Juli 2025 - Marketing
... Marketingkonzepte entwickeln ... Das Marketing optimieren ...
Woche 1 – Fokus: Marketing-Grundlagen und Zielgruppenverständnis – 08.07.2025
In diesem intensiven Trainingscall ging es um die Vorbereitung auf die kommenden Mastery-Workshops – insbesondere den Workshop zum Thema Marketing. Ziel des Calls war es, ein tiefes Verständnis für die Grundlagen wirksamen Marketings zu schaffen und Klarheit über Zielgruppen, Kanäle, Formate und Routinen zu erarbeiten.
Kerninhalte des Calls
- Zielsetzung
- Aktivierung vorhandener Netzwerke, um qualifizierte Gespräche und mögliche Kundenbeziehungen zu initiieren.
- Fokus auf Interesseweckung und dem Aufbau von echter Resonanz durch gezielte Ansprache.
- Kategorisierung von Kontakten
- Warme Kontakte: Personen mit bestehender Verbindung aus beruflichen oder privaten Kontexten.
- Kalte Kontakte: Menschen ohne bisherige Verbindung oder Interaktion.
- Formen der Ansprache
- Organisch: Inhalte über LinkedIn, persönliche Nachrichten, Messenger, E-Mail.
- Bezahlt: Werbeanzeigen über Meta, YouTube, Google – sowohl für warme als auch kalte Kontakte.
- Beziehungsqualitäten im Netzwerk (Jahresringe-Modell)
- Direkte Beziehung: Persönliche Erlebnisse oder enge frühere Zusammenarbeit.
- Indirekte Beziehung: Erreichbar über gemeinsame Kontakte.
- Direkter Anknüpfungspunkt: Gemeinsame Interessen oder berufliche Überschneidungen.
- Indirekter Anknüpfungspunkt: Beobachtbare Inhalte oder lose Verbindungen (z. B. Reaktionen auf Posts).
- Systematische Bestandsaufnahme
- Erfassen aller Kontakte aus relevanten Medienformen: Telefonbuch, WhatsApp, LinkedIn, Facebook, E-Mail, Newsletter-Systeme, Communities (z. B. School, Alumni-Gruppen).
- Ziel: Überblick über die eigene Netzwerkgröße und Potenziale schaffen.
- Praxisnahe Impulse und Beispiele
- Anwendungsbeispiele für Kontaktaktivierung über Anknüpfungspunkte.
- Persönliche Fallgeschichten zeigen, wie aus vermeintlich losen Kontakten konkrete Aufträge und Karriereschritte entstehen können.
- Hausaufgabe zur Vorbereitung auf den Folgecall
- Erstellung einer Kontaktliste mit den folgenden Angaben:
- Name der Person
- Beziehungsqualität (direkt, indirekt, direkter oder indirekter Anknüpfungspunkt)
- Geeignetes Kommunikationsmedium (z. B. WhatsApp, LinkedIn, E-Mail)
- Ziel: Grundlage schaffen für konkrete Kontaktaufnahmen mit passenden Kommunikationsmustern im nächsten Training.
- Erstellung einer Kontaktliste mit den folgenden Angaben:
Fazit
Der Trainingscall liefert einen klar strukturierten Ansatz, um das eigene Netzwerk als wirksames Instrument der Kundengewinnung zu nutzen. Mit praktischen Anleitungen und einer klaren Segmentierung von Kontakten werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, gezielt Beziehungen zu aktivieren und qualitativ hochwertige Gespräche zu initiieren.
Woche 2 – Fokus: Vertiefung Marketing & One Page Marketing Plan – 15.07.2025
In diesem zweiten Live-Call zur Vertiefung des Themas „Marketing“ im Rahmen des KI-BusinessLabs wurden die Inhalte des vergangenen Samstags aufgegriffen, konkretisiert und methodisch erweitert. Der Call gliederte sich in zwei Hauptteile:
Besprechung der Hausaufgaben:
One Page Marketing Plan:
Teil 1: Reflexion und Vertiefung der Zielgruppenarbeit (Hausaufgabe Woche 1)
- Wiederholung der Marketing-Grundlagen vom Samstag: Die ersten zwei Stunden des Samstags-Workshops wurden als vertiefte Wiederholung der Einführung in das Thema Marketing verstanden. Hier ging es insbesondere um die klare Strukturierung und Dramaturgie der Inhalte.
