
KI-Summit Germany 2026 - Living Cases
Living Case 01 – Einstieg
Living Case „Division One“ – KI-Strategie in einer konservativen Branche wirksam machen
In diesem Trainingscall wird eindrucksvoll sichtbar, wie aus einer KI-Welle echte unternehmerische Substanz entsteht. Ausgangspunkt ist die Beobachtung: KI ist kein Hype mehr – sie ist Realität. Manche surfen die Welle, manche fürchten sie, andere warten noch ab. Genau in dieser Gemengelage entstand vor rund 18 Monaten die Ausbildung zum KI-Strategieberater.
- Positionierung im KI-Markt: Nicht Technik, sondern Wirksamkeit
Das Körting Institute entschied sich bewusst gegen eine rein technische KI-Ausbildung. Stattdessen steht die strategische, taktische und operative Integration von KI im Mittelpunkt:
- Strategisch: Entwicklung von KI-first oder KI-second Strategien
- Taktisch: Identifikation konkreter Anwendungsfälle entlang von Prozessen, Produkten, Dienstleistungen und Customer Experience
- Operativ: Umsetzung durch sauberes Projektmanagement
- Flankierend: Kultur, Ethik, Datenschutz, Compliance und Change
Die Kernaussage:
KI ist kein „Silver Bullet“, sondern ein Werkzeug – entscheidend ist die sinnvolle Integration in bestehende Systeme und Strukturen.
- Facilitation als Schlüsselkompetenz
Ein zentrales Element der Ausbildung ist nicht nur das Was, sondern das Wie.
Es reicht nicht, Strategien zu verstehen – man muss sie konzipieren, moderieren und in Umsetzungsenergie überführen können.
Hier zahlt der Workshop Master Facilitator als Kernmodul ein. Denn:
- Strategie ohne Moderationskompetenz bleibt Theorie.
- Klarheit entsteht nur durch strukturierte Begleitung.
- Umsetzung braucht Führung durch Prozesse.
- Die Ausbildung zum KI-Strategieberater
- 14 Wochen Intensivprogramm
- 301 Seiten Workbook
- Dreistufige TÜV-Rheinland-zertifizierte Prüfung
- Hoher Anspruch an Tiefe, Zeit und Umsetzung
Die Ausbildung wird als bewusst fordernd beschrieben – inhaltlich intensiv, strukturell anspruchsvoll und mit echtem Transfer in die Praxis.
- Das Herzstück: Der „Living Case“
Die „One Million Dollar Idea“ war die Integration realer Unternehmen in die Ausbildung.
Statt retrospektiver Case Studies:
- Kein Spotify von gestern
- Kein Harvard-Fall aus der Vergangenheit
Sondern:
Echte Unternehmen. Echte Herausforderungen. Echte Verantwortung.
Bereits frühere Living-Case-Partner:
- Vodafone (Pre-Sales Bereich)
- Mainz 05 (Eventflächen-Optimierung)
- Management Institut Bochum
Ergebnis:
Konkrete Use Cases, Prototypen, Strategien – nicht Theorie, sondern Umsetzung.
- Der aktuelle Living Case: Division One
Division One ist eine Executive-Search- und Interim-Management-Beratung mit:
- 40–50 Mitarbeitenden in Deutschland
- 450 international
- Fokus auf DAX-nahe Mandate
- Stark reguliertes, datenschutzsensibles Umfeld
- Konservative Branche mit hohem Transformationsdruck
Die Motivation des Unternehmens:
- Bereits Early Adopter im KI-Bereich
- Erste punktuelle KI-Implementierungen
- Wunsch nach klarer Gesamtstrategie
- Externe Perspektive auf blinde Flecken
- Konkrete, sofort implementierbare Ergebnisse
Eine zentrale Erwartung:
„Was ist der konkrete Mehrwert? Was können wir morgen umsetzen?“
- Perspektiven aus dem Unternehmen
Vertrieb (Mark):
KI war bereits im Einsatz – aber ohne strategische Klammer. Ziel: Struktur, Fokus, Sinn.
Research & IT (Mert):
Optimierung interner Prozesse durch frischen Blick.
Erkenntnis: Die Ausbildungsteilnehmer verstanden die Prozesse teilweise tiefer als interne Mitarbeitende.
Operations & Compliance (Frank):
Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung.
Kein Stillstand – aber klare Leitplanken.
CEO (Björn):
Klare Erwartungshaltung.
Umsetzungsorientierung.
Wirtschaftlichkeit als Maßstab.
Technologischer Vorsprung als Überlebensfaktor in einer konservativen Branche.
