
HEDY Practitioner Ausbildung – April 2026
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Einleitung in die HEDY-Practitioner Ausbildung – Aufzeichnung 07.04.2026
Überblick des Trainingscalls
In diesem Call treffen zwei Welten aufeinander: die KI-Masterclass und die neue Kohorte der KI-Strategieberater. Ziel ist es, fortgeschrittene Fähigkeiten im Umgang mit KI – insbesondere mit dem Tool Hedy – aufzubauen und praxisnah zu verankern.
Ein klarer Fokus liegt auf zwei zentralen Zukunftskompetenzen:
- Instant Prototyping: Die Fähigkeit, Business Cases und KI-Anwendungsfälle unmittelbar erlebbar zu machen.
- Real-Time Meeting & Workshop Assistenz: Der Einsatz von KI als aktiver Sparrings- und Denkpartner in Gesprächen.
Zentrale Inhalte & Erkenntnisse
- Von der Idee zur erlebbaren Lösung
Ein entscheidender Hebel moderner KI-Arbeit ist Geschwindigkeit:
- Ideen dürfen nicht in Konzepten stecken bleiben.
- Stattdessen sollen funktionierende Prototypen in kürzester Zeit entstehen.
- Ziel: Ergebnisse sichtbar, testbar und greifbar machen – bevor sie veralten.
Das erhöht nicht nur die Umsetzungswahrscheinlichkeit, sondern auch die Überzeugungskraft gegenüber Kunden.
- KI als echter Gesprächspartner (nicht nur Tool)
Mit Hedy wird KI auf ein neues Level gehoben:
- Nicht nur Transkription oder Analyse
- Sondern aktive Unterstützung in Echtzeit
Drei Einsatzebenen:
- 1:1 Unterstützung (z. B. Coaching, Beratung)
- Team- & Workshop-Begleitung
- Triadischer Partner (KI unterstützt beide Seiten gleichzeitig)
Besonders der triadische Ansatz schafft neue Perspektiven, deckt blinde Flecken auf und verbessert die Gesprächsqualität massiv.
- Der richtige Umgang mit Hedy
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist bewusste Nutzung:
- KI ist Unterstützung, nicht Ersatz
- Der Mensch führt das Gespräch („Human first“)
- Hedy liefert Impulse – Entscheidungen bleiben beim Menschen
Wichtige Leitlinie:
Nutze Hedy gezielt für wenige, aber wirkungsvolle Interventionen
(statt dauerhafter Ablenkung)
- Kontext ist entscheidend
Die Qualität der KI-Unterstützung hängt stark vom Kontext ab:
- Sitzungsart
- Ziel des Gesprächs
- Themenstruktur
Je klarer der Kontext, desto präziser und wertvoller die KI-Impulse.
- Funktionen & Möglichkeiten von Hedy
Hedy bietet u. a.:
- Live-Transkription von Gesprächen
- Automatische Zusammenfassungen
- Markierung von Highlights
- Chat-basierte Impulsgebung in Echtzeit
- Vor-, während- und Nachbereitung von Gesprächen
Besonders wertvoll: die Kombination aus Dokumentation + intelligenter Unterstützung.
- Lernen durch Anwendung & Austausch
Der Call ist bewusst interaktiv gestaltet:
- Mischung aus Theorie und Praxis
- Entwicklung eigener Anwendungsfälle
- Gegenseitige Inspiration innerhalb der Gruppe
Lernen entsteht hier nicht nur durch Input, sondern durch gemeinsames Denken und Anwenden.
- Datenschutz als Grundlage
Da Gespräche aufgezeichnet und verarbeitet werden:
- Einverständnis aller Teilnehmer ist Pflicht
- Transparenz im Umgang mit Daten essenziell
Professioneller KI-Einsatz setzt verantwortungsvollen Umgang mit Daten voraus.
Gesamtfazit
Dieser Trainingscall zeigt eindrucksvoll:
- KI entfaltet ihren wahren Wert im konkreten Einsatzkontext
- Der größte Hebel liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Art ihrer Nutzung
- Wer KI als Denkpartner integriert, schafft einen massiven Wettbewerbsvorteil
Kurz-Zusammenfassung
Der Call zeigt, wie KI – insbesondere Hedy – als Real-Time Meeting Assistant eingesetzt wird, um Gespräche, Workshops und Coaching durch gezielte Impulse zu verbessern. Fokus liegt auf Instant Prototyping, triadischer KI-Nutzung und kontextbasierter Anwendung. Entscheidend ist der bewusste Einsatz: Mensch führt, KI unterstützt punktuell. Datenschutz und praktische Umsetzung stehen im Zentrum.
