wirksam auf den Punkt?“

Kontext:
Melanie kennt ihre Positionierung, scheitert aber an der klaren und verständlichen Kommunikation.

Antwort / Impulse:

  • Empfehlung:
    • Auszüge des Fitnesschecks in der Gruppe teilen
    • Frage konkret formulieren
    • Feedback aus der Gruppe und von Coaches einholen
  • Zitat: „Du musst dich erst dir selbst verkaufen, bevor du dich anderen verkaufen kannst.“
  • Der Prozess der Formulierung ist Teil der Klärung

Übergreifende Impulse und Learnings

  • Der Weg zur Klarheit entsteht durch Reflexion, Feedback und Iteration
  • Positionierung ist keine einmalige Entscheidung, sondern ein dynamischer Prozess
  • Die Produktrutsche (Keynote → Workshop → Produkt) schafft Vertrauen und Klarheit
  • Videokurse ohne persönliche Begleitung führen selten zu nachhaltiger Wirkung
  • Preisbewusstsein und Selbstwert sind eng miteinander verbunden
  • Tools wie der „Dreifache Hirschhausen“ oder das Preisfindungsspiel helfen konkret weiter
  • Wer zu viele Optionen offen lässt, blockiert sich selbst – ein klarer Fokus ist essenziell

Aufzeichnung – 18.09.2025 – Q&A

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Zusammenfassung des Calls

Der Call begann mit der Struktur: Jede Person sollte ihren aktuellen Stand im Prozess (Fitnesscheck, Bootcamp, Zielbild) teilen, ihre Fortschritte reflektieren und eine Frage mitbringen. Außerdem gab es die Möglichkeit, den Elevator Pitch zu üben, um Klarheit über Positionierung und Sprache zu gewinnen.

  • Christine stellte ihren detaillierten Pitch vor, in dem sie ihre Expertise als KI-Business-Strategin mit dem Bild der „seefesten Seglerin“ verknüpfte. Sie erhielt wertvolles Feedback: Inhalte stark, aber Sprache zu komplex; Empfehlung war, daraus eine kürzere, gesprochene Version zu entwickeln. Positive Resonanz kam insbesondere auf das „Wow-Alleinstellungsmerkmal“.
  • Roland & Belinda präsentierten ihr Modell für Bucherstellung und -platzierung. Diskutiert wurden Nutzenaspekte (Zeit, Qualität, Expertenstatus) sowie die Bedeutung klarer Prozessschritte. Anregung: den Markennamen RPM stärker konzeptionell aufzuladen (z. B. als Zyklusmodell) und unterschiedliche Kundentypen gezielt anzusprechen.
  • Claudia brachte ihre Ergebnisse des Money-Mindset-Archetypen-Tests ein (Connector, Alchemist, Nurturer). Erkenntnis: ihre Stärken liegen im Verbinden und Schaffen von Mehrwert, ihre Herausforderung im Selbstwert und Preisgestaltung. Diskussion über den Umgang mit Schattenseiten und die Integration ins Business.
  • Melanie stellte ihre Doppelrolle als Marketing-Spezialistin und Webdesignerin vor. Sie präsentierte ihren Claim „Heimat im Herzen, Zukunft im Blick“ und erhielt gemischtes Feedback: bodenständig und regional wirksam, aber teils zu allgemein oder politisch assoziiert. Empfehlung: stärker am IST-Zustand orientieren und Kombination der Leistungen zunächst klar darstellen.
  • Birgit berichtete von einem potenziellen Kundenprojekt im Bereich Medizinprodukte. Schwerpunkt war die Angebotsgestaltung (hybrides Modell) und die Bedeutung von qualifizierenden Fragen in der Verhandlung, um Budgets, Rollen und Erwartungen zu klären. Hinweis: Open-Book-Policy und Investitionsfrage stellen, bevor Angebote formuliert werden.
  • Ulrike fragte nach dem Einsatz von Skool als Plattform für eine Influencerin mit 45.000 Followern. Diskussion: Chancen (Community, Sichtbarkeit) vs. Einschränkungen (fehlende Rechtevergabe, Pflegeaufwand). Empfehlung: zunächst Vision, Mission und Strategie klären, bevor Tools gewählt werden.
  • Christine schilderte ihre vielfältige Tätigkeit: Immobiliengeschäft mit fünf Säulen und parallel Aufbau eines KI-Trainingsangebots. Fokus aktuell: Basiskurs für Makler sowie ein KI-Angebot für die Ferienimmobilienbranche. Ihre Frage: Erfahrungen mit KI-gestützten Videokursen. Empfehlung: das Thema als Anwendungsfall in die KI-Masterclass bringen, da für viele relevant.