- Zentrale Meta-Erkenntnisse des Calls
- KI braucht Struktur, sonst bleibt sie Spielerei.
- Strategie entsteht im Dialog – nicht im Maschinenraum.
- Konservative Branchen sind besonders gefährdet, wenn sie nicht handeln.
- Umsetzung ist der ultimative Qualitätsbeweis.
- Ehrliches Feedback ist Voraussetzung für Wachstum.
- Living Cases erzeugen echte Verantwortung und damit echte Qualität.
Der Call baut Spannung auf:
Die Erwartungen sind hoch. Die Bühne ist bereitet.
Jetzt müssen konkrete, implementierbare Strategien folgen.
Zusammenfassung
KI ist kein Hype, sondern strategische Realität. Die Ausbildung zum KI-Strategieberater verbindet Strategie, Use-Case-Identifikation, Projektumsetzung und Facilitation-Kompetenz. Herzstück ist der „Living Case“: reale Unternehmen mit echten Herausforderungen. Division One nutzt das Format, um KI strukturiert, compliant und wirtschaftlich integrierbar zu machen. Ziel: konkrete, sofort umsetzbare Lösungen in einer konservativen Branche.
Living Case 02 – Team 1
Living Case „Calling Stella“ – KI-gestützte Vertriebsintelligenz für signifikantes Wachstum
In diesem Living Case präsentiert die Gruppe „Division Disruptors“ ihren Living Case aus der KI-Strategieberater-Ausbildung. Ziel war es, für ein Boutique-Beratungsunternehmen eine Strategie zu entwickeln, um mit bestehendem Personal eine signifikante Umsatzsteigerung in kurzer Zeit zu erreichen – unter konsequenter Integration von KI.
- Ausgangspunkt: Kompetenz statt Vorgaben
Es wurden keine konkreten Ergebnisvorgaben gemacht – vermittelt wurden Kompetenzen, Methoden, Tools und strategische Denkweisen. 18 Teilnehmer arbeiteten in zwei Gruppen:
- Vertrieb (Fokus auf Mandatsgewinnung)
- Research (Identifikation & Analyse geeigneter Kandidaten)
Klar wurde: Ohne starken Vertrieb entstehen keine Mandate – daher lag der strategische Schwerpunkt zunächst auf der Vertriebsoptimierung.
Vorgehensweise: Systematisch zur strategischen Verdichtung
Die Gruppe arbeitete über mehrere Monate hinweg in intensiven Q&A-Sessions mit dem Vertriebsverantwortlichen. Ohne vorbereitete Unterlagen – allein auf Basis hochwertiger, spontaner Expertenantworten – entstand eine fundierte Analyse.
Methodischer Rahmen:
- Top-Down-Bestandsaufnahme
- Business-Model-Analyse
- Innovationsrahmen zur Identifikation strategischer Hebel
- KI-gestützte Auswertung qualitativer Aussagen
- Chancen-Risiken-Bewertung
- Ableitung konkreter Anwendungsfälle
- Aufwand-Nutzen-Analyse
- Clustering von 34 Ideen zu 6 strategischen Kernfeldern
Die 6 strategischen Themenfelder:
- Signal Intelligence & Timing – Marktveränderungen frühzeitig erkennen
- KI-gestützte Datenanalyse im Bestandskundengeschäft
- Gezieltes Marketing auf Basis erkannter Signale
- Verzahnung von Interim Management & Executive Search (Cross-Selling)
- Frühzeitige Kundenerkennung & Opportunity-Mapping
- Systematisierung & Nutzung von Vertriebswissen
Aus diesen sechs Feldern entstand die strategische Essenz:
„Calling Stella“ – Die KI-Vertriebsassistentin
Der entwickelte Use Case adressiert einen zentralen Engpass im Vertrieb:
Informationsverlust, mangelnde Strukturierung und fehlende Wissensvernetzung.
Problem im Status quo:
- Vor Kundenterminen: Informationssuche & CRM-Lücken
- Nach Terminen: Geringe Motivation zur Dokumentation
- Cross-Selling-Potenziale bleiben ungenutzt
- Wissen verbleibt individuell statt systemisch
Die Lösung: Stella
Ein KI-gestützter Telefon-Bot, den der Vertriebsmitarbeiter direkt nach dem Termin anruft – z. B. im Auto auf dem Rückweg.