- Arbeiten mit dem Zielgruppen-Prompt: Teilnehmer erhielten einen strukturierten Prompt zur Zielgruppendefinition, der mit LinkedIn-Profil, Website oder Lebenslauf kombiniert werden sollte. Ziel war es, die KI (ChatGPT) in die Lage zu versetzen, differenzierte Zielgruppenausprägungen zu identifizieren.
- Beispielhafte Fallbesprechungen:
- Stefan: Nutzt ChatGPT zur Ausarbeitung seiner Positionierung mit zwei Zielgruppen – KMU-Entscheider und KI-Berater. Erkenntnisse flossen in sein Workshop-Konzept ein.
- Marie: Möchte ein Angebot für Gründerinnen entwickeln, die bereits gegründet haben, aber nicht in die Sichtbarkeit kommen. Wichtiger Hinweis: Fokus nicht auf Mangel, sondern auf Potenzial und Ambition.
- Andreas: Stellte Unterschiede in der Ausgabe der KI je nach Formulierung des Prompts fest und reflektierte über ausführlichere Ergebnisse versus kurze Zusammenfassungen.
- Günther: Zeigte ein stark ausgearbeitetes Zielgruppen- und Angebotsprofil für HR-Leiter und Geschäftsführer. Fokus auf Schwarmintelligenz und organisatorische Verankerung von KI im Unternehmen.
- Hinweis zur Optimierung von KI-Ergebnissen: Wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, empfiehlt es sich, den Prompt inklusive eigener Gedanken erneut zu formulieren, statt direkt am KI-Ergebnis herumzuarbeiten.
- Tiefe statt Breite: Je klarer und spezifischer der Input (z. B. Zielgruppenbeschreibung), desto präziser und relevanter die Ergebnisse – auch für weiterführende Marketingmaßnahmen.
Teil 2: Einführung in den One Page Marketing Plan
- Modellgrundlage: „One Page Marketing Plan“ von Allan Dib
Der Marketingplan gliedert sich in drei Phasen mit je drei strategischen Kernfragen:
Phase 1 – VOR der Kundenanbahnung
- Zielmarkt definieren – Welche konkrete Zielgruppe soll angesprochen werden?
- Kernbotschaft formulieren – Was ist die Hauptbotschaft an diesen Markt?
- Medium zur Verbreitung – Über welche Kanäle und Plattformen ist die Zielgruppe am besten erreichbar?
Phase 2 – WÄHREND der Kundenanbahnung
- Leadgewinnungssystem – Wie werden Interessenten systematisch gewonnen (z. B. organisch, über Empfehlungen oder Ads)?
- Nurturing-System – Wie bleiben potenzielle Kunden über längere Zeiträume in Kontakt und werden gepflegt (z. B. 50 Tage – 50 Kontakte, Newsletter, LinkedIn-Beiträge)?
- Konvertierungssystem – Wie wird ein Interessent zu einem zahlenden Kunden gemacht? Wichtig: Zahlungsfähigkeit und Zahlungsbereitschaft möglichst früh prüfen. Ein Euro als Testkauf kann helfen, Systeme zu durchdringen und Ernsthaftigkeit abzufragen.
Phase 3 – NACH dem Kauf
- Kundenerlebnis gestalten – Wie wird das Onboarding zur positiven, erinnerungswürdigen Erfahrung?
- Kundenwert erhöhen – Wie können Folgeangebote (Upsells, Cross-Sells, nächste Schritte) strukturiert angeboten werden?
- Empfehlungen aktiv erzeugen – Durch gezieltes Nachfragen, systematisiertes Vorgehen und Follow-ups. Beispielhafte Auswertung: Bei 30 Kunden mit je 2 Empfehlungen à 20.000 € potenzieller Umsatz ergibt sich ein mögliches Folgegeschäft von 600.000 €.
Praktische Umsetzung & Tools
- Prompt-Vorlage zur Ausarbeitung des One Page Marketing Plans: Die Teilnehmenden erhielten einen strukturierten Prompt, um ihre individuelle Version dieses Plans mit Hilfe der KI zu erstellen.
- Deep Research Prompt zur Marktvalidierung: Die Methode zur Marktanalyse wurde anhand eines Beispiels (Marie) detailliert erklärt. Ziel ist es, durch aktuelle Daten und Studien das Marktpotenzial der definierten Zielgruppe besser zu verstehen und zu belegen.