Der Call schloss mit der Betonung, dass jede Entscheidung – ob Pitch, Angebotsmodell oder Tool – immer aus Vision, Mission und IST-Situation abgeleitet werden sollte.

Aufzeichnung – 11.09.2025 – Q&A

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Zentrale Erkenntnisse und Impulse aus den Antworten und der Diskussion

Klarheit über Identität, Angebot und Zielgruppe

Ausgangspunkt bleibt der Fitnesscheck – zentrale Reflexionsfragen:

  • Wer bin ich? (Identität, Selbst- vs. Fremdbild)

  • Was biete ich an – und für wen? (Angebot, Zielgruppe)

  • Wie stelle ich mich dar? (Positionierung, Elevator Pitch)

Für viele ist der Pitch aktuell noch zu lang, zu unklar oder zu wenig „on point“. Das ist Teil des Prozesses. Wer hier stecken bleibt, sollte gezielt prüfen:

  • Ist meine Zielgruppe wirklich klar?

  • Spreche ich über Probleme, die als solche empfunden werden?

  • Fehlt mir noch innere Klarheit oder die innere Legitimation?

Produktrutsche & Angebotsstruktur denken

Klar wurde: Viele arbeiten noch projektbasiert oder im „Zeit-gegen-Geld“-Modell. Ziel:
Entwicklung einer Produkttreppe, die Kund*innen systematisch begleitet.

Typische Struktur:

  1. Wurm an der Angel: Einstieg über greifbares Problem (z. B. schlechte Website, Recruiting-Chaos, SOP-Chaos)

  2. Kernangebot: Done-for-you oder Done-with-you Leistung mit Systematik

  3. Safe-/Premium-Angebot: Retainer, Folgeprojekte, Upsells

Bestandskundenpflege wurde als unterschätzter Hebel identifiziert – z. B. über strukturierte Reaktivierung, Reverse-Qualifizierung oder Zusatzangebote.

Problembewusstsein, Lösungsbewusstsein, Kaufbereitschaft

Verkauf gelingt dort, wo Problem + Lösung bewusst sind.

Viele Zielgruppen sind (noch) nicht da… Missionieren ist möglich, sollte aber gezielt erfolgen:

  • „Bildungsarbeit“ dosieren

  • Parallel: Cashflow über tragfähiges Grundrauschen (bestehende Leistungen, Bestandskunden, Quick Wins)

Tipp für alle:

  • Zielgruppen & Kundentypen nach Reifegrad sortieren

  • Kunden dort abholen, wo sie gerade stehen

Zielgruppenansprache & Sprache der Kunden

Zentrale Erkenntnis:

Die Sprache entscheidet über Verbindung oder Verwirrung.

  • Keine internen Begriffe wie „Ist-Analyse“, „Canvas“, „Transformation“, sondern:

    Begriffe der Zielgruppe verwenden (z. B. „Wir bringen Ihre Website auf Vordermann“ statt „digitale Markenpositionierung“).

  • WOW konkretisieren:

    • Tina: Möglichmacherin durch Kombination von Analyse & Empathie

    • Claudia: IT-Fachexpertise + Recruitingprozessentwicklung

    • Melanie: Nähe, Verlässlichkeit, strategisch UND hands-on

    • Christine: Segel-Metapher als emotionale USP-Brücke

Leitsatz:

„Sell them what they want, deliver what they need.“

Positionierung & Kommunikation

Spitz positionieren – für jede Zielgruppe einen klaren „Wurm an der Angel“.