Funktionsweise:
- Stella fragt strukturiert nach relevanten Informationen
- Erkennt fehlende CRM-Daten
- Sichert Zusatzinformationen
- Identifiziert Cross-Selling-Signale
- Erstellt strukturierte Zusammenfassungen
- Bereitet CRM-Einträge vor
- Generiert Wissensbausteine für die Organisation
- Achtet auf „Human in the Loop“ – finale Freigabe durch den Mitarbeiter
Strategischer Mehrwert:
- Niedrige technologische Einstiegshürde (Telefon als Interface)
- Höhere Informationsqualität
- Systematischer Wissensaufbau
- Bessere interne Vernetzung zwischen Vertrieb & Research
- Skalierbare Vertriebsintelligenz
- Steigende Cross-Selling-Quote
- Nachhaltiger Kompetenz-Transfer bei Personalwechsel
Zentrale Erkenntnisse des Vortrages
- KI entfaltet ihren größten Wert nicht primär als Antwortmaschine, sondern als Strukturierungs- und Denkpartner.
- Gedächtnisprotokolle (Reflexion nach dem Gespräch) besitzen strategischen Wert – nicht nur Transkripte.
- Ein System wird erst wirklich wertvoll, wenn mehrere es nutzen und gegenseitig davon profitieren.
- Akzeptanz entsteht durch Kontrolle – daher klare menschliche Freigabeprozesse.
- Ein MVP-Ansatz ermöglicht schnelles Testen statt Perfektionsdenken.
- KI-Strategie bedeutet immer auch kulturelle Integration.
Transferpotenziale
Das Konzept ist nicht nur für den Vertrieb relevant.
Mögliche Erweiterungen:
- Wissensdatenbank für Onboarding neuer Mitarbeitender
- Strukturierter Research-Input
- Coaching-Assistenz vor Terminen
- Persönliche Wissensbasis
- Trigger-Reports & intelligente Informationsfilter
„Calling Stella“ ist damit nicht nur ein Vertriebs-Tool, sondern ein Organisationsintelligenz-System.
Wirkung & Resonanz
Die Präsentation überzeugte den Vertriebsverantwortlichen unmittelbar – mit dem klaren Feedback:
„Wenn ich das morgen so hätte, würde ich es sofort einsetzen.“
Ein intensiver, iterativer Prozess mit Reibung, Diskussion und Verdichtung führte zu einem praxisnahen, skalierbaren und sofort testbaren KI-Anwendungsfall.
Zusammenfassung
Strategische Umsatzsteigerung durch KI-gestützte Vertriebsintelligenz.
Systematische Analyse mit 34 Ideen, verdichtet zu 6 Kernfeldern.
Use Case „Calling Stella“: Telefonbasierte KI-Assistentin strukturiert Kundengespräche, erkennt Cross-Selling-Potenziale, automatisiert CRM-Vorbereitung, speichert Wissen, stärkt Signal Intelligence.
Human-in-the-Loop sichert Akzeptanz.
Skalierbares Organisationswissen als Wachstumstreiber.
Living Case 03 – Team 2
KIRA – Vom Research-Optimierer zum Future Role Architect
In diesem Living Case präsentiert die Research Alliance ein tiefgreifend durchdachtes KI-Modell für Division One – und geht dabei weit über eine reine Prozessautomatisierung hinaus.
Ausgangspunkt: Ein starkes Geschäftsmodell mit strukturellem Risiko
Division One steht für:
- 90 % Erfolgsquote
- Vertrauen statt Transaktion
- Urteilskraft statt Algorithmus
- Persönliche Beziehungen im C-Level
Doch genau darin liegt das Paradox:
- Wissen hängt an Personen
- Kundenbindung hängt an einzelnen Beratern
- Wettbewerb ist kopierbar
- Der Markt wird schneller und komplexer
- Wachstum soll ohne massiven Teamaufbau gelingen
Die Frage war nicht ob, sondern wie sich Research strategisch weiterentwickeln kann.
Prozessanalyse statt KI-Hype
Statt sofort eine KI-Lösung zu bauen, wurde der gesamte Research-Prozess systematisch seziert:
- 81 Prozessschritte analysiert
- In Cluster überführt
- Schwächen und Engpässe identifiziert
- 20 KI-Anwendungsfälle entwickelt
- Über Aufwand-Nutzen-Analyse auf 9 priorisiert
Die entscheidende Erkenntnis: KI darf nicht als Einzellösung gedacht werden, sondern als durchgängige Prozesskette.
Wenn am Ende eine „Longlist overnight“ entstehen soll, muss die Qualität am Anfang – beim Rollenverständnis – radikal geschärft werden.
Der Paradigmenwechsel: Von Skills zu Rollenlogik
Die größte inhaltliche Erkenntnis:
Executive Search scheitert nicht an fehlenden Skills – sondern an fehlender Klarheit über Rollen.