- Visualisierung mit Gamma: Zur besseren Analyse und Verständlichkeit komplexer Rechercheergebnisse wurde empfohlen, KI-generierte Inhalte über Tools wie Gamma in Slide-Formate zu überführen.
- Evidenzbasierte Argumentation: Für alle, die KI-Lösungen für Unternehmen anbieten (z. B. Axel mit Wissensmanagement), wurde der Nutzen eines Deep Research Prompts zur KPI-Validierung und Nutzenmessung hervorgehoben.
Hausaufgabe bis zum nächsten Live-Call
- Erstelle deinen individuellen One Page Marketing Plan
→ Nutze dazu das bereitgestellte Prompt-Gerüst sowie das Workbook - Ergänze den Prompt mit deinen eigenen Gedanken zur Zielgruppe
→ Nur so wird das Ergebnis scharf und verwertbar - Mach dir den Marketingplan zu eigen
→ Lies ihn bewusst durch, verändere Formulierungen, ergänze und präzisiere - Teile deinen Marketingplan in der WhatsApp-Gruppe
→ Bitte nicht unbearbeitete KI-Ergebnisse posten, sondern umsetzbare Versionen, die du als Grundlage für deine Marketingstrategie nutzen willst
Ziel dieser Woche
Auf Basis der Zielgruppenarbeit aus Woche 1 und des nun erstellten One Page Marketing Plans ergibt sich die Grundlage für individuelle Marketingstrategien – von Leadgenerierung bis zu Launchkampagnen. Im August folgt dann der nächste Schritt mit der konkreten Ausarbeitung und Umsetzung erster Launchformate.
Woche 3: Marketingfokus und One-Page-Marketingplan – 22.07.2025
In diesem Trainingscall ging es um die wirksame Anwendung des One-Page-Marketingplans und dessen strategische Umsetzung in der Praxis. Im Zentrum standen die Reflektion bereits bearbeiteter Hausaufgaben, die Zielgruppenfokussierung und insbesondere die strukturelle Entwicklung eines klaren Marketingfahrplans mit KI-Unterstützung.
- Zielsetzung des Trainingscalls
- Überprüfung und Reflektion der bisherigen Aufgaben zur Zielgruppenschärfung.
- Entwicklung eines wirksamen, greifbaren One-Page-Marketingplans für das eigene Angebot.
- Umsetzung: Konkrete Anwendung auf die Praxis anhand von Teilnehmerbeispielen, v.a. Sabine.
- Ziel: Marketing nicht nur zu planen, sondern auch gezielt sichtbar zu machen – mit klarem Fokus, relevanter Botschaft und passenden Medienkanälen.
- Kerninhalte des One-Page-Marketingplans
- Das Marketingmodell wurde in drei Phasen aufgeteilt: Before, During und After.
- Before: Zielgruppenidentifikation, präzise Botschaften, relevante Medienauswahl.
- During: Lead-Magnet, Einfangen potenzieller Kunden, Hegen & Pflegen (Nurturing), Konvertierung.
- After: Kundenbindung, Upselling, Testimonials und Empfehlungen zur Neukundengewinnung.
- Zielgruppenarbeit und Messaging
- Zentrale Erkenntnis: Viele Marketingpläne sind zu breit und generalistisch formuliert.
- Beispiel Sabine:
- Ursprünglich: Drei Zielgruppen gleichzeitig im Marketingplan behandelt.
- Herausforderung: Zu breite Kommunikation = unklarer Marktauftritt.
- Lösung: Fokussierung auf eine Zielgruppe (Führungskräfte), mit dem Angebot „LinkedIn-Done-for-You mit KI-Unterstützung“.
Wichtige Leitfrage:
Wer soll an deiner Tür klingeln – und wer kommt ohnehin auf die Terrasse?
(Analogie: Schaufensterwirkung des LinkedIn-Profils vs. Empfehlungen & Bestandskontakte)
- Methodische Empfehlungen
- Kontext statt Prompt: Die Qualität der KI-Ausgabe hängt nicht vom Prompt allein ab, sondern vom Kontext („Context Engineering“).
- Das LinkedIn-Profil ist oft unklar, zu vielschichtig und enthält Legacy-Informationen. Die KI kann das nicht allein korrigieren.
- Empfehlung: Der KI präzise Gedanken mitgeben. Z. B.:
- Wer ist der Wunschkunde?
- Was ist das konkrete Produkt?
- Welche Botschaft soll vermittelt werden?
- Welche Medien sind geeignet?
