KI-INNOVATIONSRAHMEN ... September 2025

Der KI-Innovationsrahmen – 25.09.2025

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Zusammenfassung:

Im Zentrum dieses Calls steht der KI-Innovationsrahmen – ein strukturgebendes Denkmodell, das bislang in der KI-Diskussion kaum Anwendung findet, jedoch aus Sicht des Trainers essenziell für den erfolgreichen Start strategischer und taktischer KI-Initiativen ist.

Ausgangspunkt

Der Innovationsrahmen wird aktiviert unter der Prämisse, dass Künstliche Intelligenz der zentrale Trigger ist. Ein reines Verständnis von Zielbild, Herausforderungen oder Wünschen reicht nicht aus – es bedarf eines klar definierten Rahmens, der durch sechs zentrale Fragen abgesteckt wird.

Die sechs Schlüsselfragen des Innovationsrahmens:

  1. Warum KI?
    Was ist der konkrete Auslöser? Warum ist KI jetzt das relevante Mittel?
    Ziel: Ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten schaffen – Konsens statt Einzelmeinungen.
  2. Für wen ist es relevant?
    Welche Abteilungen, Regionen oder Zielgruppen sind betroffen?
    z. B. Vertrieb & Research in Deutschland oder global.
  3. Wo soll Innovation stattfinden?
    Auf welchen Ebenen oder in welchen Bereichen? Prozess, Produkt, Dienstleistung oder Kundenerlebnis?
  4. Welche Art der Veränderung ist angestrebt?
    Revolutionär (z. B. ein trainiertes CV-LLM) oder evolutionär (z. B. Custom GPT für Anschreiben)?
  5. Wann sollen Effekte spürbar sein?
    Kurzfristig (Quick Wins) oder langfristig (große Hebel)?
    Dies hat starke Implikationen für Budget, Umsetzung und Erwartungsmanagement.
  6. Wofür machen wir das?
    Was sind die messbaren Erfolgskriterien (z. B. Anzahl Neukunden, verkürzte Durchlaufzeit)?
    Ziel: Konkrete Kennzahlen zur Erfolgsmessung definieren.

Visualisierung & Anwendung

Diese sechs Fragen definieren die Leitplanken für die gesamte KI-Initiative – vergleichbar mit einem Straßenverlauf zum Ziel. Unterschiedliche Antworten auf diese Fragen erzeugen unterschiedliche Strategien (z. B. „schnell und günstig“ vs. „groß und mittelfristig“).

Der Rahmen dient dazu, realistische und konsistente Umsetzungswege zu ermöglichen und hilft dabei, falsche oder überdimensionierte Anwendungsfälle frühzeitig auszuschließen.

Methodik im Training

  • Ideal: Erarbeitung in Workshops mit allen relevanten Stakeholdern (z. B. Vertrieb, Marketing, Research).
  • Ziel: Konsensfindung und Dokumentation (z. B. auf Roll-Ups, Post-Its oder in Miro).
  • Aufwand: Je nach Setup zwischen 15 Minuten (z. B. am Kaffeetisch) und mehreren Stunden (z. B. im Workshop mit 6 Personen).
  • Im Training: Übung des Rahmenmodells in Breakout Rooms – Anwendung an realen Living Cases.

Besonderheit

Es handelt sich nicht um einen theoretischen Rahmen, sondern um ein direkt anwendbares Werkzeug zur praktischen Strukturierung von KI-Initiativen in Unternehmen. Das Modell ist eng an die Realität von Organisationen angepasst und fordert aktive Mitarbeit und Priorisierung.