Skill-Listen suggerieren Objektivität, greifen aber im C-Level zu kurz.
Mandate unterscheiden sich selten in Kompetenzen – sondern in:
- Kontext
- Spannungsfeldern
- Entscheidungslogiken
- Systemwirkung
Deshalb wurde das Herzstück von KIRA entwickelt:
Die 7 Rollencluster
Nicht: Was kann jemand?
Sondern: Wie wirkt eine Person in einem bestimmten System?
Zusätzlich gilt:
- Keine Unschärfe mehr
- Kritische Erfolgsfaktoren explizit machen
- Risiken benennen
- „Elefant im Raum“ adressieren
Erst explizite Klarheit ermöglicht valide KI-Unterstützung.
Was KIRA technisch leistet
KIRA strukturiert Entscheidungsräume – sie entscheidet nicht.
Ergebnisse:
- Strukturiertes Rollenprofil
- Detaillierte Research-Analyse
- Kandidaten-Assessment
- Matching & Scoring
- Shortlist-Empfehlung
- Executive Summary
Ein 35-seitiger Systemprompt stellt sicher:
- Reproduzierbarkeit
- Minimierte Halluzination
- Konstante Qualität
Technisch umgesetzt als App (React, TypeScript, Supabase, LangDock, Claude API), DSGVO-orientiert mit Serverstandort Deutschland.
Der regulatorische Reality-Check
Sobald KI Kandidaten systematisch bewertet, greift der EU AI Act (Hochrisikobereich, Art. 6, ab August 2026).
Das bedeutet:
- Strenge regulatorische Anforderungen
- Strategische Neuausrichtung notwendig
- Klare Entscheidung: Wie weit wollen und können wir gehen?
KIRA ist kein gescheitertes Modell – sondern ein Navigationsinstrument zwischen Innovationskraft und regulatorischer Realität.
Die strategische Erweiterung: Future Role Architect
Dann die entscheidende Frage: Was passiert, wenn in ein bis drei Jahren alle KI einsetzen?
Wenn Technologie Standard wird, entsteht Differenzierung nicht mehr durch Tool-Nutzung – sondern durch strategische Positionierung.
Aus „Wir besetzen Vakanzen“ wird:
Future Role Architect
Division One könnte:
- Zukünftige Rollen in Unternehmen definieren
- Interim-Prototyping einsetzen
- Mitarbeiter befähigen statt ersetzen
- Talent-Pools als strategische Plattform aufbauen
- Daten prognostisch nutzen
Nicht reaktiv besetzen – sondern aktiv Zukunft mitgestalten.
Von: „Wir finden Führungskräfte.“
Zu: „Wir bauen mit Unternehmen Zukunft.“
Die zentrale Erkenntnis
KI ist nicht nur Effizienzhebel. KI ist strategischer Spiegel.
KIRA hat gezeigt:
- Was technisch möglich ist
- Wo regulatorische Grenzen liegen
- Wo echte Differenzierung entsteht
Division One sitzt auf einem Datenschatz.
Und auf einer Position im Netzwerk aus Unternehmen und Talenten.
Die Frage ist nicht mehr: Wie nutzen wir KI?
Sondern: Welche Rolle nehmen wir in einer KI-getriebenen Zukunft ein?
Zusammenfassung
KIRA transformiert Executive Search von skillbasiertem Matching zu rollenbasierter Systemlogik. Durch Prozessanalyse (81 Schritte → 9 KI-Fälle) entstand eine KI-Prozesskette mit strukturierter Rollenklärung, Assessment und Shortlist-Unterstützung. EU AI Act setzt regulatorische Grenzen. Strategischer Shift: von Vakanzbesetzung zu „Future Role Architect“ – Zukunftsrollen definieren, Organisationen befähigen und datenbasiert Marktführerschaft aufbauen.
Living Case 04 – Abschluss
Der Abschluss markiert nicht nur den Abschluss intensiver Projektarbeit, sondern steht sinnbildlich für einen echten Transformationsmoment: Zwei Teams präsentieren Ergebnisse, die weit über klassische Strategie- oder Business-Case-Dokumente hinausgehen. Es geht nicht um Folien – es geht um Disruption, Umsetzungskraft und Zukunftsfähigkeit.
Strategische Tiefe statt oberflächlicher Konzepte
Von Beginn an wird klar: Die präsentierten Arbeiten sind keine theoretischen Ausarbeitungen. Sie greifen operative Realitäten auf, adressieren konkrete Herausforderungen und verbinden diese mit einer klaren Zukunftsperspektive für das Unternehmen.