Hedy Datenschutz und DSGVO – Aufzeichnung 07.04.2026
Überblick des Trainingscalls
Hedy verstehen: Sitzungstyp, Themen- & Sitzungskontext richtig einsetzen – Aufzeichnung 07.04.2026
Q&A mit Julian: Hedy verstehen & richtig einsetze – Aufzeichnung 07.04.2026
Vertiefung Themen- und Sitzungskontexte in Hedy
08.04.2026
Einstellungen und Funktionen in Hedy – 08.04.2026
1. Struktur: Themen vs. Sitzungskontexte
Ein zentrales Verständnis ist die klare Trennung zwischen Themen und Sitzungskontexten. Themen bündeln Sitzungen, beispielsweise nach Kunde, Projekt oder Ausbildungsbereich. Sitzungskontexte definieren hingegen die Art und Zielsetzung einer Sitzung, wie etwa Erstgespräch, Coaching oder Reflexion.Sitzungskontexte können entweder themenübergreifend genutzt oder bewusst themenspezifisch angelegt werden. Wichtig ist, die Komplexität gering zu halten – empfohlen sind drei bis fünf Sitzungstypen und maximal etwa zehn Kontexte. Gleichzeitig ist entscheidend, dass innerhalb eines Themas nicht verschiedene Personen vermischt werden, da Hedi innerhalb eines Themas mitlernt und Inhalte sonst ineinanderfließen können.
2. Einrichtung und Nutzung von Sitzungskontexten
Sitzungskontexte werden über die Einstellungen im Bereich Personalisierung angelegt. Vor jeder Sitzung werden Thema, Sitzungstyp und Kontext ausgewählt. Dadurch wird die inhaltliche Vorbereitung aktiviert und Hedi kann gezielt unterstützen.
3. Personalisierung und Einstellungen
Hedi bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Besonders relevant ist die flexible Sprachsteuerung: Meetings können in einer Sprache geführt werden, während der Chat in einer anderen erfolgt. Auch Live-Übersetzungen funktionieren zuverlässig.Zusätzlich lassen sich Audioverhalten, Mikrofon, Auto-Pause bei Inaktivität sowie die Qualität der Transkription steuern. Die Empfindlichkeit gegenüber Umgebungsgeräuschen und die Geschwindigkeit der Transkription können individuell angepasst werden.
4. Effizienz durch Schnellbefehle
Hedi stellt vordefinierte Schnellbefehle zur Verfügung, um während einer Sitzung gezielt Impulse zu geben. Darüber hinaus können eigene Befehle erstellt werden, etwa für typische Coaching-Fragen. Sinnvoll ist es, nur wenige, aber häufig genutzte Befehle als Favoriten zu definieren.
5. Vokabular und Transkriptqualität
Durch benutzerdefiniertes Vokabular können Fachbegriffe oder Namen korrekt hinterlegt werden. Das verbessert die Qualität der Transkripte erheblich und erleichtert die spätere Weiterverarbeitung.
6. Automatisierung und Datenmanagement
Zusammenfassungen können automatisch erstellt und optional per E-Mail versendet werden. Zudem ist ein Export und Import von Daten möglich, etwa beim Wechsel von Servern. Ganze Accounts lassen sich über JSON-Dateien übertragen.
7. Zusammenarbeit und Teilen
Sitzungen können über einen Link geteilt werden. Empfänger erhalten Zugriff auf Transkripte, Notizen und Highlights, jedoch nur im Lesemodus. Der Zugriff kann jederzeit wieder entzogen werden. Beim Teilen gibt es aktuell noch Unklarheiten im Verhalten der Links, was auf technische Besonderheiten hinweist.
8. Highlights und Wissensextraktion
Während einer laufenden Sitzung können Highlights gesetzt werden, um zentrale Erkenntnisse festzuhalten. Diese Highlights sind später gesammelt abrufbar und erleichtern den Zugriff auf wichtige Kernaussagen.
9. Import-Funktion
Eine besonders starke Funktion ist der Import externer Inhalte. YouTube- oder Vimeo-Videos, Audiodateien sowie bestehende Transkripte können in Hedi importiert und in Sitzungen umgewandelt werden. Dadurch lassen sich Inhalte analysieren, weiterverarbeiten und direkt mit der KI bearbeiten.
10. Sitzungen zusammenführen
Mehrere Sitzungen können zu einer zusammengeführt werden. Das ist besonders hilfreich bei längeren Workshops oder wenn Aufnahmen unterbrochen wurden.
11. Technische Hinweise und Grenzen
Bei mobiler Nutzung ist zu beachten, dass andere Apps mit Audio die Aufnahme unterbrechen können. Daher empfiehlt sich der Flugmodus. Außerdem gelten Einstellungen immer gerätespezifisch und werden nicht automatisch synchronisiert.
12. Fortgeschrittene Nutzung
Über Schnittstellen wie APIs kann Hedi mit anderen Tools wie Claude, n8n oder Gamma verbunden werden. Dadurch entstehen automatisierte Workflows, beispielsweise zur Erstellung von Präsentationen aus Transkripten. Diese Themen gehören in die weiterführende Ausbildung.
13. Strategische Anwendung
In der Praxis entfaltet Hedi seine volle Stärke in Kombination mit KI-Tools wie Claude. So lassen sich strukturierte Wissensdatenbanken, Kundenarchive und automatisierte Prozesse aufbauen. Entscheidend ist eine klare Struktur, konsistente Nutzung und kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweise.
Kurz-Zusammenfassung
Hedi ermöglicht strukturierte Meeting-Dokumentation durch klare Trennung von Themen und Sitzungskontexten. Zentrale Funktionen sind Transkription, Highlights, Schnellbefehle, Import externer Inhalte und Teilen von Sitzungen. Personalisierung und KI-Integration steigern Effizienz. Wichtig sind klare Strukturen, keine Vermischung von Personen pro Thema und gezielte Nutzung weniger, definierter Kontexte für maximale Wirkung.