Beispiele:

  • Claudia: Recruiting-Know-how für kleine IT-Firmen ohne HR

  • Birgit: KI in Regulatorikprozesse integrieren (SOP-Bot als Pilotangebot)

  • Melanie: Webdesign + Marketing = persönliche Marketingleitung auf Zeit

Kanalwahl & Außenauftritt:

  • Website & LinkedIn-Profil auf Fokus ausrichten

  • Lokale Besonderheiten (z. B. Münsterland, „jofel“) gezielt nutzen – aber erklären!

Feedback, Testimonials & Validierung

Nutze bestehende Kunden für Positionierung & Sprache:

  • „Was wolltet ihr am Anfang?“

  • „Was habt ihr bekommen?“

  • „Was hat sich verändert?“

  • „Was hättet ihr euch noch gewünscht?“

Mini-Interviews, Voice-Nachrichten, kurze Zooms – Format frei wählbar

Fokus auf Wirkung hinter der Wirkung

Wichtig: Nicht aus Annahmen verkaufen – fragen & validieren.

Prozess- und Angebotsstruktur

Von reaktiven Einzelaufträgen hin zu:

  • Klaren Paketen

  • Wiederverwendbaren Bausteinen

  • Modularer Methodik

  • Produktfähigen Services (z. B. SOP-Bot, Website-Fahrplan)

Skalierung wird durch Struktur ermöglicht. Beispielhafte Modelle:

  • Analyse → Strategie → Umsetzung

  • S/M/L-Pakete → Fokus auf mittleres Angebot

  • Journeys statt Einzelleistungen

Elevator Pitch & Emotional State

Ein großer Teil der Diskussion drehte sich um den Pitch:

Nicht nur Inhalt… auch Haltung zählt.

Tipp: Vor dem Pitch klären:

  • In welcher Rolle bin ich (z. B. CEO vs. Ehefrau)?

  • Welchen emotionalen Zustand brauche ich für diese Vorstellung?

3 Elemente für einen starken Auftritt:

  • Fokus (was will ich vermitteln?)

  • Sprache (aktiv, klar, selbstbewusst)

  • Körperhaltung/Präsenz (State!)

Am Ende des Pitches gezielt mit einer guten Frage in den Dialog überleiten (z. B. „Wo stehen Sie gerade mit Ihrer KI-Strategie?“)

Neues Vorgehen für Kundengewinnung (4 Schritte)

  1. Zielgruppe konkretisieren

    • Wer kann/will zahlen?

    • Wer hat das Problem wirklich?

    • Wo finde ich sie (Online/Offline)?

  2. Produktstruktur aufbauen

    • Einstieg, Kernleistung, Upsell/Weiterentwicklung

    • Bausteine + Pakete (nicht nur Stundensatz!)

  3. Kundenschmerz herausarbeiten

    • Was steht wirklich auf dem Spiel?

    • Was ist die „Wirkung hinter der Wirkung“?

  4. Organische Akquise systematisieren

    • LinkedIn-Content (Problem – Lösung – Weg)

    • Offline: Vereine, Netzwerke, lokale Nähe nutzen

    • Lead-Magnet & Follow-up etablieren

Systemische Metapher: Angeln statt Gießen

  • Wurm an der Angel: fokussiertes, greifbares Einstiegsangebot

  • Vordertür: gezielte Leads, idealer Zielkunde

  • Hintertür: Bestandskunden, Empfehlungen

  • Beifang ist okay – aber nicht der Fokus

Zusammenfassung der Key Learnings für die Gruppe

  • Konzentration schlägt Komplexität: Wer klar positioniert ist, gewinnt.

  • Emotion schlägt Information: Sicherheit, Klarheit, Wirkung statt nur „Fakten“.

  • WOW & Sprache = konversionskritisch

  • Fragen führen – wer fragt, gewinnt.

  • Kundenzentriert kommunizieren: Nicht, was du kannst, sondern was der andere braucht.

  • Missionieren dosieren – dort abholen, wo der Kunde steht.

  • Zeit als Priorität: Klarheit entsteht nicht „irgendwann“, sondern durch geplante Zeitfenster.

Aufzeichnung – 04.09.2025 – Q&A

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Zentrale Erkenntnisse und Impulse aus den Antworten und der Diskussion

Klarheit über Identität, Angebot und Zielgruppe

  • Ausgangspunkt ist der Fitnesscheck: Standortbestimmung, „Wer bin ich?“, Positionierung, Elevator Pitch.