Besonders gewürdigt wird:
- Der Brückenschlag zwischen operativer Unterstützung und strategischer Unternehmensentwicklung
- Der Mut, über bestehende Denkgrenzen hinauszugehen
- Die Fähigkeit, digitale Produktideen in reale Anwendungsszenarien zu überführen
Die Präsentationen haben gezeigt: KI ist kein Add-on – sie ist ein strategischer Hebel.
EU AI Act, Datenschutz und regulatorische Realität
Ein zentraler Aspekt ist die regulatorische Dimension:
- Der kommende EU AI Act
- Datenschutzanforderungen
- Rechtliche Rahmenbedingungen für KI-Anwendungen
Die Erkenntnis:
Bis August 2026 besteht ein entscheidendes Zeitfenster. Jetzt ist die Phase, um strukturiert aufzubauen, zu testen und sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die Teilnehmer erkennen:
Rechtliche Rahmenbedingungen sind kein Hindernis – sondern ein strategischer Ordnungsrahmen.
Von der Idee in die Umsetzung – konkrete Use Cases
Besonders hervorgehoben werden zwei Lösungen:
„Stella“ – KI-gestützte Dokumentation & Wissenssicherung
Ein klarer operativer Mehrwert:
- Transkription von Gesprächen (z. B. Aufsichtsratssitzungen)
- Strukturierte Zusammenfassung
- Automatische Weitergabe ins Team
- Unterstützung insbesondere für viel reisende Führungskräfte
- Erleichterung für ältere Kollegen bei Dokumentationsprozessen
Hier zeigt sich: KI steigert Effizienz und verbessert systematische Wissensintegration.
„Kira“ – KI-gestützte Entscheidungs- und Auswahlunterstützung
Im Fokus steht insbesondere:
- Management-Eignung
- Persönlichkeits-Fit
- Besetzungen im Top-Management
- Interim-Management bei Restrukturierungen & Insolvenzen
Die zentrale Erkenntnis:
Skills allein entscheiden nicht – Persönlichkeit und situative Passung sind ausschlaggebend.
KI wird hier zum Entscheidungs- und Reflexionsinstrument auf strategischer Ebene.
Akzeptanz & kulturelle Dimension
Ein weiterer wesentlicher Punkt:
Die Einführung von KI ist nicht nur technologisch, sondern kulturell.
Insbesondere beim Thema:
- Transkription von Gesprächen
- Transparenz
- Datennutzung
braucht es Akzeptanz bei Gesprächspartnern und Stakeholdern.
Die Teams haben bewusst Lösungen entwickelt, die sowohl sichtbar als auch unsichtbar im Hintergrund wirken können.
Trust the Process – von der Inspiration zur Implementierung
Was deutlich wird:
- Die Ideen gehen bereits in Richtung Umsetzung
- Die Heimfahrt wird zum strategischen Brainstorming
- Der Wille zur Implementierung ist konkret formuliert
Der Leitsatz:
„Trust the Process – eins nach dem anderen.“
Es geht nicht um Aktionismus, sondern um strukturierte Transformation.
Würdigung der Ausbildung zum KI-Strategieberater
Ein bedeutender Teil des Living Case würdigt die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung.
Deutlich wird:
- Die Ausbildung ist intensiv
- Sie fordert persönlich und fachlich
- Sie lässt sich individuell integrieren
- Unterschiedliche Hintergründe (Steuerexpertise, Datenschutz, Engpassstrategie, Research, etc.) verschmelzen mit KI-Kompetenz
KI-Strategieberatung ist kein starres Framework – sie wird durch die Persönlichkeit des Beraters lebendig.
Zentrale Meta-Erkenntnisse
- KI ist kein Tool – sie ist ein Transformationsbeschleuniger.
- Umsetzung schlägt Theorie.
- Regulatorik ist ein strategischer Vorteil für die, die früh handeln.
- Persönlichkeit entscheidet – auch bei KI.
- Akzeptanz ist ein Erfolgsfaktor.
- Zukunftsfähigkeit entsteht durch Mut, Struktur und Iteration.
Zusammenfassung
Strategische KI-Anwendungen mit konkreten Use Cases (Stella & Kira), Verbindung von operativer Effizienz und Management-Entscheidungsunterstützung, Berücksichtigung von EU AI Act & Datenschutz, Fokus auf Persönlichkeits-Fit im Top-Management, kulturelle Akzeptanz bei KI-Einsatz, klare Umsetzungsorientierung („Trust the Process“), Ausbildung zum KI-Strategieberater als Integrations- und Transformationskompetenz.
