August / September 2025 - Launchen
... Pläne in die Umsetzung bringen ... Das eigene Produkt / Dienstleistung wirksam verkaufen ...
Woche 1 – Fokus: Launch-Vorbereitung und Strategie – 05.08.2025
In diesem Trainingscall wurde der Grundstein für die kommenden 8 Wochen im BusinessLab gelegt. Im Zentrum steht die Entwicklung und Durchführung eines individuellen Launches – abgestimmt auf das eigene Produkt, die Positionierung und die Zielgruppe. Ausgangspunkt ist der kostenlose KI Mastery Workshop am 16.08., in dem die vier Phasen eines erfolgreichen Launches nach Jeff Walker vermittelt werden:
Pre-Pre-Launch, Pre-Launch, Launch und Post-Launch.
Kerninhalte des Calls
Ziel des Programms ist es, Teilnehmer strategisch auf einen eigenen Launch vorzubereiten und diesen praxisnah umzusetzen. Die Teilnehmer lernen, wie man ein Angebot konzipiert, die passende Zielgruppe anspricht und schrittweise Begeisterung für ein Produkt oder Format aufbaut – ohne reines Verkaufen, sondern durch Relevanz, Nutzenstiftung und Vertrauen.
Zentrale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Launch sind:
- Klarheit über sich selbst und die eigene Positionierung,
- Ein konkretes, relevantes Angebot,
- Ein klar definierter Zielkunden-Avatar.
Der Launchprozess wird detailliert vorbereitet:
- 05. und 12.08.: Definition des Angebots und der Zielgruppe
- 16.08.: Workshop zur Launchstrategie
- 19.08.: Erstellung des individuellen Launchplans
- Ab 22.08.: Umsetzung und Reflexion des Launchprozesses
Im Call wurde auch der sechsteilige Positionierungskreis behandelt:
Wer bist du – Für wen – Welches Problem – Wie – Welcher Nutzen – Dein Wow. Diese Struktur bildet die Basis für jedes Angebot und den dazugehörigen Launch.
Beispiele und Impulse aus der Praxis (z. B. vom KI-Kickstart oder der Buch-Challenge) verdeutlichen, wie aus Ideen verkaufsfähige Formate entstehen – selbst wenn das Produkt zum Zeitpunkt des Launchstarts noch nicht final steht.
Zum Schluss wurden verschiedene Angebotsformate vorgestellt:
Webinare, Workshops, Challenges, physische Produkte oder auch digitale Tools (z. B. Make- oder N8N-Strecken), jeweils abgestimmt auf die Zielgruppe und Positionierung.
Der Aufruf an alle: Mitdenken, ausprobieren, reflektieren und gemeinsam umsetzen – mit persönlichem Sparring, Tools (wie dem Leuchtturmprodukt-Canvas) und Fokus auf Machbarkeit.
Woche 2 – Fokus: Launch-Vertiefung und Produktentwicklung – 12.08.2025
In dieser Vertiefungswoche ging es um die konkrete Umsetzung des Launch-Prozesses und die Entwicklung individueller Angebote. Ausgangspunkt war das strukturierte Launch-Workbook, ergänzt um neue Kapitel (z. B. zum Thema Boni). Der Call verband strategische Inputs mit direktem Speed-Coaching zu den Produktideen der Teilnehmenden. Pre-Pre-Launch, Pre-Launch, Launch und Post-Launch.
Kerninhalte des Calls
Zentrales Thema waren die sieben Phasen eines erfolgreichen Launches nach erweiterter Jeff-Walker-Logik:
Ausrichtung – Aktivierung – Aufmerksamkeit – Angebot – After-Sales – Auslieferung – Reflexion.
Dabei wurde die Bedeutung einer klaren Planungsphase vor dem eigentlichen Launch betont, ebenso wie die konsequente zeitliche Begrenzung von Angebotsphasen, um Entscheidungsdruck zu erzeugen.