- Starke Impulse & Strategien
- Zielgruppenspezifische Kommunikation auf LinkedIn: Entscheide dich bewusst für eine Botschaft – testweise für 4–6 Wochen.
- Kommunikation nach außen vs. nach innen:
- Marketingplan kann sowohl für Neukundengewinnung als auch für Bestandskunden-Weiterentwicklung verwendet werden.
- Beispielhafte Tools & Methoden:
- LinkedIn-Post mit starkem Hook
- Lead-Magnet (z. B. Whitepaper, Checklisten)
- Freebie-Mechanismen mit Call-to-Action
- Google Ads für gezielte Sichtbarkeit
- Testimonials als „kürzester Weg“ zur Kundengewinnung
- Erfolgskennzahlen & KPIs
- Empfehlung: Jeden Marketingplan mit klaren KPIs versehen.
- Welche messbaren Resultate werden für die Zielgruppe erzeugt?
- Woran erkennt der Kunde konkret den Nutzen?
- Anwendung KI-gestützt:
- Mit gezieltem Prompt ermitteln, welche Kennzahlen für die Zielgruppe am meisten zählen.
- Reflexion & Coaching-Impulse
- LinkedIn darf jederzeit inhaltlich umgebaut werden („Macy’s-Schaufenster-Logik“).
- Positionierung darf sich weiterentwickeln – entscheidend ist die stringente Kommunikation für den jeweiligen Zeitraum.
- Wer bin ich (jetzt)? Was biete ich (konkret)? Für wen?
- Konkrete Hausaufgaben
- Marketingplan überarbeiten (Version 2.0 oder 3.0):
- Nur eine Zielgruppe fokussieren.
- Gedanken ausführlich im Prompt mitgeben.
- Kontext zum LinkedIn-Profil bewusst einschränken.
- Erfolgskennzahlen/KPIs erarbeiten:
- Woran wird der Erfolg gemessen?
- Prompt-Vorlage folgt im Nachgang über Chat oder Academy.
- Botschaft sichtbar machen:
- Erste Posts/Newsletter basierend auf dem neuen Marketingplan veröffentlichen.
- Medium bewusst wählen: LinkedIn, E-Mail, Telefon, Google Ads etc.
- Ziel: Erste Resonanz einholen, Relevanz prüfen.
- Besonderheiten der Session
- Tiefe und praxisnahe Analyse anhand von Sabines Beispiel.
- Zahlreiche individuelle Rückmeldungen & Coaching-Impulse für die Teilnehmer
- Konkrete Umsetzungshinweise zu Positionierung, Sichtbarkeit, Leadgenerierung und Kundenbindung.
Fazit:
Dieser Call war ein starker Praxistransfer zwischen Theorie (One-Page-Marketingplan) und gelebter Anwendung. Klar wurde: Nur wer sich im Marketing scharf positioniert, kann nachhaltige Ergebnisse erzielen. Eine Botschaft. Eine Zielgruppe. Ein Medium. Messbar. Resonant. Relevant.
Nächster Schritt: Überarbeite deinen Marketingplan gezielt für eine Zielgruppe, definiere konkrete KPIs – und beginne sofort mit der Umsetzung deiner Kommunikationsstrategie.
Woche 4: Marketingfokus und One-Page-Marketingplan – 29.07.2025
Im abschließenden Call des Monats stand die konkrete Umsetzung des Marketingplans nach dem Konzept von Allan Dib im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgefordert, ihre zuvor entwickelten Strategien auf den Prüfstand zu stellen und in messbare Aktivitäten zu überführen. Ziel war es, die eigene Marketingarbeit zu schärfen, tiefer zu denken und Klarheit in die Umsetzung zu bringen.
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Inhaltliche Schwerpunkte:
1. Neun Bausteine des Marketingplans nach Allan Dib
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Die Grundlage bildet das Konzept mit neun Bausteinen: Zielgruppen-Avatar, Botschaft, relevante Medienformen, Leadgewinnung, Beziehungspflege (Nurturing), Conversion, Kundenerlebnis, Cross- und Upselling sowie Empfehlungen.
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bewusst reflektieren, wo sie aktuell im Prozess stehen und welche Schritte noch fehlen, um wirksam zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen.
2. Tiefe statt Oberfläche
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Klare Aufforderung: Die KI nicht nur zur Ideengenerierung nutzen, sondern die Ergebnisse hinterfragen, weiterentwickeln und mit eigenem Denken anreichern.
