ChatGPT Connectors

Neue Funktionen rund um ChatGPT ... die Connectors ... (und Copilot Connectors)

AUFZEICHNUNG – Connectors – 16.06.2025

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Thema des Trainingscalls

Im Fokus des Trainingscalls stand der praktische Umgang mit den neuen ChatGPT-Konnektoren sowie deren Unterschiede zu Integrationen über Clouddienste wie „Claude“ und dem Einsatz von MCP-Servern. Ziel war es, den Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Integrationsmöglichkeiten zu geben und erste Erfahrungen sowie Fragen zu besprechen.

1. Einstieg und Zielsetzung

  • Der Call wurde als offene Runde angelegt, um verschiedene Fragen und Erfahrungen zu ChatGPT-Konnektoren zu diskutieren.

  • Es ging insbesondere um die Nutzungsmöglichkeiten im Team- und Enterprise-Account von ChatGPT.

  • Der Moderator stellte direkt zu Beginn klar: Es geht nicht um ein Vollprogramm, sondern um eine praxisnahe Übersicht.

2. ChatGPT-Konnektoren: Voraussetzungen und Funktionen

  • Die Konnektoren-Funktion ist aktuell nur für Nutzer mit einem Teams- oder Enterprise-Account verfügbar. Plus-User haben noch keinen Zugang.

  • Beispiel: Anbindung der gesamten Dropbox zur Recherche innerhalb von ChatGPT – trotz Hinweis auf Datenschutzaspekte.

  • Weitere mögliche Quellen: GitHub, Google Drive, Gmail, Google Kalender, Outlook, SharePoint, Hubspot.

  • Nutzung erfolgt über die Funktion „Deep Research“ – nur dort sind Konnektoren aktuell sichtbar und nutzbar.

  • Es kam zur Klärung, dass eine einfache Suche ohne „Deep Research“ derzeit keine Verbindung zu den Quellen herstellt.

3. Erste Nutzungserfahrungen

  • Erste Tests zeigten, dass trotz korrekter Verbindung – z. B. mit dem Google Kalender – teilweise keine brauchbaren Ergebnisse geliefert wurden.

  • Ursache war meist ein fehlender Zwischenschritt (z. B. kein aktives Deep Research).

  • Diskussion über Performance und die Notwendigkeit von besserem Prompting („Shit in, shit out“).

4. Claude und MCP-Server als Alternative

  • Claude bietet im Vergleich zu ChatGPT breitere und stabilere Integrationsmöglichkeiten – auch ohne Enterprise-Zugang.

  • Besonders für Nutzer im Google-Ökosystem sehr gut nutzbar.

  • Einführung in MCP-Server: Diese ermöglichen die Verbindung beliebiger Tools (auch aus der Apple-Welt, z. B. iCloud) über ein standardisiertes Protokoll.

  • Erste Einschätzung: einfache Integration möglich, jedoch noch Fragen hinsichtlich Datenschutz, Kosten und „Meta-Layer“ (Überblick über Datenfluss, Sicherheit etc.).

  • Diskussion über vorhandene Vorlagenlösungen (z. B. Intercom, Asana, Cloudflare) und die Möglichkeit, über YouTube-Tutorials eigene MCP-Verbindungen aufzubauen.

5. Kritische Perspektiven und offene Punkte

  • Teilnehmer äußerten Bedenken bezüglich:

    • Transparenz der Datenverarbeitung über MCP.

    • Fehlen eines Sicherheits- und Standardisierungslayers oberhalb der technischen Verbindung.

  • MCP wurde mit TCP/IP verglichen – ein technisches Protokoll, dem eine übergeordnete Struktur fehlt.

  • Klar wurde: Ohne ausreichende Kenntnisse über Sicherheit und Funktion der eingesetzten Tools kann potenziell ein Risiko entstehen.

6. Ausblick und nächste Schritte

  • Vorschlag: Gemeinsames Aufsetzen eines MCP-Servers zur praktischen Erprobung.

  • Entscheidung, zunächst den konkreten Nutzen zu klären, bevor ein gemeinsamer Technikabend organisiert wird.

  • Aufruf: Teilnehmende sollen eigene Anwendungsfälle in die WhatsApp-Gruppe senden.

  • Teaser auf den nächsten Call am 23. – mit besonderem, noch geheimen Inhalt („Das wird mega“).

Fazit

Der Call bot einen fundierten Einstieg in das Thema ChatGPT-Konnektoren und zeigte aktuelle Einschränkungen, Potenziale und Alternativen. Besonders der Vergleich mit Claude und die Einführung in MCP-Server eröffneten Perspektiven für fortgeschrittene Integrationen. Die Diskussion offenbarte dabei sowohl technisches Interesse als auch notwendige Sensibilität für Datenschutz und praktische Anwendungsfälle.