Anhand konkreter Beispiele (z. B. Buch-Challenge, Kickstart, KI-Strategieberater) wurden Mechanismen zur Teilnehmeraktivierung, E-Mail-Timing und Peak-Steuerung erläutert. Wesentliche Hebel: klare Start-/Endtermine, mehrere E-Mails pro Tag in der heißen Phase und inhaltlich relevanter Mehrwert statt reiner Erinnerung.
Im Coaching-Teil wurden einzelne Produktideen eingeordnet:
- Prüfung, ob ein Angebot als „Frontend“-Produkt für Reichweitenaufbau oder als „Backend“-Produkt (Tresor) für bereits qualifizierte Zielgruppen geeignet ist.
- Entwicklung niedrigschwelliger Einstiegsformate (z. B. Challenges, Webinare) zur Füllung des „Topfs“ vor dem Hauptangebot.
- Anpassung der Formate an vorhandene Reichweite und Zielgruppenreife.
- Nutzung von Launches auch im B2B-Kontext, inkl. interner Vermarktung und Genehmigungsschleifen.
- Klarheit schaffen über Produkt, Zielgruppe, Nutzenversprechen und Preisstruktur.
Zum Abschluss wurden Werkzeuge wie der „Produkt-Prüf-Prompt“ und der „Leuchtturm-Produkt-Canvas“ eingeführt, um aus Ideen klare Produktsteckbriefe zu entwickeln. Ziel: bis zum nächsten Termin ein testbares Launch-Angebot definieren, das sofort umgesetzt werden kann.
Woche 3 – Fokus: Launch-Prozess, Umsetzung und Commitment – 19.08.2025
In dieser Woche stand die konkrete Umsetzung des eigenen Launches im Zentrum. Der Call machte deutlich: Ein erfolgreicher Launch beginnt mit einer klaren Entscheidung und lebt vom konsequenten Dranbleiben – vergleichbar mit einem Marathon, bei dem der entscheidende Teil erst ab Kilometer 35 beginnt. Mit strategischen Impulsen, praxisnahen Beispielen und persönlichem Coaching wurden die Teilnehmenden motiviert, den Startpunkt zu setzen und ihre Launch-Vorhaben greifbar und umsetzbar zu gestalten.
Kerninhalte des Calls
- Entscheidung & Commitment
- Launchen beginnt mit einer bewussten, klaren Entscheidung – ohne diesen Schritt kein Momentum.
- „Massive irreversible action“ als Methode, um ins Handeln zu kommen (z. B. Kündigung, Mail, Post).
- Vergleich mit einem Marathon: Die eigentliche Herausforderung beginnt mitten im Prozess.
- Aktivierung statt Perfektion
- Erste Aktivierungsmaßnahme: E-Mail, LinkedIn-Beitrag, persönlicher Anruf – nicht verkaufen, sondern Resonanz erzeugen.
- Ziel: Kontakt zur Zielgruppe, erste Rückmeldungen, Bewusstsein für das Thema schaffen.
- Fokus auf Relevanz, nicht auf technische Perfektion oder vollständige Ausarbeitung.
- Launch-Struktur & Timing
- Orientierung an Jeff-Walker-Logik mit Pre-Pre-Launch, Pre-Launch, Launch, Post-Launch.
- Bedeutung klarer Start- und Endpunkte: Angebote müssen zeitlich begrenzt sein.
- In der heißen Phase: mehrere E-Mails/Impulse pro Tag sind sinnvoll.
- Coaching zu individuellen Launch-Plänen
- Reflexion der Launch-Fähigkeit einzelner Formate (Frontend vs. Backend).
- Berücksichtigung von Ferienzeiten, Ressourcen, Zielgruppenreife.
- Beispiele aus der Praxis: Recruiting-Quiz, Workshops, Challenge-Formate, B2B-Lösungen.
- Tools & Kanäle
- Einführung des Launch-Steckbriefs zur strukturierten Vorbereitung.
- Empfehlung: Typeform/Google Forms für Quizformate zur Leadaktivierung.