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Ziel war es, nicht bei generischen Aussagen oder Standardvorschlägen stehenzubleiben, sondern in die Substanz zu gehen und individuelle, relevante Aussagen zu formulieren.
3. Arbeit mit KPIs und Marktanalyse
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Intensiver Fokus auf das Verstehen und Einsetzen von Key Performance Indicators (KPIs) – sowohl für das eigene Marketing als auch für die Argumentation gegenüber potenziellen Kunden.
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Vorstellung verschiedener Prompts und Tools zur KPI-Definition, z. B. zur Analyse von Positionierung, Marktpotenzial und Erfolgsmetriken.
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Nutzung von KI-gestützten Recherchen zur besseren Argumentation und zur Stärkung der eigenen Marktposition.
4. Praxisbeispiel Jessica: Umsetzung eines differenzierten Marketingplans
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Jessica stellte ihren Plan für zwei Geschäftsbereiche vor: Beratung und Trainingsakademie.
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Klare Unterscheidung und bewusste Fokussierung auf das Trainingsgeschäft als Hebel für skalierbares Wachstum.
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Aha-Momente: Der LinkedIn Newsletter wurde als strategischer Hebel erkannt; KPIs wurden sichtbar, aber bisher nicht regelmäßig ausgewertet.
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Erkenntnis: Tracking existiert, wird jedoch nicht genutzt – ein strukturierter Umgang mit Metriken ist notwendig.
5. Vertriebsfunnel und Conversion-Optimierung
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Am Beispiel einer Buch-Challenge wurde ein konkreter Funnel durchgerechnet: von 1.733 Anmeldungen über 820 Live-Teilnahmen bis zu angestrebten 100 zahlenden Kunden.
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Diskussion über kritische Conversion-Punkte: z. B. von der Anzeige zur Anmeldung, von der Anmeldung zur Teilnahme, von der Teilnahme zum Kauf.
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Ziel: die zentralen Hebel im Funnel erkennen und gezielt optimieren.
6. Integration von KI in die KPI-Auswertung
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Demonstration, wie Tools wie Gemini, Claude und andere direkt in Google Sheets eingebunden werden können.
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Ergebnis: automatisierte Auswertungen, konkrete Handlungsvorschläge und verbesserte Entscheidungsgrundlagen.
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Empfehlung: Einrichtung wöchentlicher und monatlicher Routinen zur Zahlenanalyse und Erfolgsmessung.
7. Persönliche Klarheit und Umsetzungsmut (Beispiele Frank und Günther)
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Frank zeigte, wie er seinen Marketingplan bewusst ausgebaut hat – weg von Allgemeinplätzen hin zu einem persönlichen, substanziellen Ansatz.
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Fokus: ruhig, tief, authentisch – weniger Mechanik, mehr Wirkung. Beispiel: Entwicklung kreativer Formate wie einer Grabrede für tote Projekte.
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Günther brachte das Thema Selbstbild und mangelnde Referenzen ein. Lösung: gezielte pro bono Projekte als Türöffner für Referenzen, Testimonials und Empfehlungen.
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Zentrale Botschaft: Weg aus der Vergleichsfalle – jeder startet irgendwo. Wichtig ist, ins Tun zu kommen.
Aufgabenstellung für alle:
1. Erstellung eines eigenen Marketing-Dashboards
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Ziel: Übersicht über die eigenen KPIs und die Marketingmaßnahmen der kommenden 90 Tage.
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Umsetzung entweder manuell oder mithilfe von KI (z. B. Google Sheets + Gemini oder Claude).
2. Vorbereitung eines Launch-Projekts
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In den kommenden Wochen wird ein konkretes Produkt oder Format (z. B. Online-Kurs, Webinar, Workshop) nach dem Launch-Prinzip vermarktet.
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Nächste Woche startet die gemeinsame Entwicklung der Launch-Strategie. Die Teilnehmer sollen dafür ein Angebot identifizieren, das gelauncht werden kann.
Fazit und zentrale Impulse:
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Wer Marketing nur oberflächlich behandelt, bekommt auch nur oberflächliche Ergebnisse. Tiefe und persönliche Substanz machen den Unterschied.
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Zahlen sichtbar machen, um Entscheidungen fundiert zu treffen – wer keine KPIs misst, kann keine Wirkung steuern.
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Marketing darf sich auch nach einem selbst anfühlen – wichtig ist, dass es wirkt.