  • „Wer bin ich?“ = Identitätssätze („Ich bin …“) und Selbst-/Fremdbild klären; erst danach Sichtbarkeit nach außen.

  • Produktrutsche denken: vom Lead-Magnet/Wurm an der Angel → Kernleistung → (ggf.) Safe-/Premium-Produkt für Bestandskunden.

Problembewusstsein, Lösungsbewusstsein, Kaufbereitschaft

  • Verkauf funktioniert, wenn Problembewusstsein + Lösungsbewusstsein vorhanden sind.

    Missionieren nur dosiert – parallel das tragende Kerngeschäft sichern (Grundrauschen).

  • Weg-von– vs. Hin-zu-Motivation erkennen und sprachlich spiegeln.

Sprache der Kunden & Wow-Faktor

  • Kundensprache nutzen (Seerosen-Sprache): Begriffe der Zielgruppe statt interner Terminologie („Standortbestimmung“ statt „Ist-Analyse“ – je nach Kunde).

  • Wow präzisieren: z. B. Empathie → Team-Verbundenheit/Sicherheit (Tina), enge Begleitung/Nische statt „Haie“ (Birgit), holistische Betreuung mit Tiefgang & Verlässlichkeit (Melanie).

  • „Sell them what they want, deliver what they need.“

Positionierung & Kommunikation

  • Spitz positionieren (ein klarer „Wurm an der Angel“) und Bestands-/Empfehlungskunden durch die „Hintertür“ bedienen.

  • Sichtbarkeit: LinkedIn-Profil/Webseite auf den Fokus ausrichten; Netzwerk-Hebel nutzen (z. B. British Chamber of Commerce in Germany als Offline-Tipp).

  • Content: Problem–Lösung–Weg zeigen; Bausteine/Methodik benennen; ggf. unterschiedliche Portfolios pro Zielgruppe, aber jeweils spezifisch.

Testimonials, Feedback & Fragen als Hebel

  • Mini-Interview mit 3 Kunden reicht:

    1. Was wolltet ihr beim Start?

    2. Was habt ihr bekommen?

    3. Was hat sich verändert (Wirkung hinter der Wirkung)?

    4. Was hättet ihr euch noch gewünscht?

  • Formate situativ wählen (Sprachnachricht, Zoom, Lunch); keine Vorannahmen übertragen; fragen („Ask!“) und Annahmen validieren.

Prozess- und Angebotsstruktur

  • Von Zeit-gegen-Geld zu klaren Paketen/Bausteinen; Skalierung durch Standardisierung (Methoden, Module, Journeys).

  • Cash-Cow sichern, Fokus testen und iterativ nachschärfen; Preise am Wert/Schmerz ausrichten.

Zeit als Priorität, nicht Ressource

  • Strategie-/Klarheitsarbeit einplanen (Workshops, feste Slots).

    „Zeit ist Priorität – nicht Ressource.“


Neues Vorgehen für Kundengewinnung (4 Schritte)

  1. Zielgruppenschärfung (Rollen, Motivation, Zahlungsfähigkeit, Kanäle).

  2. Produktstruktur prüfen (Leitangebot, Bausteine, Safe-Produkt).

  3. Kundenschmerz und Wirkung hinter der Wirkung herausarbeiten.

  4. Organische Akquise definieren (LinkedIn + Offline-Netzwerk + Lead-Magnet).


Systemische Metapher: Angeln statt Gießen

  • Wurm an der Angel = fokussiertes Einstiegsangebot.

  • Vordertür für neue, passende Leads; Hintertür für bestehende/empfohlene Kunden.

  • „Beifang“ ist okay, aber nicht der Fokus.


Zusammenfassung der Key Learnings für die Gruppe

  • Konzentration schlägt Komplexität: Spitz positionieren, Cash-Cow sichern.

  • Emotion vor Information: Schmerz, Sicherheit, Zuversicht, Entlastung kommunizieren.

  • Kundensprache und Wow sind konversionskritisch.

  • Fragen führen: Testimonials & Annahmenvalidierung systematisch nutzen.

  • Missionieren dosieren: Markt dort abholen, wo er steht.

  • Zeit planen: Klarheit und Strategie sind geplante Prioritäten.