- LinkedIn-Newsletter als strategisches Instrument zur Reichweiten- und Vertrauensbildung.
- Umsetzung & Klarheit
- Wer sich in die Umsetzung begibt, gewinnt an Sicherheit und Sichtbarkeit.
- Jeder Launch bringt Lerneffekte – auch bei unfertigem Produkt lohnt der Start.
- Ziel: Bis zur nächsten Session ein testbares Angebot launchen.
Woche 4 – Fokus: Launch-Realität, Salesprozess und individuelle Strategien – 25.08.2025
In dieser Session stand die Praxis im Zentrum: Wie läuft ein Launch in der Realität ab? Was funktioniert – und was nicht? Am Beispiel des Strategieberater-Programms wurden konkrete Erfahrungen geteilt, Prozesse offengelegt und typische Stolpersteine beleuchtet. Zusätzlich brachten die Teilnehmenden eigene Launchideen ein und erhielten direktes Feedback – strategisch, strukturell und psychologisch.
Kerninhalte des Calls
- Launch-Setup & Salesprozess
- Kombination aus Setting- und Closing-Call getestet – führte zu hoher Auslastung und verminderter Qualifizierung.
- Wichtig: Vorqualifizierung über geschärften Avatar & gezielte Kommunikation, um unpassende Anfragen zu vermeiden.
- Salesprozess mit Ernsthaftigkeitspauschale (500 €) zur Absicherung und Struktur über ein klar aufgebautes Sales-Skript.
- Technische Umsetzung & Automatisierung
- Buchung über Calendly mit Round-Robin-Logik (Verteilung auf Teammitglieder).
- Automatisierte Transkription nach dem Zoom-Call via Dropbox & Qualifizierungs-Bot.
- Strukturierte Terminplanung mit Fokus auf Vor- und Nachbereitung.
- Launchideen & Feedback aus der Gruppe
- Individuelle Vorhaben: Mini-Challenges, Webinare, LinkedIn-Aktivierungen und KI-Formate.
- Feedback zu Zielgruppenklarheit, Aufwand-Nutzen-Verhältnis & Nutzen kostenloser Formate zur Sichtbarkeit.
- Diskussion über Freemium-Ansätze, Preismodelle und Positionierung.
- Zielgruppen, Sichtbarkeit & Reichweite
- Launch trotz kleiner Reichweite möglich – Fokus auf Nutzen und Relevanz für bestehende Kontakte.
- LinkedIn als primärer Kanal für B2B-Themen; Diskussion über Leadqualität vs. Reichweite.
- Impuls: Leads nicht an Kontaktzahlen messen, sondern an Qualität und Resonanz.
- Werbeschaltung & Funneldenken
- Ads als „Turbo“ für Reichweite – auch mit kleinem Budget (z. B. 400 € als Testballon).
- Diskussion über Leadpreise, Conversion-Raten und Zielgruppenpräzision.
- Unterschied zwischen organischem Aufbau und bezahlter Aktivierung herausgearbeitet.
- Launch-Produkte & Testformate
- Empfehlung: mit risikoarmen, leicht testbaren Formaten starten (Lead Magnet, Challenge, Mini-Angebot).
- Positionierung über die Inhalte des Launches: Was wird sichtbar? Wofür will ich stehen?
- Nutzung von Launches zur Produktvalidierung und -entwicklung.
- Avatar-Arbeit & KI-Unterstützung
- Einführung in die Avatar-Logik: Zielperson detailliert beschreiben (Name, Beruf, Mediennutzung, Einwände etc.).
- Empfehlung: Avatar als Custom GPT bauen, um gezielt Feedback zu Werbetexten, Angeboten und Inhalten zu erhalten.
- Peer-Coaching & Community-Stärke
- Intensive Feedbackrunden zu konkreten Launchplänen.
- Austausch zu Tools, Plattformen, automatisierten Abläufen und KI-Einsatz.
- Betonung der Community als Erfahrungsraum und Unterstützungssystem – von „Introvertierten im Sales“ bis hin zu digitalen Vorreitern.