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Keine Ausreden: Die Tools, das Wissen und die Unterstützung sind vorhanden. Entscheidend ist, ins Tun zu kommen.
Klares Ziel der Session: Umsetzung statt Theorie, Verantwortung statt Ausrede, Klarheit statt Beliebigkeit.
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Woche 5: Monatsreflexion zum Thema Marketing & Dashboards
In diesem Trainingscall stand die abschließende Reflexion des Marketing-Monats im Mittelpunkt. Ziel war es, die Umsetzungsergebnisse der letzten vier Wochen zu beleuchten, insbesondere im Hinblick auf individuelle Marketingpläne, Dashboards und relevante KPIs. Der Call diente als Lern- und Erfahrungsraum für alle Teilnehmenden, um Best Practices zu teilen, Tools wie Comet, Perplexity, Google Sheets und LinkedIn strategisch einzusetzen und ein datenbasiertes Verständnis für Business-Optimierung zu entwickeln.
Zentrale Inhalte & Learnings aus dem Call:
- Rückblick auf den Monatsfokus Marketing:
- Aufbau und Entwicklung individueller Marketingpläne.
- Zielgruppenarbeit: Welches Problem wird für wen gelöst?
- Nutzung von KI-Tools (insbesondere Comet & Perplexity) zur Automatisierung und Visualisierung der eigenen Marketingstruktur.
- Dashboard-Arbeit & KPI-Messung:
- Vorstellung erster Umsetzungen von Teilnehmern(Claudia & Frank): Aufbau von Google-Sheets-Dashboards mit wöchentlichen und quartalsbezogenen Metriken.
- Nutzung von Comet, um Dashboards automatisch erstellen und befüllen zu lassen (inkl. LinkedIn-Tracker, Content-Planung etc.).
- Diskussion über verschiedene Dashboard-Typen:
- Funnel-Dashboards (von Anfrage bis Abschluss).
- Aktivierungs-Dashboards (z. B. LinkedIn-Aktivitäten bis zur Leadgenerierung).
- KPI-getriebene Dashboards (z. B. Conversion Rates, Umsatz pro Kanal, Cost per Lead).
- Wichtig: Qualität vor Quantität – lieber wenige, aber relevante Zahlen regelmäßig erfassen und daraus Erkenntnisse ableiten.
- Kernaussagen zur Arbeit mit KPIs:
- „You can’t manage what you do not measure“ – ohne Messung keine Steuerung.
- Dashboards helfen, Muster zu erkennen und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
- Frühindikatoren wie sinkende Conversion Rates oder steigende Kontaktzahlen können auf Marktveränderungen (z. B. Rezession) hinweisen.
- Technische & strategische Impulse:
- Google Sheets mit Gemini analysieren (KPI-Auswertung über KI).
- Vergleich: Gemini vs. Perplexity vs. ChatGPT – Gemini wird als stärkstes Research-Tool bewertet.
- Nutzung von automatisierten Tools zur Leadpflege und Kontaktaufnahme via LinkedIn – inkl. Warnung vor LinkedIn-Sperrung bei zu schnellem oder unnatürlichem Verhalten.
- Business-Relevanz der KPI-Arbeit:
- Fokus liegt stets auf dem, was „hinten rauskommt“: Umsatz.
- Kontakte und Sichtbarkeit sind nur dann wertvoll, wenn sie in messbare Ergebnisse (z. B. Buchungen, Kunden, Umsatz) münden.
- Empfehlung: Zahlen systematisch aufbauen, aber zunächst klein und pragmatisch starten.
- KI-unterstütztes Arbeiten im Wandel:
- Claudia teilte ihre Begeisterung über Comet als Gamechanger: KI agiert wie ein digitaler Assistent, dokumentiert Arbeitsschritte und arbeitet Aufgaben ab.
- Diskussion über die Zukunft: Agentische Browser werden die Art, wie wir online interagieren, grundlegend verändern.
Fazit des Calls:
Der Juli-Monatsfokus „Marketing“ wurde mit einer konkreten Reflexion der Umsetzungsergebnisse abgeschlossen. Im Zentrum standen die systematische Messung der eigenen Marketingaktivitäten, der Aufbau individueller Dashboards und die bewusste Auswahl relevanter Kennzahlen. Der Call diente als Startpunkt für eine nachhaltige KPI-Kultur in den Businesses der Teilnehmenden, mit starkem Fokus auf Automatisierung, Strategie und Erkenntnisgewinn durch Messung.